Ich wusste schon bevor ich Heikes Lobhudelei über Yotam Ottolenghis neues Kochbuch “Jerusalem” las, dass ich es haben muss. So wurden des Mannes Eltern verpflichtet, mir zum Geburtstag dieses Kochbuch zu schenken. Aber trotz der Freude darüber lag es doch noch ein paar Tage hier herum, bis letzte Woche endlich der Knoten platzte und wir ein tolles Lammgericht daraus kochten.

Dieses eigentlich tunesische Gericht war das zweite Rezept, das wir aus dem neuen Kochbuch kochten.  Aber da ein paar neugierige Nasen auf das Rezept in deutsch warten, ziehe ich es eben vor.

Auch wenn ich sonst nicht so der Paprikafan bin, hat mir diese Shakshuka richtig gut geschmeckt. Ein schnell gemachtes Gericht mit wenigen Handgriffen und einfachen Zutaten.

Ottolenghi verwendet im Originalrezept 4 Eier und 4 Eigelb,  wir haben nur die ganzen Eier verwendet und die Eigelbe weggelassen. So reichte es mit ein bisschen Brot (unser Biobäcker hat leckeres Stangenbrot mit Olivenöl) und Joghurt für zwei. Mit den Eigelb dazu kann man auch 3-4 Personen satt machen. Wir hatten noch Reste von Koriandergrün und Minze, der Mann hat sich ein bisschen davon über das fertige Gericht gegeben und war sehr begeistert davon. Beim nächsten Mal sind die Kräuter dann wohl gesetzt :-) )


5.0 from 2 reviews

Shakshuka
würziges Gericht mit Eiern, Paprika und Tomaten

Autor:
Kueche: vegetarisch
Rezepttyp: Hauptgericht
Portionen: 3-4

Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 

Zutaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Harissa
  • 2 TL Tomatenmark
  • 2 grosse Paprika (insgesamt ca. 300 g) in ½ cm Würfeln
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 5 grosse, sehr reife Tomaten (insgesamt ca. 800 g), gehackt
  • 4 Eier
  • 4 Eigelbe
  • Salz
  • dicker Joghurt

Zubereitung
  1. Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen, Harissa, Tomatenmark, Paprika, Knoblauch, Kreuzkümmel und ¾ TL Salz darin anschwitzen.
  2. Unter rühren für ca. 8 Minuten auf mittlerer Hitze braten, bis die Paprika ein bisschen weicher sind.
  3. Tomaten zugeben und für 10 Minuten köcheln, bis eine dicke Sauce entstanden ist.
  4. Nun 8 kleine Kuhlen in die Sauce machen und in jede vorsichtig je ein Ei bzw. Eigelb geben, so dass die Dotter nicht kaputtgehen.
  5. Für 8-10 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Eiweiss gestockt ist, aber die Eigelbe noch leicht flüssig sind.
  6. Von der Platte nehmen und für ein paar Minuten ruhen lassen, dann servieren

 

  16 Responses to “Shakshuka nach Yotam Ottolenghi”

  1. Hört sich lecker an. Ist der Joghurt eine Beilage? Ich kann den jetzt nicht zuordnen oder ich hab evtl. grad ein leichtes Vakuum.

  2. Ohja, mit den Eiern hast du mich – und wir Blogger-Mädels stehen ja ALLE auf den Yotam :)

  3. Gibt’s als nächstes!
    Gerne auch mit Kräutern. Und ganzen Eiern, was soll ich sonst mit den Eiweißen machen….

  4. Lecker, hat irgendwie was aus der türkischen Küche wie ich finde. Liegt vielleicht an der Kombination von Joghurt und Tomaten. Köfte in Sauce bereite ich aber ähnlich zu…

    Gruß Tom

  5. Liebe Micha, genauso! ;-)

    Liebe Noemi, ich bin gespannt, wie es dir schmeckt.

    Lieber Tom, die Verwendung von Joghurt ist ja weit verbreitet in den südöstlichen Regionen. Da liegt die Ähnlichkeit nahe. An Köfte muss ich mich auch mal ranwagen. Meist ess ich die nur beim Türken m.V. auf einem Trödelmarkt ;-)

  6. Eine der neugierigen Nasen sagt: DANKE für das Rezept. :-)

    Ciao Werner

  7. Shakshouka mache ich oft, wenn auch nach einem anderen Rezept. Und wenn Ihr alle so von Jerusalem schwärmt, muss ich mal drüber nachdenken…

  8. Das Gericht habe ich jetzt schon auf mehreren Blogs entdeckt und ich denke es wird Zeit es auch endlich mal auszuprobieren :-)

  9. Genial!
    Stand heute abend bei uns auf dem Tisch – nur lecker. Liebe Grüße

  10. [...] Als erstes Janna Gurs Shakshuka mit Spinat und Feta, der geheime Star des Tages. Ich glaube, jeder hatte sie unter des Top-3-Gerichten. Vielleicht lag es daran, dass wir darauf am längsten warten mussten, denn die Eier wollten einfach nicht stocken. Zum Schluss war das Eigelb ein bisschen über den Punkt, was dem Geschmack keinen Abbruch tat. Eine wirklich leckere Shakshuka mit Tomate und Paprika nach Ottolenghi findest du übrigens dort. [...]

  11. Das gab es bei uns gestern Abend. Ich bin kein riesiger Freund von Kreuzkümmen und war damit sehr sparsam. Zusätzlich habe ich mit Koriander (Saat) und Kardamom abgeschmeckt. Das Gericht ist wirklich sehr lecker und wird keine Eintagsfliege.

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