Mal ein Rezept von der indischen Westküste, auch wieder von Pushpesh Pant für uns niedergeschrieben. Es ist wirklich fatal, dass dieses Buch immer noch neben der Couch liegt
Vor allen Dingen für die anderen Bücher, die dort auch noch liegen und gelesen werden wollen. Aber mittlerweile kenne ich mich so gut in dem umfangreichen Buch aus, dass ich spontan tagsüber quasi auf Zuruf und on the fly ein schmackhaftes Rezept dort herausfische…
Tamatar bedeutet im übrigen Tomate, für Kori habe ich keine passende Übersetzung gefunden.
Dieses feine Gericht war unsere Beilage zu Heeng Jeere ke Aloo, diesen total leckeren Kartöffelchen.
Wer’s nachkochen will, aber nicht alles zuhause hat – Curryblätter kann man zur Not auch weglassen, schwarzen Kardamom durch grünen ersetzen und statt Tamarinde mit einem Hauch Limettensaft säuern.

Zutaten
60 g Ghee
3 schwarze Kardamomkapseln
1,5 cm Zimtstange
2 Nelken
2 Zwiebeln, gehackt
1/2 TL Ingwerpaste
1/2 TL Knoblauchpaste
1/2 EL Hot Chili Pulver
1/8 TL Curcuma
1/2 TL gemahlener Koriander
1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel
500 g Hähnchenbrustfilet, in mundgerechten Stücken
120 g Tomaten, gehackt
1/2 TL Tamarindenpaste
3 Curryblätter
2 grüne Chilis, gehackt
Salz
Zubereitung
Ghee in einer schweren Pfanne erhitzen. Kardamomkapseln, Zimt sowie Nelken zugeben und für eine Minute braten. Zwiebeln zufügen und für 7 Minuten abschwitzen, bis sie goldbraun sind. Ingwer- und Knoblauchpaste, Chilipulver, Curcuma, Koriander sowie Kreuzkümmel zugeben und unter Rühren für eine Minute anschwitzen.
Die Hühnerteile zugeben und für 10 Minuten anbraten. Tomaten und Tamarinde unterrühren, 125 ml Wasser zugeben und für 30 Minuten sanft köcheln. Die Tomaten sollten dann zerfallen sein und sich Öl an der Oberfläche absetzen. Curryblätter und Chilis zugeben sowie salzen. Zugedeckt noch 3 Minuten köcheln lassen, dann servieren.





![Garten-Koch-Event August 2011: Fenchel [31.08.2011]](http://farm7.static.flickr.com/6132/6012541272_11291f8f77.jpg)












Das sieht doch mal nach einem etwas unkomplizierteren, leichteren Essen aus, das auch abends noch zubereitet werden kann! Danke für den Post. Kommt auf die (ellenlange) Nachkochliste!
Schließ mich Julia mal an
) das hört sich wirklich mal unkompliziert an und kann man als auch “nichtindischeköchin” relativ gut nachmachen denk ich
)
Das Buch scheint ja echt der Hammer zu sein! Finds aber immer noch blöd, das es nur in englisch erhältlich ist, aber ich denke Du wirst hier noch viele Leckereien aus dem Buch teilen
*hoff ich*
@ Julia – Meine Nachkochliste ist auch nicht kürzer imho…
@ Alice – Ja, das Buch ist wirklich toll… Wir kochen aber mittlerweile auch einiges aus indischen Blogs und anderen Büchern… Schliesslich planen wir auch 2 indische Kochtreffen in den nächsten Monaten
indische kochtreffen??? wann??? ich kriege ja nie was mitund bitte um info …
ok, wer lesen kann ist klar im vorteil, ich sehe gerade das datum…schaaade…
Och, vielleicht machen wir nächstes Jahr nochmal eins
[...] Kochbuch “India – The Cookbook” aufmerksam geworden. Ich habe mir den einen oder anderen Beitrag von ihr angesehen und es kribbelte in mir. Dieses Kochbuch musste ich auch haben. Vor allen [...]
[...] Basmatireis mit getrocknetem Bockshornkleegrün und Curcuma, das wir gestern zu einem wunderbaren Kori Tamatar (Huhn in Tomatensauce, supereinfach) [...]