[griechisch] Arakas me koukia – Dicke Bohnen mit Erbsen

Dicke Bohnen und Erbsen gehören im Hause Foodina zu den liebsten Sommergemüsen. Ich bin immer sehr froh, wenn ich die ersten feinen Schoten auf dem Wochenmarkt entdecke, und die müssen dann auch direkt mit. Besonders gefreut habe ich mich, als ich in meiner Bibel der griechischen Küche “Vefa’s Kitchen“* ein Rezept mit beiden Hülsenfrüchten fand, das auch noch schnell und einfach zuzubereiten ist.

Arakas me koukia - Dicken Bohnen mit Erbsen auf griechische ArtKnackige frische Dicke Bohnen und Erbsen leicht säuerlich mit Tomaten oder Zitronensaft ist wirklich tolle Sommerküche. Dazu brieten wir uns Lammrückensteaks und genossen sie mit würzigen Knoblauch in gutem Olivenöl und geröstetem Stangenbrot. Köstlich!

Allerdings haben wir das Gericht nicht so lange gekocht, wie es im Rezept vorgesehen war. Etwas weniger als die Hälfte der Zeit reichte locker.

Arakas me koukia - Dicke Bohnen mit Erbsen
Frische Hülsenfrüchte in erfrischender Sauce
Autor:
Kueche: griechisch
Rezepttyp: Beilage
Portionen: 2
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 
Zutaten
  • 350 g frisch Dicke Bohnen (alternativ 100 g TK-Ware)
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
  • 250 g frische Erbsen (alternativ 150 g TK-Erbsen)
  • 5 g Dill, gehackt
  • Salz
  • Pfeffer
  • 90 ml heisses Wasser
  • 1 EL Zitronensaft (Tina - 2 Tomaten, grob gehackt)
Zubereitung
  1. Dicke Bohnen aus den Schoten nehmen, dann kurz blanchieren und die Häutchen um die Bohnenkerne entfernen.
  2. Erbsen aus den Schoten nehmen.
  3. Olivenöl in einem schweren Topf erhitzen, Frühlingszwiebeln darin anschwitzen. Bohnen, Erbsen und Dill zugeben, salzen und pfeffern, dann das Wasser dazugeben.
  4. Hitze reduzieren und zugedeckt für eine Stunde köcheln (Tina - 20 Minuten)
  5. Von der Platte nehmen und Zitronensaft unterrühren (Tina -Tomaten zugeben), dann servieren.

Dicken Bohnen mit Erbsen auf griechische Art mit Lammsteak und Brot

 

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[indisch vegetarisch] Matar Paneer Rase wala

Heute habe ich ein einfach herzustellendes Gericht mit indischem Frischkäse und Erbsen für dich.

Den Frischkäse kannst du im indischen Lebensmittelgeschäft kaufen oder auch prima selber machen. Bei Julias GermanAbendbrot findest du eine Anleitung zum selbstgemachten Paneer.

Ansonsten brauchst du aber nicht wirklich viele exotische Zutaten und ganz ehrlich, pack statt der trockenen Gewürze einfach Currypulver in der selben Menge rein. Schmeckt anders, aber bestimmt nicht schlechter.

Ich weiss ja nicht, wie es dir geht, aber ich liebe indische Gerichte mit Erbsen, ähnlich wie Kartoffel- und Blumenkohl-Curries rangieren Erbsen-Curries bei mir ganz weit oben. Am liebsten natürlich miteinander kombiniert, aber auch mit anderen Zutaten passt es mir meist bestens.

Dieses Käse-Erbsen-Curry ist mild würzig und schön cremig mit einer leichten Tomatennote, passt prima zu Basmatireis, den ich gerne mit etwas Ghee vermischt geniesse.

Das Rezept stammt übrigens aus “Six Spices: A Simple Concept of Indian Cooking“*, das ich dir wärmstens empfehlen kann.

Matar Paneer Rase wala

Käse-Erbsen-Curry

Zutaten für 2:

  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 cm Ingwer, fein gehackt
  • 200 ml Wasser
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1/4 TL Curcuma (alternativ selbe Menge Currypulver)
  • 1/2 TL Koriandersaat, gemahlen (alternativ selbe Menge Currypulver)
  • 1/8 TL Chilipulver (alternativ selbe Menge Currypulver)
  • 100 g Erbsen (TK)
  • 1/2 Salz
  • 60 ml Tomatenpüree
  • 2 EL saure Sahne oder Creme legere
  • 3/4 TL Zucker
  • 200 g Paneer, in 1 cm Würfeln
  • 2 EL Koriandergrün, gehackt

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer mit 1 EL Wasser in einem Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten.

Öl in einer schweren Pfanne erhitzen, Zwiebelpaste zugeben und unter Rühren anbraten, bis die Paste goldbraun ist. Nach Bedarf etwas Wasser zugeben, damit die Paste nicht verbrennt.

Curcuma, Koriander und Chilipulver unterrühren, dann etwas Wasser zugeben, bis es eine geschmeidige Sauce wird.

Erbsen und Salz zugeben und kurz köcheln, dann Tomatenpüree zugeben und Hitze herunterschalten. Für 10 Minuten simmern lassen, dann saure Sahne und Zucker zugeben und für weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Paneerwürfel zugeben und gut mit der Sauce (Masala) vermischen. Restliches Wasser unterrühren und auf kleiner Hitze für weitere 10 Minuten köcheln.

Abschmecken und mit Koriandergrün bestreut servieren.

 

 

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[simpel und schnell] Nudeln mit Linsensauce

Ne, ne, ne…. Ich bezeichne das Gericht jetzt nicht wie Rose Elliot in ihrem Buch “Vegetarisch auf die Schnelle“* als Linsenbolognese, denn unter uns Erbsenzählern ist diese Sauce einfach keine Bolognese ;-)
Vielleicht könnte man sie als “Sauce nach Art einer Bolognese” bezeichnen, aber letzten Endes ist es doch egal, wie das Kind heisst, denn es ist köstlich.

Ich hatte Glück, dass ich beim italienischen Feinkostladen meines Vertrauens frische Dinkelvollkornnudeln erwischt hatte, die auch wirklich schmecken und das auch zum Glück nicht allzu gesund. Aber so ein bisschen öko fühlte ich mich schon – so ein bisschen 80er-Öko mit flaschengrünen Hosen, Birkenstocks auch im Winter, dicken selbstgestrickten Socken, übergrossen lila Strickpullis und ganz wichtig den ai-Kalender in der Jutetasche ;-)
Aber es war einfach zu lecker, als dass diese Gedanken mich länger beschäftigt hätten und schliesslich war ich in den 80ern kein Öko, sondern eher eine Dauerwell-Strähnchen-Tussi.

Mal Spass beiseite, wenn dir die Vollkornnudeln zuviel öko sind, nimm einfach normale. Mach ich ja auch meistens, weil die gängigen Vollkornnudeln nicht so ganz nach meinem Geschmack sind. Die Linsensauce schmeckt bestimmt auch zu schönen Hartweizennudeln primstens.

Nudeln mit Linsensauce “nach Art einer Bolognese”

Zutaten für 2:

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Möhre, fein gehackt
  • 1 Selleriestange, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen. zerdrückt
  • 1/2 EL Oregano
  • 1 Dose (400g) grüne Tellerlinsen, abgetropft, Flüssigkeit aufbewahrt
  • 200 stückige Tomaten aus der Dose
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 170 g Spaghetti (oder andere Nudeln)
  • Parmesan, frisch gerieben (ohne Parmesan ist es vegan)

Zubereitung:

Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln hineingeben und darin etwa 5 Minuten leicht bräunen. Dann die Möhren, den Sellerie, den Knoblauch und den Oregano hinzufügen und die Sauce zugedeckt unter gelegentlichem Rühren etwa 15 Minuten leise köcheln lassen.

Die Linsen mit den Tomatenstücken und dem Tomatenmark zur Zwiebelmischung geben. Von der aufbewahrten Flüssigkeit der Linsen so viel dazugeben, dass die Mischung schön sämig wird. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen und bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Inzwischen in einem zweiten Topf die Nudeln in reichlich sprudelnden Wasser nach Packungsanweisung kochen und abgiessen.

Die Sauce zu den Nudeln geben, sorgfältig untermischen und die Pasta servieren. Nach Belieben frisch geriebenen Parmesan darübergeben.

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Garnelen-Linsen

Wie am Sonntag schon in Rezension angekündigt, habe ich heute die Garnelen-Linsen von Patrick Jabs aus Echt gut kochen!* für euch.

Ein schnelles Gericht, wenn man vorgekochte Linsen aus der Dose oder vom Vortag nimmt. Aber auch mit roten Linsen oder wie hier mit Puy-Linsen dauert es nicht wirklich lange. Somit ist das eine perfekte Alltagsspeise, aber auch als kleineVorspeise für Gäste kann ich es mit gut vorstellen.

Der verwendete Apfelsaft bringt eine fein-süsse Säure mit, die Kokosmilch macht es cremig und das Currypulver verleiht dem Gericht einen leicht exotisch-aromatischen Touch. Die Knoblauchgarnelen passen richtig gut dazu. Lecker und leicht sind diese Garnelen-Linsen und passen sicher gut in viele “Diätpläne”, wenn man wie ich die Buttermenge reduziert. Das war mir doch ein bisschen viel zuviel. ;-)

Garnelen-Linsen

Zutaten für 2:

Für die Linsen

  • 150 g Linsen, getrocknet (Tina -Puy-Linsen)
  • Salz

Für die Sauce

  • 2 Schalotten
  • 100 g Butter (Tina – wesentlich weniger)
  • 1/2 Stange Lauch (Tina – 2 Frühlingszwiebeln)
  • 1 EL Curry
  • 100 ml Apfelsaft (Tina – natürtrüben)
  • 100 ml Kokosmilch
  • 100 Geflügelbrühe (Tina – etwa die Hälfte)
  • Salz
  • Pfeffer

Für die Garnelen

  • 16 Riesengarnelen, 8/12er easy peel (Tina – 26/30er, geschält)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • etwas Sonnenblumenöl (Tina – Olivenöl)

Zubereitung:

Linsen – Linsen mit kaltem Wasser gut abwaschen und in leicht gesalzenem Wasser bissfest garen. Über ein Haarsieb abschütten und anschliessen in Eiswasser abschrecken, gut abtropfen lassen und beiseitestellen.

Sauce – Die Schalotten schälen, würfeln und in der zerlassenen Butter anschwitzen. Den Lauch waschen, putzen, fein würfeln, dazugeben, kurz mitschwitzen und mit dem Currypulver bestreuen. Curry kurz mitrösten. Mit Apfelsaft ablöschen und mit der Kokosmilch und der Brühe auffüllen. Anschliessen die Linsen in die Sauce geben und würzig abschmecken.

Garnelen – Garnelen schön mit Knoblauch in etwas Öl braten. Dabei darf der Knoblauch nicht verbrennen.

Anrichten – Die Currylinsen in tiefen Tellern mittig anrichten. Die Garnelen daraufsetzen und nach Geschmack etwas von dem gerösteten Knoblauch darüberträufeln.

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