[Spargel] Eine neue Liebe…

…ist wie ein neues Leben *sing*

Oder auch “Ich bin wieder hier..”

Lang genug gegrübelt! Wer mir bei Facebook folgt, weiss, dass ich schon seit ein paar Tagen ein bisschen hibbelig bin und wieder Lust auf’s Bloggen habe. Ich danke allen, die mich motiviert haben, weiter zu machen. Eure Unterstützung tat richtig gut.

Auch wenn jede Menge Rezepte auf Halde liegen und veröffentlicht werden wollen, muss ich euch erstmal von meiner neuen Liebe erzählen.

Spargel mit Schinkenmayonnaise

So simpel und gut

Ich bin ja ein grosser Fan von Spargel mit Sauce Hollandaise und kann dem Klassiker mit zerlassener Butter und Schinken so gar nix abgewinnen. Ich brauche zu Spargel Fett – ok, die Butter ist ja nunmal Fett pur – und kräftige Aromen, die aber den Geschmack des Spargels nicht übertünchen dürfen. Mit Butter und Schinken schmeckt’s mir einfach zu fad. Also kippe ich mir gerne Sauce Hollandaise auf den Spargel, kräftig genug, um neben dem Spargel zu bestehen, aber auch fein genug, um ihm seine eigenen Aromen zu lassen.

Ab jetzt wird aber alles anders – ich habe Schinkenmayonnaise für mich entdeckt. Ich kam drauf, weil der Mann gerne Schinken zum Spargel isst, Tomaten auch, oder zerhackte, gekochte Eier. Also habe ich das alles in eine Mayonnaise gepackt, auch so eine Schwäche von mir ;-) Mit Mayonnaise geht fast alles, allerdings kommt sie recht selten auf den Tisch, daher kann ich keine Mayonnaise selber machen. Es lohnt sich einfach nicht für den Klecks, den ich dann schonmal brauche, wenn ich einen akuten Würstchenjieper habe.

Dies Mayonnaise ist wirklich genau das Richtige für uns, weil sie einfach unser beider Vorlieben aufgreift und dazu auch noch schnell und unkompliziert herzustellen ist.

Ich habe am Tag der neuen Liebe ;-) auch noch weiter experimentiert, denn vor kurzem zog nach Jahren der Abstinenz wieder ein Mikrowelle ein. Endlich habe ich das richtige Gerät gefunden – eine günstige Gewerbe-Mikrowelle ohne Drehteller und vor allen Dingen ohne Tasten, die – wie ich beim letzten Gerät erfahren musste – fiese Sollbruchstellen sein können. Ich hoffe, diese hält jetzt länger als ihre Vorgängerin.

So probierte ich in den letzten Tagen viel aus in dem Gerät und der Spargel wurde auch nicht davon verschont. Und was für eine Überraschung – Spargel wie aus dem Ofen geht genau so gut, nur viel schneller, in der Mikrowelle. Bestens!

Spargel mit Schinkenmayonnaise

Weisser Spargel mit Schinkenmayonnaise

Natürlich kannst du alternativ auch den Spargel im Ofen machen oder einfach in Wasser kochen. Ähnlich kannst du selber eine Mayonnaise klöppeln anstatt Fertigmayonnaise. Ich liebe nunmal die niederländische Calve-Mayo, selbst meine Schwiegermutter ist mittlerweile vom Geschmack der Mayo angefixt. Also fühl dich frei, aus meinem Rezept dein eigenes zu machen.

Die Schinkenmayonnaise ist schnell zusammengerührt – Kochschinken, gekochtes, Ei, Tomaten, Schalotten und Petersilie hacken und einfach unterrühren. Auch kannst du sie sicher super abwandeln. Mir schweben da grade für die nächsten Gelegenheiten roher Schinken oder etwas Joghurt zum Drunterrühren vor. Oder gebratene Pancetta obendrauf, dafür kein Schinken in der Sauce. Vielleicht auch Estragon.. Gedünstete feine Möhrchen… Erbsen… Oder auch die Tomaten rauslassen, diese dann separat marinieren und darüber geben… Ich habe zig Ideen und während ich so drüber nachdenke, könnte ich auch schon wieder zum Spargelbauern tappsen und Nachschub kaufen.

Nachdem ich im letzten Jahr etwas spargelmüde war, nehme ich jetzt wieder Fahrt auf. Demnächst findest du auch hier meine liebsten Spargelrezepte!

Aber jetzt zum Rezept, darauf wartest du bestimmt schon ;-)

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[in eigener Sache] Ich bin dann mal weg….

… in den Blogurlaub!

Eigentlich stand hier ein längerer Text über meine Gründe, aber sowas verschwurbeltes mag ich euch dann doch nicht antun ;-) Meine Gedanken über mich und die grosse weite Genussbloggerwelt behalte ich lieber für mich und werde diese Gedanken wohl in den nächsten Tagen und Wochen noch ein bisschen hin und her wälzen, bis ich zu einem Ergebnis für mich komme.

Wie lange ich weg sein werde? Keine Ahnung, vielleicht zwei Wochen oder ein Monat, vielleicht zwei.. Ich hoffe, ihr seid dann noch da.

In der Zwischenzeit werde ich natürlich weiter kochen und mein Essen fotografieren, an Rezensionen arbeiten, denn hier liegen noch wunderbare Kochbücher, die ich vorstellen möchte. Ausserdem bin ich nicht aus der Welt. Was ich sonst so mache, erfahrt ihr bei Facebook und Instagram, wenn ihr auf die entsprechenden Links rechts klickt. Ansonsten belebe ich wohl mein kleines Zweitblog Essen in Balance wieder, das ich sträflichst vernachlässigt habe.

Geniesst den Frühling! Ich hole neuen Schwung und bin dann demnächst irgendwann wieder da ;-)

 

 

 

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[Kochtreffen] Crostoli mit Cheesecake-Eis und Erdbeersauce

Fettgebäck und Eis gehen immer

Daher gab’s als süsses Hintendrauf diese köstlichen Crostoli aus Nino Zoccalis Pasta. Von einfach bis extravagant* (bei Langer & Blomqvist übrigens für € 12,95), dazu das schon mehrfach erprobte Cheesecake-Eis von Herrn Lebovitz – das Rezept findest du bei Moey’s Kitchen – und eine feine Erdbeersauce aus dem Teubner Handbuch: Desserts*.

Das passte wirklich ganz wunderbar und war auch kein Hexenwerk. Mit den Erdbeeren haben wir endgültig den Winter verabschiedet. Zum Glück bekomme ich hier Treibhaus-Erdbeeren aus der Region. Ökologisch korrekt ist anders, bleibt aber eine Ausnahme. Auf viele andere Frühlingsgemüse und -früchte warte ich brav, bis sie Saison haben. Nur bei Erdbeeren treibt mich schonmal die Gier, aber auch da verzichte ich auf die Importware aus Spanien und co. Seht’s mir nach, ich bin auch nicht perfekt ;-)

[Kochtreffen] Crostoli mit Cheesecake-Eis und Erdbeersauce

Crostoli mit Cheesecake-Eis und Erdbeersauce

Ein sehr einfaches Dessert – die Masse für das Eis wird nur zusammengerührt und darf dann in der Eismaschine (falls du noch keine hast, empfehle ich dir die Unold Cortina*, die mir und vielen anderen Bloggern gute Dienste leistet) ihre Runden drehen. Die Erdbeersauce ist auch schnell hergestellt und kann vorbereitet werden:

Zutaten:

  • 500 g Erdbeeren
  • 120 g Zucker
  • 1 Orange, Saft und Zesten davon
  • 4 EL brauner Rum

Zubereitung:

  1. Erdbeeren putzen und im Mixer pürieren. Anschliessend durch ein feines Sieb streichen.
  2. Den Zucker mit 120 ml Wasser in einem Topf aufkochen. Den Orangensaft und die Zesten untermischen und die Flüssigkeit etwa 2 Minuten einkochen. Den Rum zum Sirup giessen und alles erkalten lassen.
  3. Den Sirup mit dem Erdbeerpüree mischen und mit dem Dessert servieren.

Für die Crostoli musst du nur einen Teig herstellen, ausrollen und in Streifen schneiden. Dann ab ins heisse Fett und schön aufgehen lassen. Abtropfen lassen, dann mit Puderzucker bestreuen und gerne auch noch warm geniessen. Aber du kannst sie auch gut vorbereiten und abgekühlt zum Dessert oder Kaffee reichen. Das ist kein Problem.

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[Kochtreffen] Pizzoccheri al forno – Überbackene Buchweizennudeln

Beim Kochtreffen den Winter verabschiedet

Als letzten Gruss an den Winter gab es diesen Auflauf aus Buchweizennudeln, Kartoffeln, Wirsing und ganz viel Käse, genauer gesagt Fontina und Parmesan aus Nino Zoccalis Pasta. Von einfach bis extravagant* (bei Langer & Blomqvist übrigens für € 12,95).

Der Fontina hat mich übrigens viel Nerven gekostet und eine Tour durch Grossmärkte und halb Düsseldorf. Selbst auf dem Düsseldorfer Carlsplatz, einer sicheren Anlaufstelle für solche Dinge, hatte man das letzte Stück kurz vorher verkauft. Fündig wurde ich beim Lebensmittelfuzzi unter einem grossen Kaufhaus. Muss ich mir merken.

Aber die Mühen haben sich gelohnt. Auch wenn die Teilnehmer schon recht gesättigt waren, verschlangen sie die überbackenen Buchweizennudeln begierig und ich war ausgesöhnt mit meiner Odyssee durch einige Geschäfte. Nun freue ich mich auf den ersten zarten Mai-Wirsing und viele andere Köstlichkeiten, die der Wochenmarkt in den nächsten Monaten bereit halten wird. Und damit meine ich nicht Spargel, auch wenn ich den wirklich mag, aber noch mehr freue ich mich auf frische Erbsen und Dicke Bohnen.

[Kochtreffen] Pizzoccheri al forno - Überbackene Buchweizennudeln

Pizzoccheri al forno – Überbackene Buchweizennudeln

Ein bisschen aufwendig ist dieser Auflauf schon, aber die Mühe lohnt sich und an kühleren Tagen kann man auch etwas mehr Bewegung gebrauchen ;-)

Du stellst du köstlichen Buchweizennudeln her, kochst nebenher die Kartoffeln und schmorst den Wirsing. Den Käse hackst und reibst du. Dann fügst du alles zusammen und packst den Auflauf in den Ofen, bis die hungrigen Mäuler aufgrund des wunderbaren Käseduftes schon gierig mit dem Besteck klappern. Man wird dir nahezu auf Knien für dieses wärmende und sättigende Mahl danken – ausser Alexander Herrmann ist unter deinen Gästen, der ist vorher schon vom Käseduft vertrieben worden ;-)

[Kochtreffen] Pizzoccheri al forno - Überbackene Buchweizennudeln

Ich verspreche, für’s Dessert vom Kochtreffen, das ich am Mittwoch für dich habe, den Clown wieder einzupacken. :-)

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