Wir haben es schon wieder getan, diesmal mit Freunden. Und es wird nicht unser letztes Mal gewesen sein, es gibt noch so viel neues zu kosten.

Weiterhin sind wir nachhaltig begeistert vom San Chuan, dem authentischen Sichuan-Restaurant in Duisburg, und haben wohl auch unsere Freunde damit angesteckt. Was ich über unseren ersten Besuch dort geschrieben habe, kannst du dort nachlesen. Hier gibt es jetzt ein paar nette Bildchen mit Untertiteln ;-)

Wir haben uns zu viert sechs Gerichte gegönnt, dabei waren zwei Wiederholungen vom ersten Besuch, weil wir so begeistert waren, dass unsere Freunde das auch kosten mussten.

Wiederholung – Mapo Tofu und immer noch ein Highlight

Auch eine Wiederholung – Rindfleisch mit Chili und Blütenpfeffer, ich liebe immer noch diese knusprigen Spitzpaprika

Schweinerippen mit Kreuzkümmel – hätte auch indisch sein können. Ich habe die Kartoffeln geknabbert, die super lecker waren, die anderen waren mit den Rippchen auch sehr zufrieden.

Gebratener Eisbergsalat mit Austernsauce – sehr spannend, wird aber wohl nicht unser Lieblingsgericht ;-)

Hähnchen nach KongPo-Art – NomNomNom, das war wohl eins der besten Gerichte an dem Abend. Ich liebe ja eh Erdnüsse im Essen, aber die anderen konnten sich auch für dieses Gericht begeistern.

Angebratener Schweinebauch mit Pepperoni – auch ganz lecker und ich konnte ihn sogar essen (ich habe so meine Probleme mit fettigem Fleisch). Beim nächsten Mal ist aber eher der rote Schweinebauch fällig, der auch auf der Karte steht ;-)

Ein paar Desserts haben wir dann direkt auch probiert. Vorweg – ich würde sie alle wieder bestellen, schon allein weil sie etwas so anderes sind und so besonders schmecken für unseren Gaumen.

Klebreisbällchen gefüllt mit roter Bohnenpaste – strange und nicht zu vergleich mit europäischen Desserts

Sesampaste – noch seltsamer und kaum zu beschreiben. Ich fand sie ganz lecker, hätte aber niemals soviel davon essen können

Gekochte Reiskugeln mit süsser Füllung – aussen ein bisschen schleimig und ein süsser Kern aus Erdnusspaste. Spannend, wirklich….

Aber die gebackenen Bananen durften auch nicht fehlen ;-)

 

Also los, hin und ausprobieren:

San Chuan
Asterlagerstrasse 210

47228 Duisburg-Rheinhausen
Fon: 02065 – 678 143
http://www.sanchuan-restaurant.de/

 
Wahnsinn, das ist das 99. indische Rezept in diesem Blog und auch das vegetarische Rezept Nr. 99, wobei es da sicher auch eine grosse Schnittmenge (42) gibt ;-) Ähhhm, 42…?
Wenn du wissen magst, was wir schon köstliches aus Indien gekocht haben, dann schau dir am besten den indischen Rezeptindex an. Dort findest du sicher Rezepte, die auch du nachkochen kannst ohne dich mit vielen neuen Zutaten eindecken zu müssen.

Und dieses Aloo (Kartoffel) Tamatar (Tomate) gehört auch dazu. Für uns Kartoffelfans war dieses Gericht genau das richtige. Würzig, tomatig, kartoffelig. Die vielen Kartoffelgerichte in der indischen Küche, wo man Kartoffeln eher wie Gemüse behandelt, waren sicher mit ein Grund, dass wir dieser Art zu kochen so verfallen sind. Ganze 19 indische Kartoffelrezepte findest du bisher hier.

Dazu aßen wir diesmal Shufta, Lammhack mit Erbsen. Ein Träumsche.. Beides…

Zutatentipps:
Die Zutaten  findest du auf jeden Fall auch beim Gewürzhändler deines Vertrauens, aber ein Einkauf im Asia-/India-Laden ist nie ein Fehler, da es vieles dort günstiger und vor allen Dingen hochwertiger gibt. Die Curryblätter lässt du notfalls weg oder nimmst getrocknete, die aber kein Vergleich sind mit frischen Blättern. Die Knoblauch- und Ingwerpaste kannst du dort auch kaufen, ansonsten mach sie dir einfach frisch selbst in der Menge, in der du sie brauchst. Die kleinen grünen Chilis sind sehr scharf. Wenn du schärfeintolerant bist, nimm einfach grössere und/oder entferne die Kerne. Koriandergrün bekommst du im Supermarkt oder noch besser auf dem Wochenmarkt, wenn du ihn nicht magst, lass ihn weg.

Aloo Tamatar
5.0 from 1 reviews
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Rezepttyp: Hauptgericht
Autor: Tina
Vorbereitungszeit: 10 mins
Kochzeit: 35 mins
Gesamtzeit: 45 mins
Personen: 2
Kartoffeln in würziger Tomatensauce
Zutaten
  • 400 g Kartoffeln, in mittelgrossen Würfeln
  • 120 g pürierte Tomaten
  • 2 TL Tomatenmark
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1/2 TL Senfsaat, gelbe
  • 1 grosse Schalotte, fein gehackt
  • 2 grüne Chilis, in feinen Ringen
  • 1/2 TL Knoblauchpaste
  • 1/2 TL Ingwerpaste
  • 1 Zweig Curryblätter, abgezupft
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsaat, gemahlen
  • 1/2 TL Koriandersaat, gemahlen
  • Salz
  • Koriandergrün, gehackt
Zubereitung
  1. Das Öl in einer hohen Pfanne erhitzen, Senfsaat zufügen und braten, bis sie anfangen zu springen.
  2. Nun die Schalotte, grüne Chili, Curryblätter, Knoblauch- und Ingwerpaste zu geben und anschwitzen, bis die Schalotte leicht braun ist.
  3. Kartoffelwürfel, Tomatenmark, Kreuzkümmel, Koriandersaat und Chilipulver zugeben, salzen und gut vermischen.
  4. Ein wenig Wasser (ca. 100 ml) angiessen und zugedeckt für ca. 20 Minuten auf mittlerer Hitze schmoren, bis die Kartoffeln nahezu gar sind.
  5. Pürierte Tomaten zugeben und weitere 10 Minuten kochen, dann mit Salz abschmecken und mit Koriandergrün bestreut servieren.
Notizen

Zutatentipps:
Die Zutaten findest du auf jeden Fall auch beim Gewürzhändler deines Vertrauens, aber ein Einkauf im Asia-/India-Laden ist nie ein Fehler, da es vieles dort günstiger und vor allen Dingen hochwertiger gibt. Die Curryblätter lässt du notfalls weg oder nimmst getrocknete, die aber kein Vergleich sind mit frischen Blättern. Die Knoblauch- und Ingwerpaste kannst du dort auch kaufen, ansonsten mach sie dir einfach frisch selbst in der Menge, in der du sie brauchst. Die kleinen grünen Chilis sind sehr scharf. Wenn du schärfeintolerant bist, nimm einfach grössere und/oder entferne die Kerne. Koriandergrün bekommst du im Supermarkt oder noch besser auf dem Wochenmarkt, wenn du ihn nicht magst, lass ihn weg.


 

Eigentlich geht’s hier vor allen Dingen um das flotte Frühlingsgemüse ;-)

Und vorweg – wie du Bratkartoffeln machst, findest du bei Heike und folgenden. Die verwendete Kräuterbutter war diese mit Bärlauch und das Butterschmalz mache ich nach Stephs Rezept (geh ruhig mal schauen und probier es aus, es ist ganz einfach und geschmacklich echt toll). Wie du Fleisch brätst, erfährt du in epischer Breite bei Astrid (nimm dir Zeit… wirklich…)

Wir hatten Rücken von iberischen Durocschwein, das wir scharf in Butterschmalz angebraten und dann im Ofen bei 90 Grad haben gar ziehen lassen. Die Bratkartoffeln haben wir diesmal aus gekochten Kartoffeln gemacht, aber die kannst du ja so machen, wie du es magst oder du nimmst ein der tollen Rezepte bei Heike. Das Grüne auf dem Fleisch ist frittierter Salbei, auch ganz einfach durch das Bratfett vom Schwein gezogen.

Aber nun zum flotten Frühlingsgemüse..
Du nimmst 300 g frische Erbsen in Schote, entfernst ebendiese und erhältst ca. 100 g frische Erbsen (das Geprokel lohnt sich wirklich, so geschmacklich und überhaupt),
2 kleine Möhren, die
du schräg in dünne Scheibchen schneidest,
2 dünne weisse Spargelstangen, die du schälst und dann auch in feine Scheibchen schneidest (nicht die Köpfe, die lässt du ganz),
2 Frühlingszwiebeln, die du in recht feine Ringe schneidest,
3 Knoblauchzehen, die ganz lässt,
100 ml Gemüsebrühe (wie man das Pulver dafür selber macht und was in den käuflichen Pulvern so drin ist, erfährst du bei Petra, auch sehr lesenswert),
2 1/2 EL Bärlauchbutter oder sonstige Kräuterbutter
und ein bisschen Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Nun erhitzt du das Olivenöl in einem Topf und schwitzt die Möhren für ein paar Minuten an, wirfst den Spargel dazu und die Erbsen hinterher, giesst die Brühe an und garst das Ganze für so 10 Minuten, salzen und pfeffern nicht vergessen. Wenn das Gemüse gar mit ein bisschen Knack ist, wirfst du die Frühlingszwiebeln dran und bindest die Brühe mit der Kräuterbutter. Nochmal abschmecken und servieren.

So simpel und doch soooooo gut!

 

 
Ist doch echt hübsch, dieses Himbeersalz… Und soooo lecker, wirklich.. Auch für ganze Männer…

Ich habe es mit TK-Himbeeren gemacht, du kannst aber auch frische Himbeeren verwenden, wenn sie Saison haben. Steph vom Kuriositätenladen hat das Salz mit gefriergetrockneten Himbeeren hergestellt. Geht also auch, wie du siehst.

Es passt gut auf Fisch oder Huhn, auch Salate machen sich gut damit. Es schmeckt leicht himbeerig, säuerlich, frisch und natürlich salzig. Einfach yummie.

Ich habe ja keine Kosten und Mühen gescheut und für viele Rezeptkategorien einen Index gebastelt, so auch für Gewürze und co. Dort findest du alle hier vorgestellten Gewürze, Pesto, Salze usw. auf einen Klick ;-)

Himbeersalz
5.0 from 1 reviews
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Rezepttyp: Gewürzsalz
Autor: Tina
Frisch-himbeeriges Gewürzsalz
Zutaten
  • 300 g TK-Himbeeren
  • 550 g Meersalz, grob
Zubereitung
  1. Himbeeren auftauen lassen, dann im Mixer zerkleinern und durch ein Sieb streichen.
  2. Salz zum Himbeerpüree geben und im Backofen für einige Stunden bei ca. 60 Grad trocknen, dabei immer mal durchrühren, damit es nicht verklumpt.
Notizen

Trocken und kühl stehend sollte es mindestens 6 Monate halten.

 

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