Foodina

 

Auch wenn das Fotoglück uns gestern nicht wirklich hold war, möchte ich euch dieses Rezept nicht vorenthalten. Ich bin den Lesern, die jetzt auf meinen Tipp hin Bockshornkleesamen in die Erde gesteckt haben, eine Rezeptauswahl schuldig ;-)
Indische Garnelenrezepte sind doch eher dünn gesät in meinem Blog, Rezepte aus Raghavan Iyers “660 Curries” auch
. Dabei ist das eigentlich ein tolles Buch, nur liegen uns meist die Rezepte in den anderen indischen Kochbüchern mehr. Es wurde bei Foodfreak sogar Kochbuch des Jahres 2008 , dort findest du sogar eine Liste mit Rezepten, die sie und andere Blogger daraus gekocht haben.

Ich bin ja seit einiger Zeit auf dem Garnelentrip, ausgelöst durch eine grosse Portion Garnelen “mit Haut und Haaren” aus dem Wok bei unserem Stamm-Thai (wo du ihn und andere Lieblingsrestos im Hause Foodina findest, steht übrigens dort) und irgendwie mag es nicht abebben, auch wenn mich da schon mein ökologisches Gewissen plagt.
Da wir noch Reste unserer ersten Bockshornklee-Ernte im Kühlschrank hatte, durchforstete ich unsere indischen Kochbücher und dieses Methiwaale (Bockshornklee) Jingha (Garnelen) sprang mir ins Auge. Auch wenn ich kein Fan von grüner Paprika bin, sah ich das Rezept als gesetzt an. Die grünen Paprikastücke hätte ich zum Mann rüberschieben können, der sich sicher darüber gefreut hätte, war aber nicht nötig – das rüberschieben und das Freuen ;-)

Beim nächsten Mal würde ich noch ein bisschen Knofi und Ingwer an das Gericht geben. Beim Abschmecken war es dafür diesmal zu spät.

Wir hatten dazu, wie so oft, Basmati mit Ghee… Yummie!

 

Methiwaale Jingha
Garnelen mit Paprika und Bockshornkleegrün

Autor:
Kueche: indisch
Rezepttyp: Curry
Portionen: 2-3

Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 

Zutaten
  • 250 g Garnelen, roh
  • ¼ TL Curcuma, gemahlen
  • 2 EL Pflanzenöl (Tina – Kokosöl)
  • 1 grüne Paprika, in 1,5 cm grossen Stücken
  • 30 g getrocknete, ungesüsste Kokosraspeln, für 30 Minuten in warmem Wasser eingelegt, dann abgeschüttet
  • ¼ Cup gehacktes Bockshornkleegrün
  • ½ TL Salz
  • ¼ TL Cayenne
  • ¼ TL Garam Masala
  • 4 Frühlingszwiebeln, in Ringen

Zubereitung
  1. Garnelen mit Curcuma gründlich vermischen und für eine halbe Stunde im Kühlschrank marinieren.
  2. EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Garnelen zugeben, kurz anschwitzen, dann herausnehmen und beiseite stellen.
  3. Restliches Öl in die Pfanne geben und auf mittlerer Hitze die Paprikawürfel zugeben zugeben. Unter Rühren braten für 5 Minuten bis sie bräunen.
  4. Kokosraspeln, Bockshornkleegrün (Tina – einen Teil davon), Salz und Cayenne unterrühren. Dann 100 ml Wasser zugeben, Garam Masala einrühren und zum Kochen bringen, dann für 4 Minuten köcheln.
  5. Garnelen zugeben und weiter köcheön, bis die Sauce dickt und die Garnelen orange werden. Frühlingswiebeln (Tina – und das restliche Bockshornkleegrün) zugeben und servieren.

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Diese Saison haben wir wieder die Gelegenheit genutzt, ein paar Bockshornkleesamen in die Erde zu stecken, um frisches Bockshornkleegrün zu erhalten. Das kriegen auch Leute wie ich hin, deren Daumen farbenblind ist. Allerdings stehen die Pflänzchen diesmal beim Vater des Mannes im Garten, es ist ein bisschen mehr ;-)

Dieses Aloo (Kartoffel) Methi (Bockshornkleegrün) habe ich vor Jahren schon mit getrockneten Blätter, die man im Asialaden bekommt (Kasuri Methi), zubereitet. Jetzt gönne ich ihm die frischen Blätter und superscharfe, aber auch voll aromatische Naga Jolokia, die schärfste Chili der Welt. Und wenn wir schon nur eine halbe Chili verwenden und auch noch die Kerne rauskratzen, will das was heissen.
Wir haben sie statt der grünen Chili verwendet, die Camellia Panjabi in ihrem Rezept im Kochbuch “Indische Currys” verlangt.

Das Bockshornkleegrün hat was von Liebstöckel, riecht ein bisschen nach Maggi, nur süsslicher. Schmeckt ein bisschen herber und natürlich nur so salzig, wie du es magst. Es ist eins meiner Lieblingskräuter, ich liebe den Duft im meiner Küche. Zum Glück verfliegt er auch nicht soooo schnell, was aber auch an den räumlichen Gegebenheit liegen mag.

Entgegen dem Rezept habe ich die Bockshornkleeblätter in Etappen in die Pfanne gegeben. Zuerst die kleingehackten Stiele, dann einen Teil der Blätter und eine kleine Handvoll Blätter erst kurz vor dem Servieren. Das scheint mir effektiver, als direkt alles tot zu braten.

Dazu gab’s Basmati mit Ghee und eine Raita, die ich aus Joghurt, gehackter Minze und Koriander, etwas gemahlenem Kreuzkümmel und Kala Namak hergestellt habe.

 

Kartoffeln mit Bockshornkleegrün – Aloo Methi
Würziges Kartoffelgericht

Autor:
Kueche: indisch
Portionen: 2

Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 

Zutaten
  • 250 g Kartoffeln, in kleinen Würfeln (Tina – 400 g)
  • 50 g Bockshornkleegrün (Tina – 40 g)
  • Salz
  • 3 EL Öl
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 grüne Chilischote, gehackt (Tina – ½ Naga Jolokia, entkernt und gehackt)
  • 1 MSP Curcuma, gemahlen
  • 4 Zweige frischer Dill, gehackt
  • 1 EL Koriandergrün, gehackt
  • (Tina – ½ TL Kreuzkümmelsaat)

Zubereitung
  1. Die Bockshornkleeblätter mit einer Prise Salz in einer Schale Wasser ½ Stunde einweichen, damit sie ihren leicht bitteren Geschmack verlieren. Die Blätter abtropfen lassen und hacken, Stiele fein gehackt, Blätter gröber.
  2. Das Öl in einer grossen Pfanne erhitzen. Knoblauch und Chilischote darin anbraten, nach einigen Sekunden die Bockshornkleeblätter (Tina – nur die Stiele) zufügen und 1 Minute mitbraten.
  3. Kartoffeln, Curcuma und Salz in die Pfanne geben und unter ständigem Wenden 2 Minuten braten. Dill und Koriandergrün (Tina – einen Teil davon sowie einen weiteren Teil Bockshornkleeblätter) untermischen.
  4. Die Kartoffeln zugedeckt bei sehr niedriger Temperatur in etwas 15 Minuten fertigbraten, eventuell zwischendurch mit etwas Wasser beträufeln. (Tina – restliches Koriandergrün sowie Bockshornkleeblätter unterrühren und sofort servieren)

 

Vor ein paar Wochen habe ich euch von der Aeropress und Coffeecircle berichtet, die mir ein Pfund Kaffee und eine schicke Schnurrbarttasse für eine Verlosung zur Verfügung gestellt haben. Die Aeropress ist übrigens auch Produkt des Monats bei Coffeecircle und ich durfte ein paar Fragen dazu beantworten.

Ich habe dann eben mal die Glaskugel.. äh… Random.org befragt und aus den 19 gültigen Kommentaren einen Gewinner ausgelost.

 

Und gewonnen hat *Trommelwirbel*

Liebes Salamibrötchen, ich bräuchte deine Adresse und ob du gemahlenen Kaffee oder ganze Bohne haben möchtest. Schicke die Daten bitte an post(at)foodina.eu

Prost! ;-)

 

 

Als Dessert beim Kochtreffen habe ich ein einfaches, frisches und nicht zu süsses Eis mit irgendwas dabei gesucht. Fündig wurd ich in Shane’s kitchen von Shane McMahon.

Schnell das Rezept für Ingwersirup gesucht und bei Bushcooks Rezepten bei einem grossen Kochforum gelandet. Na, das ist doch eine sichere Bank, wo sie Shane doch auch persönlich kennt. Beim Kochevent ging’s dann ganz schnell und es lässt sich alles gut vorbereiten, den Sirup hatte ich schon Tage vorher wie folgt hergestellt:

  • 150 g Ingwer, fein gerieben
  • 200 g Zucker, hier Rohrzucker
  • 2 Zitronen, die Schale und der Saft
  • 375 ml Wasser

Wasser, Ingwer, Zitronenschale und Zucker aufkochen, ständig rühren, damit sich der Zucker auflöst. Ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Zitronensaft dazugeben und den Sirup durch ein Sieb abgießen. Dabei die Masse durch das Sieb streichen, bis keine Flüssigkeit mehr kommt. Sirup in eine Flasche geben und kalt stellen.

 

Sauerrahmeis und marinierte Erdbeeren mit Basilikum
Frisches Eis mit feinen Erdbeeren

Autor:
Kueche: europäisch
Rezepttyp: Dessert
Portionen: 10 im Rahmen eines Menues

Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 

Zutaten
  • —FÜR DAS EIS:
  • 500 g Sauerrahm
  • Saft von 6 Limetten
  • 1 EL Milchpulver
  • 2 EL Creme fraiche
  • 150 ml Ingwersirup
  • 3 gehäufte EL Puderzucker
  • —FÜR DIE ERDBEEREN:
  • 750 g Erdbeeren, halbiert
  • 3 EL Puderzucker
  • 1 Vanilleschote, das Mark davon
  • 6 EL Ingwersirup
  • Saft von 1 Limette
  • 1 Bund Basilikum, abgezupft

Zubereitung
  1. Für das Eis: Sämtliche Zutaten sorgfältig verrühren und durch ein Sieb passieren, damit keine Klümpchen ins Eis geraten. In der Eismaschine fertigstellen.
  2. Für die Erdbeeren: Das Vanillemark mit Ingwersirup und dem Limettensaft vermischen und vorsichtig unter die Erdbeeren heben. Mit Basilikumblättern anrichten.

 

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