Das nächste Gericht vom Fingerfood-Event ist ein ganz einfaches Rezept, das schmackhaft daher kommt.

Die fluffigen Omelett-Röllchen gefüllt mit würzigem Oliven-Ricotta lassen sich prima bis zu einem Tag vorher vorbereiten und bis zum Servieren im Kühlschrank parken. Perfekt, oder?

 

Gerollte Petersilienfrittatine mit Olivenricotta

Zutaten für 20 Stück:

 Für die Frittatine:

  • 3 Eier, geschlagen
  • 3 EL Sahne
  • 1 EL zerlassene Butter
  • 1 EL Petersilie, fein gehackt
  • 1/8 TL Muskatnuss, gerieben
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 1 TL Butter für die Pfanne

Für die Füllung:

  • 125 g Ricotta
  • 150 g schwarze Oliven, entkernt und fein gehackt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Frittatine - Alle Zutaten gut verrühren. Die Hälfte der Butter in einer schweren, beschichteten Pfanne zerlassen. Die Hälfte der Eiermasse hineingeben. In 5 Minuten auf beiden Seite goldbraun backen. Frittatine zum Abtropfen aus der Pfanne auf ein Küchenpapier gleiten lassen. Mit der restlichen Butter und dem verbliebenen Teig ebenso verfahren. Abkühlen lassen.
Füllung - Ricotta mit Oliven mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Fertigstellen - Die abgekühlten Frittatine gleichmässig mit jeweils der Hälfte der Füllung bestreichen, dabei einen Rand von 1 cm lassen. Einzeln aufrollen. Die Rollen in Frischhaltefolie wickeln und die Enden festdrehen. Für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Mit einem Sägemesser die der Frittatine glatt schneiden. Jede Frittatina in 10 Scheiben schneiden. Danach die Folie entfernen. Auf Spiesse stecken und bei Zimmertemperatur servieren.
 

Erfischend und doch würzig war dieses Gericht beim Fingerfood-Event. Ein bisschen was für Bastler und Menschen, die gerne exakt arbeiten, mussten hier Maße genau eingehalten werden.

Aber auch mit ein bisschen Schlamperei ist es sicher ein Genuss, vielleicht nicht so sehr optisch, aber bestimmt geschmacklich. Es ist auf jeden Fall ein typisches Hubertus-Tzschirner-Rezept mit Zitrusaromen, Estragon und einigen anderen Komponenten, die sich oft in seinen Rezepten finden. Dieses Rezept ist aus “Lollies & Cones: Fingerfood 3.0“*, ein Muss für jeden Fingerfood-Fan. Meine Rezension dazu gibt’s nach den Ostertagen, ihr dürft gespannt sein.

Trotz der Fisselei ist dieser Lolly schnell und einfach hergestellt und begeistert die Gäste.

Das Gestell für die Lollies ist übrigens ein Mosy*, den wir mit Alufolie verpackt haben. ;-)

Und anders als beim letztjährigen Sousvide-Kochkurs haben wir die Melonen mangels Kammervakuumierer in einer Schüssel mariniert. Mit einem Kammervakuumierer wären die Farben noch strahlender und durchscheinender geworden.

Melone mit Schafskäse, Estragon und Limone

Zutaten für 16:

Für die Melone:

  • 2 Zweige Estragon
  • 1/2 Wassermelone mit wenig Kernen
  • 1 Charentais-Melone
  • 2 Limonen (Saft)
  • 2 TL Zucker
  • 2 unbehandelte Zitronen (Saft und Abrieb)
  • 2 TL Blütenhonig

Für den Schafskäse:

Für den Estragon:

  • 1 kleine grüne Thaichili
  • 2 Bund Estragon
  • 80 ml naturtrüber Apfelsaft
  • 2 Zitronen (Saft)
  • 2 EL Zucker
  • 2-4 EL Basic Textur (Bosfood, Frischparadies oder bei Amazon kaufen*)
  • 2 EL Olivenöl

Zum Anrichten:

  • 2 unbehandelte Limonen (Abrieb)

Zubereitung:

Melone - Den Estragon waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Die Wassermelone und die Charentais-Melone in je 16 akkurate Segmente mit den Maßen 2 cm x 2 cm x 1 cm zuschneiden. Die Segmente jeder Melone nebeneinander in je einen Vakuumbeutel geben. Die Wassermelone mit Limonensaft, Zucker und etwas Estragon voll vakuumieren und 2 Stunden gekühlt marinieren. Die Charentais-Melone mit Saft und Abrieb der der Zitrone, dem Honig und etwas Estragon voll vakuumieren und ebenfalls 2 Stunden gekühlt marinieren. Alternativ die jeweilige Melone mit deren Zutaten in einer abgedeckten Schüssel gekühlt marinieren.
Schafskäse - Den Schafskäse in 16 akkurate Segmente mit den Maßen 2 cm x 2 cm x 1 cm zuschneiden und mit etwas Limonenöl marinieren.
Estragon - Die Thaichili längs halbieren, entkernen und fein hacken. Den Estragon waschen. trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Mit dem Apfelsaft, dem Saft der Zitrone, der gehackten Chili und dem Zucker sehr fein pürieren. mit Basic Textur und dem Olivenöl zu einer Creme emulgieren. Die Estragoncreme in eine Squeeze-Flasche füllen und bis zum Anrichten kalt stellen.
Anrichten - Die Melonenstücke aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Je ein Stück Schafskäse zwischen einem Stück Charentais-Melone und einem Stück Wassermelone vorsichtig auf Spiesse ziehen, dabei die Spiesse nicht durch oberen Melonensegmente stechen. Die Melonenlollies mit Estragoncreme, einem marinieren Estragonblatt und Limonenabrieb garnieren und sofort servieren.

 

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Das erste Rezept des Fingerfood-Kochevents ist dieses hier für die köstlichen Krebs-Papaya-Röllchen.

Simpel in der Zubereitung, aber effektvoll im Geschmack, machen die Röllchen so richtig Spass. Aussen schön kross mit einer knackigen Füllung, fein kräuterig und leicht süsslich. Dazu passt der sauer-würzige Dip wunderbar. Wirklich einer der Hits des Kochtreffens.

 

Krebs-Papaya-Röllchen mit Chilidip

Zutaten für 20:

Für die Röllchen:

  • 2 Frühlingszwiebeln, fein gewürfelt
  • 2 Möhren, fein gewürfelt
  • 125 g gegartes Krebsfleisch, zerkleinert
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Papaya, fein gewürfelt
  • 1/2 Bund Minze, gehackt
  • 1/2 Bund Koriander, gehackt
  • 10 Filoteigblätter, halbiert
  • 500 ml Frittieröl

Für den Chilidip:

  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Austernsauce
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 EL Reisessig
  • 1 frische rote Chilischote, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt

Zubereitung:

Röllchen - Aus den Zutaten eine Füllung herstellen, dann die halbierten Filoteigblätter auslegen und die Füllung darauf verteilen und die schmalen Enden umschlagen. Die Filoblätter von der langen Seite her zusammenrollen. Das Öl in einem grossen Topf erhitzen und die Röllchen darin knusprig ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Dip - Für den Dip den Zucker in 2 EL kochendem Wasser auflösen und mit Austernsauce, Limettensaft und Essig verrühren. Chili und Knoblauch unter den Dip rühren und zu den Röllchen servieren.

 

Hui, war das wuselig am Samstag!

Vierzehn Menschen in Küche und Wohnung, die hungrig kochen wollen, sind schon eine Herausforderung ;-) Aber wir haben es gut gemeistert.
Pannen passieren ja immer und solange sie sich in Grenzen halten, kann man prima damit leben.

Das nächte Event – Frühlingsküche “Jung und knackig” wird auf jeden Fall kuscheliger.

Aber tolle Sachen haben wir auf den Tisch gebracht, lecker war alles. Eindeutiger Sieger des Tages ist ein Teil des Desserts gewesen, aber auch der Avocado-Perlhuhn-Salat, die Wan Tans, die Pilze und und das Krebs-Papaya-Röllchen hatten Fans.

Das haben wir gekocht:

Dessert

  • Kiwi-Maracuja-Meringen
  • Kristalllutscher mit Berberitzen, Pistazien und Sesam – Lolly

Rezepte habe ich in den nächsten Tagen für euch!

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