.. ein Produkttest!

Als ich bei der Beauty-Mango diese besonderen Sushi von Njushi sah, war ich total angefixt und musste sie probieren. Eigentlich mögen wir Sushi nicht wirklich aber in dieser Form mit Bolo und orientalischem Ragout konnten wir sie uns gut vorstellen.

Njushi war gerne bereit, mit ein kleines Testpaket zusammenzustellen und so machten wir uns gestern über 25 kleine Njushi-Röllchen mit diversen Dips her. Herzlichen Dank dafür!

Von der Bestellung bis zur Auslieferung lief alles professionell und verlässlich ab. Man kann sich die Njushi und Dips einzeln zusammenstellen oder ein Paket mit ausgesuchten Röllchen bestellen, ohne sich Gedanken über eine Auswahl machen zu müssen. Geliefert wird morgens am Wunschtag zwischen 8 und 12 Uhr von GO!, gut gekühlt und super verpackt. Am Vortag wurden die Njushi speziell für uns gefertigt und verpackt, sie halten bis zum nächsten Tag. Du kannst sie dir quasi auch samstags für sonntags liefern lassen.

Mit im Paket war eine Menuekarte mit den ausgewählten Njushi, dazu Dip-Tipps, Zutatenangaben und Vermerken, ob diese Röllchen gluten- und/oder laktosefrei und vegetarisch sind. Sehr fein für Allergiker und E-Nummern-Verhinderer ;-)

Wir waren sehr begeistert von diesen besondern Sushi. Dabei waren:

  • La Mamma – mit hausgemachter Bolognese und frischem Rucola im Gemüseblatt (übrigens überall aus Sojabohnen) mit Dip “Parmesan” – sehr lecker, einer unserer Favoriten, aromatische Bolo, nur den Dip fanden wir nicht ganz so gut
  • Grünschnabel – mit Ziegenfrischkäse und frischen Kräutern im Gemüseblatt mit Dip “Sonnentomaten” der Dip war vor allem beim Mann beliebt, das Röllchen selbst fand ich sehr gut, sehr frisch und leicht
  • Orient – mit pikantem Rinderragout, Datteln und frischer Paprika im Gemüseblatt mit Dip “Hummus” - super, voll mit orientalischen Aromen von Zimt und Muskat, im Hummus kommt eine ordentliche Menge Kreuzkümmel mit
  • Pock-Hot – mit Hühnerbrustfilet in Kokosmilch, feurig gewürzt im Gemüseblatt mit Dip “Chili-Koriander” - mein Favorit, auch wenn für uns natürlich nicht feurig gewürzt war, aber für chaaf sind wir eh kein Massstab ;-) Ansonsten feine Curry-Note, der Dip versetzt dich direkt nach Thailand
  • Don Caprese – mit Sonnentomaten und frischem Basilikum an mildem Mozzarella im Gemüseblatt mit Dip “Rucola-Pesto” - wieder ein schön frisches Röllchen mit feinen mediterranen Aromen, dem Mann war der Dip etwas zu grün, er hat die “Sonnentomaten” dazu bevorzugt. Ich dagegen fand den Dip richtig klasse, wo ich doch eigentlich nicht der Rucola-Fan bin

 

Was uns gefallen hat:

  • die einfache Abwicklung
  • es werden nahezu nur natürliche Zutaten verwendet
  • dass man sich diese Röllchen in beliebiger Menge bestellen kann und sie auch perfekt für Events, Firmenfeiern usw. sind
  • die auf der Menuekarte ausgewiesenen Zutaten und Allergiker-Informationen sowie die Dip-Tipps (diese leider ohne Zutaten- und Allergikerhinweise – EDIT – man findet sie auf der Bestellseite online, vielleicht verbessert man das noch)
  • Sushi auf eine besondere Art, die uns sehr gefällt
  • ansprechende Verpackung
  • die Röllchen werden frisch zubereitet und so schmecken sie auch
  • verschiedene Aromenkomplexe (mediterran, asiatisch, orientalisch usw.), da ist für jeden was dabei
  • transparente Fertigung und Abwicklung, du weisst immer, was grade mit deinen Njushi passiert

Was uns nicht gefallen hat: (Achtung, meckern auf hohem Niveau ;-) )

  • die Lieferzeiten sind für ausserhäusig Berufstätige natürlich nicht so gut, für Firmenkunden und Homeworker wie mich natürlich schon
  • Ich hätte mir noch Zutatenangaben zu den Dips gewünscht
  • der Preis, aber dafür bekommt man wirklich frisch zubereitete, besondere Sushi frei Haus geliefert. Das kann man sich mal gönnen und mit den 25 Stück waren wir echt gut satt.

Wie du siehst, überwiegen die Pros für uns. Vielleicht wird’s Njushi bald auf der nächsten Feier in des Mannes Firma geben, denn es ist schon viiiiel toller, köstlicher und besonderer als “Belegte Brötchen”

Und wenn du auch mal Njushi ausprobieren willst, habe ich hier einen Rabattcode für dich. Der Gutschein hat eine Laufzeit bis zum 30.06.2013 und berechtigt einmalig zu einem Nachlass von 10% auf die Erstbestellung.

Der Gutschein-Code lautet:   FOODINA10

 

Endlich sind sie da, die Dicken Bohnen, auch Sau- oder Ackerbohnen genannt. Ich liebe sie sehr, sie kommen für mich – wenn ich denn eine Hitliste hätte -  knapp nach frischen Erbsen und noch vor Spargel.

Leider muss man schon richtig viel Dicken Bohnen in Schote kaufen, um ein Häufchen verwertbare Bohnenkerne zu erhalten. Aber man wird belohnt für die Arbeit. Diesmal sind von knapp 1200 g Dicken Bohnen nur etwa 300 g Bohnen in Lederhaut geblieben, die ich kurz blanchiert habe, um dann nach Entfernung der Häutchen auf den kümmerlichen Rest von knapp über 200 g Bohnenkerne zu blicken.

Wie für den ersten Spargel hatte ich mir auch für die ersten Dicken Bohnen ein Rezept zurecht gelegt – Lasagne mit Dicken Bohnen und Ziegenkäse aus dem phantastischen Kochbuch “Vegetarisch auf die Schnelle” von Rose Elliot.
Wenn man mal von der Bohnenpuhlerei absieht, ist das ein wirklich schnelles Gericht und superlecker noch dazu. Aber auch die Bohnen sind mit etwas Übung schnell nackig gemacht.

Begeistert an diesem Gericht hat mich vor allen Dingen, dass diese Lasagne keine Auflaufform braucht, mit ofenfesten Tellern kannst du sie auch direkt darauf in den Ofen stecken. Sie kommt recht leicht daher, natürlich nur, wenn man nicht auf Fett und Kalorien schaut. Aber wer tut das schon *hust* ;-)

Für den Parmesan obendrüber habe ich diesmal Reste verwendet und alles drüber gerieben, was an Parmigiano-, Pecorino-, Kefalotiri-Stückchen, die im Kühlschrank schlummerten und noch verwertbar waren. Was sich so ansammelt… Unglaublich…

 

Lasagne mit Dicken Bohnen und Ziegenkäse
leichte, vegetarische Lasagne

Autor:
Kueche: europäisch
Rezepttyp: Hauptgericht
Portionen: 2

Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 

Zutaten
  • Salz
  • 1200 g Dicke Bohnen in Schote
  • oder 330 g Dicke Bohnen in Lederhaut
  • oder 210 g Dicke Bohnen, nackt
  • 3 Lasagneplatten
  • 125 g Ziegenfrischkäse
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 4 EL Sahne
  • 30 g Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung
  1. Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die gepuhlten Dicken Bohnen darin für 2 (Tina – 5, da frische Bohnen, Rose verwendet TK-Bohnen) Minuten blanchieren.
  2. Die Bohnen über einer Schüssel in ein Sieb abgiessen. Das aufgefangene Kochwasser zurück in den Topf giessen, wieder aufkochen und die Lasagneplatten darin etwa 8-10 Minuten garen.
  3. Die Bohnen unter fliessendem kalten Wasser abschrecken und die ledrigen Hülsen entfernen (Tina – ohne Abschrecken)
  4. Den Ziegenfrischkäse cremig rühren, ggfs etwa 4 EL kaltes Wasser zugeben. Die Dicken Bohnen zugeben, alles gut verrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Die Lasagneblätter abgiessen und bis zur Verwendung in kaltes Wasser legen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  6. Die Teigplatten halbieren, sodass sie etwa quadratisch sind. Ein Backblech oder eine Auflaufform mit Backpapier auslegen, um ein Anbrennen der Lasagneblätter zu verhindern. 2 Nudelquadrate darauf verteilen.
  7. Auf jedes Quadrat einige Löffel Bohnen-Käse-Mischung geben, eine zweite Lage Nudelquadrate darüberlegen, dann wieder Bohnen und mit einer letzten Lage Nudelquadrate abschliessen. Über jeden Stapel 2 EL Sahne giessen und geriebenen Parmesan darüber streuen (Tina – umgekehrt)
  8. Die Lasagne im Backofen etwa 5 (Tina – 10) Minuten überbacken, bis sie richtig warm ist und eine goldbraune Kruste hat.

Notizen
Rose Elliot empfiehlt dazu einen knackigen Sommersalat mit frischer Minze.

 


 

… und was zu gewinnen!

Als auf der FB-Seite von Coffeecircle gefragt wurde, wer die Aeropress – also Kaffee machen wie MacGyver – testen möchte, habe ich mich beworben und wurde ausgewählt. Nach kurzer Recherche fand ich positive Meinungen von Foodfreak (die über den Kaffee spricht und mich auch auf dieses Testangebot aufmerksam machte), Stevan Paul (über die Firma an sich) und der Zwergenprinzessin (über die Aeropress)

Und dann kam das Paket an, sogar mit einer Kaffeemühle, der Aeropress und Kaffeebohnen. Und ich machte mich an den folgenden Nachmittagen daran, den Kaffee und die Aeropress auszuprobieren. Für morgens ist das nämlich nix für mich, da bin ich einfach zu unwach und der Kaffee muss schnell und einfach zuzubereiten sein. Ich falle morgens quasi morgens im Halbschlaf gegen das Knöpfchen meiner Padmaschine.

Anders am Nachmittag, wo ich mir gerne etwas Zeit lasse für eine genüssliche Kaffeepause.

So macht Kaffeezubereitung richtig Spass und am liebsten trinke ich – sonst eine Schwarztrinkerin – meinen Aeropress-Kaffee mit einem Schluck Milch. Für nachmittags ist also ein Knöpfchendrück-Kaffee abgemeldet und Handarbeit ist angesagt. Belohnt werde ich durch köstlichen Kaffeeduft und eine gemütliche Pause mit heissem, leckeren Koffeingebräu.

Edit, weil ich danach gefragt wurde, wie gut sie zu reinigen ist: Eigentlich wird nur der Gummipfropf, mit dem du die Luft runterdrückst, ein bisschen “dreckig”. Es reicht ein kurzes Durchspülen mit Wasser, aber eigentlich braucht’s noch nicht mal das. Die Aeropress ist das Richtige für Outdoor, Trekking, Camping, Segeln usw.
Und hier der Direktlink zur Aeropress!

Mich hat der Kaffee, die Aeropress und auch die Unternehmensphilosphie überzeugt, sodass ich hier gerne ein bisschen die Werbetrommel für Coffeecircle und ihre Produkte rühre!

Jetzt kommst du ins Spiel – Katrin von Coffeecircle hat mir einen Gewinn für eine kleine Verlosung zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür, liebe Katrin.
Und zwar kannst du jetzt hier ein Pfund Kaffee – Yirgacheffe als ganze Bohne oder gemahlen – und diese tolle Schnäuzertasse gewinnen. Du musst mir nur im Kommentar sagen, wie du deinen Kaffee zubereitest. Brühst du per Hand, hast du eine Padmaschine oder Vollautomaten?

Kommentieren kannst du bis 31.05.2013 um 23.59 Uhr, auslosen werde ich dann im Juni und der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

 

Moah, war das lecker… Und so einfach…

Inspiriert von Tim Raue gab es gestern Szechuan-Spanferkelfilets mit Grünspargel, Miso-Mayo, marinierten Radieschen und Estragon. Das Ferkelfilet hatten wir nur auf 60 Grad Kerntemperatur erhitzt, es hatte noch einen rosa Kern. Ich denke, dass es auch mit ein paar Grad mehr immer noch phantastisch ist.
Der Spargel mit den anderen Komponenten zusammen genossen, ist eine echt geniale Komposition. Die säuerlich-pikanten Radieschen, die salzig-würzige Note der Miso-Mayo und der süss-herbe Spargel passen wunderbar zusammen und bilden in Mund eine kleine Aromenbombe. Und Estragon zu Spargel passt einfach immer ;-)

Wenn du grünen Spargel magst und auch asiatischen Aromen nicht abgeneigt bist, solltest du das ausprobieren. Ich habe auch aus Lust und Laune heraus unsere zwei Teller unterschiedlich angerichtet. Entscheiden könnte ich mich aber für keine Version, wenn du mich fragst, welche mir besser gefällt. Wahrscheinlich würde ich eher noch eine dritte Variante basteln, denn irgendwie regte mich das Gericht sehr zum Basteln an ;-)

Die verwendete Szechuanpfefferpaste habe ich bisher nur im Ladengeschäft von Dae Yang gefunden, als Ersatz mörserst du etwas Szechuanpfeffer und vermischst ihn mit den anderen Zutaten für das Spanferkel.

 

5.0 from 1 reviews

Grünspargel, Miso, Radieschen, Estragon, Spanferkel
Säuerlich-pikante Radieschen, salzig-würzige Miso-Mayo, süss-herber Spargel, rosa Schweinefilet

Autor:
Kueche: Fusion
Rezepttyp: Hauptgericht
Portionen: 4 im Rahmen eines Menues

Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 

Zutaten
  • —Spargel
  • 500 g grüner Spargel, im unteren Drittel geschält und geviertelt
  • —Spargelwasser
  • 2 l Wasser
  • 10 g Salz
  • 40 g Rohrzucker
  • —Spargelmarinade
  • 100 ml Spargelsud
  • 60 ml Reisessig
  • 60 ml Speiseöl, hier Reisöl
  • —Sauce
  • 40 g helle Misopaste
  • 40 g Mayonnaise, hier japanische Mayonnaise
  • 100 g Radieschen, in Scheiben gehobelt
  • 2 EL Reisessig
  • 4 g frische Estragonblätter, das ist ca. ein halber Bund
  • —Spanferkel
  • 400 g Spanferkelfilets
  • 1,5 TL Szechuanpfefferpaste, alternativ ein bisschen Szechuanpfeffer, gemörsert
  • 2 EL Premium Sojasauce, hell
  • Shaoxing-Reiswein
  • etwas Öl

Zubereitung
  1. Szechuanpfefferpaste mit Sojasauce und Reiswein zu einer geschmeidigen, nicht zu flüssigen Mischung verrühren. Die Spanferkelfilets damit einreiben und dann in einer Pfanne oder auf einer Grillplatte mit wenig Öl rundherum anbraten, dann im Ofen bei 95 Grad garziehen lassen (Kerntemperatur 60 Grad +, ca. 20 Minuten ja nach Dicke)
  2. Helle Misopaste mit der Mayonnaise zur Sauce verrühren.
  3. Radieschen für 1 Minute in kochendem Wasser blanchieren, mit Reisessig marinieren und kalt stellen.
  4. Spargel im erhitzten Spargelwasser für 5 Minuten kochen, zum Schluss 100 ml des Suds abschöpfen und mit Reisessig und Speiseöl mischen, damit den gegarten, abgetropften grünen Spargel marinieren.
  5. Mit Estragonblättern anrichten. (Siehe Anrichtebilder)

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