[Fingerfood] Geräucherte Forelle auf zweierlei Linsen

Fisch mit Linsen geht immer

Daher hatte ich auch für unser kleines Fingerfood-Kochtreffen ein solches Häppchen eingeplant, das sich auch einfach und schnell zubereiten lässt. Gut vorbereiten lässt es sich zudem. Und sicher eignen sich die zweierlei Linsen mit der Räucherforelle gut als hübsche Vorspeise.

[Fingerfood] Geräucherte Forelle auf zweierlei Linsen

Die fein säuerlichen Linsen harmonieren sehr gut mit der geräucherten Forelle, die wie immer bei unseren Treffen von Kerstins Vater selbst geangelt und geräuchert wurden. Hier nochmal ein Dank für die erstklassigen Fische.
Natürlich kann man auch gekaufte Räucherforelle verwenden, da ziehe ich aber auch die geräucherten ganzen Forellen dem Industrieprodukt vor. Sie haben wirklich mehr Aroma.

Auch andere Linsensorten sind kein Problem – wir hatten hier statt der grünen Puy-Linsen braune Berglinsen. Schmeckt!

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[indisch] Dal Tarka – Curry mit dreierlei Hülsenfrüchten

Bald haben wir die Rezepte vom indisch-vegetarischen Kochtreffen geschafft – ich das Schreiben der Rezepte und ihr das Lesen ;-) Aber wahrscheinlich liest hier gar keiner mehr, weil “Och, schon wieder was indisches und schon wieder ohne Fleisch!”
Ich kann euch versprechen, dass das Rezept für das köstliche Dal das letzte herzhafte Rezept der Reihe ist, am Wochenende habe ich dann noch etwas Süsses für euch.

Dal Tarka ist eine Bezeichnung für ein Curry mit Hülsenfrüchten (Dal), oft mit Linsen und/oder Bohnen, die meist geschält und gespalten verwendet werden. Diese Hülsenfrüchte bekommt ihr beim indischen Lebensmittelgeschäft. Die geschälten Kichererbsen (Chana Dal) empfehle ich auch immer wieder gerne für ein feines Hummus, denn so spart man sich einen Arbeitsgang.
Tarka oder auch Tadka bezeichnet das Gewürzöl, das als Abschluss über das Gericht gegeben wird. Diese Zubereitung ist in Indien recht beliebt für fleischlose Speisen, aber auch bei Fleischgerichten findet man das verfeinernde Gewürzöl.

Dal Tarka - Curry mit dreierlei HülsenfrüchtenDal Tarka
Curry mit dreierlei Hülsenfrüchten

Das würzige Dal passt wunderbar zu allen indischen Gerichten, aber auch ganz schlicht zu Reis spielt es seine feinen Aromen perfekt aus. Reste würde ich einfach in kleinen Portionen einfrieren und beim nächsten Gericht aus der indischen Küche einfach ein Häppchen davon als zusätzliche Beilage dazu geniessen. Mit einem fleischigen Curry und etwas Reis kommt es den deutschen Gewohnheiten nahe, Fleisch mit Gemüse und einer “Sättigungsbeilage” (ich hasse dieses Wort) zu essen. ;-)

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[griechisch] Arakas me koukia – Dicke Bohnen mit Erbsen

Dicke Bohnen und Erbsen gehören im Hause Foodina zu den liebsten Sommergemüsen. Ich bin immer sehr froh, wenn ich die ersten feinen Schoten auf dem Wochenmarkt entdecke, und die müssen dann auch direkt mit. Besonders gefreut habe ich mich, als ich in meiner Bibel der griechischen Küche “Vefa’s Kitchen“* ein Rezept mit beiden Hülsenfrüchten fand, das auch noch schnell und einfach zuzubereiten ist.

Arakas me koukia - Dicken Bohnen mit Erbsen auf griechische ArtKnackige frische Dicke Bohnen und Erbsen leicht säuerlich mit Tomaten oder Zitronensaft ist wirklich tolle Sommerküche. Dazu brieten wir uns Lammrückensteaks und genossen sie mit würzigen Knoblauch in gutem Olivenöl und geröstetem Stangenbrot. Köstlich!

Allerdings haben wir das Gericht nicht so lange gekocht, wie es im Rezept vorgesehen war. Etwas weniger als die Hälfte der Zeit reichte locker.

Arakas me koukia - Dicke Bohnen mit Erbsen
Frische Hülsenfrüchte in erfrischender Sauce
Autor:
Küche: griechisch
Art: Beilage
Portionen: 2
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 
Zutaten
  • 350 g frisch Dicke Bohnen (alternativ 100 g TK-Ware)
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
  • 250 g frische Erbsen (alternativ 150 g TK-Erbsen)
  • 5 g Dill, gehackt
  • Salz
  • Pfeffer
  • 90 ml heisses Wasser
  • 1 EL Zitronensaft (Tina - 2 Tomaten, grob gehackt)
Zubereitung
  1. Dicke Bohnen aus den Schoten nehmen, dann kurz blanchieren und die Häutchen um die Bohnenkerne entfernen.
  2. Erbsen aus den Schoten nehmen.
  3. Olivenöl in einem schweren Topf erhitzen, Frühlingszwiebeln darin anschwitzen. Bohnen, Erbsen und Dill zugeben, salzen und pfeffern, dann das Wasser dazugeben.
  4. Hitze reduzieren und zugedeckt für eine Stunde köcheln (Tina - 20 Minuten)
  5. Von der Platte nehmen und Zitronensaft unterrühren (Tina -Tomaten zugeben), dann servieren.

Dicken Bohnen mit Erbsen auf griechische Art mit Lammsteak und Brot

 

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[indisch vegetarisch] Matar Paneer Rase wala

Heute habe ich ein einfach herzustellendes Gericht mit indischem Frischkäse und Erbsen für dich.

Den Frischkäse kannst du im indischen Lebensmittelgeschäft kaufen oder auch prima selber machen. Bei Julias GermanAbendbrot findest du eine Anleitung zum selbstgemachten Paneer.

Ansonsten brauchst du aber nicht wirklich viele exotische Zutaten und ganz ehrlich, pack statt der trockenen Gewürze einfach Currypulver in der selben Menge rein. Schmeckt anders, aber bestimmt nicht schlechter.

Ich weiss ja nicht, wie es dir geht, aber ich liebe indische Gerichte mit Erbsen, ähnlich wie Kartoffel- und Blumenkohl-Curries rangieren Erbsen-Curries bei mir ganz weit oben. Am liebsten natürlich miteinander kombiniert, aber auch mit anderen Zutaten passt es mir meist bestens.

Dieses Käse-Erbsen-Curry ist mild würzig und schön cremig mit einer leichten Tomatennote, passt prima zu Basmatireis, den ich gerne mit etwas Ghee vermischt geniesse.

Das Rezept stammt übrigens aus “Six Spices: A Simple Concept of Indian Cooking“*, das ich dir wärmstens empfehlen kann.

Matar Paneer Rase wala

Käse-Erbsen-Curry

Zutaten für 2:

  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 cm Ingwer, fein gehackt
  • 200 ml Wasser
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1/4 TL Curcuma (alternativ selbe Menge Currypulver)
  • 1/2 TL Koriandersaat, gemahlen (alternativ selbe Menge Currypulver)
  • 1/8 TL Chilipulver (alternativ selbe Menge Currypulver)
  • 100 g Erbsen (TK)
  • 1/2 Salz
  • 60 ml Tomatenpüree
  • 2 EL saure Sahne oder Creme legere
  • 3/4 TL Zucker
  • 200 g Paneer, in 1 cm Würfeln
  • 2 EL Koriandergrün, gehackt

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer mit 1 EL Wasser in einem Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten.

Öl in einer schweren Pfanne erhitzen, Zwiebelpaste zugeben und unter Rühren anbraten, bis die Paste goldbraun ist. Nach Bedarf etwas Wasser zugeben, damit die Paste nicht verbrennt.

Curcuma, Koriander und Chilipulver unterrühren, dann etwas Wasser zugeben, bis es eine geschmeidige Sauce wird.

Erbsen und Salz zugeben und kurz köcheln, dann Tomatenpüree zugeben und Hitze herunterschalten. Für 10 Minuten simmern lassen, dann saure Sahne und Zucker zugeben und für weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Paneerwürfel zugeben und gut mit der Sauce (Masala) vermischen. Restliches Wasser unterrühren und auf kleiner Hitze für weitere 10 Minuten köcheln.

Abschmecken und mit Koriandergrün bestreut servieren.

 

 

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