Huch, ich bin euch ja noch die weiteren Rezepte unseres kleinen Ostermenues schuldig geblieben. Das geht ja mal gar nicht. ;-)

Schon vor ein paar Monaten hatte ich mir Die neue israelische Küche von Janna Gur zugelegt, nur bisher kein Rezept daraus gekocht. Für Ostern hatte ich mir ein Gericht ausgesucht, welches von der Autorin für das Pessach-Fest vorgeschlagen. Pessach fällt ja mit unserem Ostern zusammen, daher erschien mir das doch ganz passend.

Und da das Kochbuch schon länger hier rumliegt, ist es auch perfekt für Foodfreaks Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen. Man erfährt in diesem Kochbuch viel über die jüdische und israelische Kultur, findet tolle Gerichte, die man zu Sabbat und den jüdischen Festtagen zubereiten kann. Es gibt ein Kapitel über besondere Zutaten und auch Grundrezepte. Dazu wunderschöne Fotos – nicht nur von den Gerichten. Ich sollte wirklich öfter darin blättern und auch daraus kochen.. Auf jeden Fall eine klare Empfehlung für die von euch, die sich neben der Landesküche auch ein bisschen für die Kultur interessieren und gerne mediterran kochen.




Ich habe das Rezept ein bisschen abgeändert, da ich keine Lammhaxe essen kann. Ausserdem freute sich sich Thomas Vater auf den Schafsrücken, der sich leider als recht junges Schaf herausstellte – quasi grade dem Lammalter entsprungen. Lecker war’s trotzdem, auch wenn das Fleisch nicht so aromatisch war wie erwartet.

Dagegen überraschte uns das Gemüse mit wunderbaren Aromen. Das werden wir sicher noch weiter ausbauen. Das selbstgemachte Ras el-Hanout ist übrigens der HAMMER…

Dazu hatten wir Majadra-Reis, der gut mit dem jungen Schaf und dem Gemüse harmonierte.

Zutaten

für das Ras el-Hanout

  • 2 EL Paprikapulver, edelsüss
  • 2 EL Curcuma, gemahlen
  • 1 EL Fenchelsaat
  • 1 EL Anissaat
  • 2 EL Koriandersaat

für das SchafLamm und Gemüse

  • 600 g SchafLammlachse
  • Olivenöl
  • Butter
  • 1 Schalotte, fein gehackt
  • 6 Knoblauchzehen, ganz
  • 2 Petersilienwurzeln, gewürfelt
  • 1/2 Sellerieknolle, gewürfelt
  • 2 Möhren, gescheibelt
  • 3 Topinambur, geviertelt
  • 800 ml Geflügelfond, selbstgemacht
  • 1 Thymianzweig
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 gehäufter EL Ras el Hanout
  • Salz

Zubereitung

Zutaten für das Ras el-Hanout in einem Mörser grob zerstossen.

Öl in einer hohen Pfanne erhitzen und Schalotte, Knoblauch, Petersilienwurzel, Sellerie, Möhren und Topinambur darin für 5 Minuten anbraten. Mit Fond ablöschen und Thymian, Lorbeer und Ras el-Hanout zugeben. Zugedeckt auf mittlerer Hitze für 30 Minuten köcheln lassen. Danach ohne Deckel eindicken lassen.

Dann Öl mit einem Stich Butter in einer Pfanne erhitzen. Fleisch darin anbraten.

Wenn das Gemüse soweit eingedickt ist, Lammlachse drauf legen. Bratensatz in der Pfanne mit ein bisschen Wasser ablöschen und dieses auch zum Gemüse geben. Zugedeckt nochmal für ca. 10 Minuten auf kleiner Hitze ziehen lassen, bis das Fleisch den gewünschten Gargrad hat.

Zum Servieren das Lamm herausnehmen und in dicke Scheiben schneiden. Gemüse auf Tellern verteilen, Lammtranchen darauf legen, pfeffern und salzen.



  5 Responses to “Ostermenue – Lammrücken, Wurzelgemüse, Ras el-Hanout”

  1. Mannmannmann, sieht das gut aus, warumk gabs das nicht bei mir zu Ostern?

  2. [...] Lammrücken mit Ras-el-hanout und Wurzelgemüse hätte mir sicher auch gut [...]

  3. [...] 1 TL Ras el Hanout, gekauft oder nach diesem Rezept [...]

  4. [...] Lammhüfte haben wir mit Ras el Hanout gewürzt. Das kannst du dir selber machen, z.B. nach diesem Rezept oder es beim gut sortierten Gewürzhändler kaufen. Ras el Hanout heisst übrigens Besitzer des [...]

  5. [...] gibt es in türkischen Läden oder mittlerweile auch in gut sortieren Supermärkten. Ein gutes Rezept zum Selbermachen findet Ihr bei [...]

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