[Kochtreffen] Kastanien-Tagliatelle mit Wildpilzen

Das zweite Gericht beim Pasta-Kochtreffen

Für viele Gäste war es die erste Begegnung mit Kastanienmehl, aber bestimmt nicht die letzte. Wir waren sehr begeistert von Aroma und Konsistenz der Kastanien-Tagliatelle. Das Rezept stammt aus dem Klassiker Made in Italy – italienisch kochen mit Giorgio Locatelli* und überzeugte auf ganzer Linie.
Aromatische Pilze – ich entschied mich für Kräuterseitlinge, braune Champignons, Austernpilze und mehrheitlich Shiitake – mit feinen Kräutern harmonierten wunderbar mit den leicht nussigen Nudeln.

[Kochtreffen] Kastanien-Tagliatelle mit Wildpilzen

Kastanien-Tagliatelle mit Wildpilzen

Eigentlich ganz einfach zu fertigen, diese Tagliatelle. Natürlich muss der Teig geknetet und gewalzt werden, aber dann geht es ganz schnell. In Streifen schneiden und ab ins Wasser. Vorher noch fix die Sauce zubereitet und schon kann die Pasta genossen werden.
Eine schöne Vorspeise bei einem italienischen Menue oder auch als einzelnes Gericht!

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[indisch] Würzige Portobellos mit cremigem Zitronendressing

Indische Küche muss nicht immer Curry sein

Das zeigt  Anjum Anand in ihrem Kochbuch Anjums indische vegetarische Küche mehr als einmal, auch wenn viele Gerichte britisch angehaucht sind. Aber grade das macht mich an diesem Kochbuch so an. Ich habe mich lange genug in der authentisch indischen Küche getummelt, wie sie auf dem Subkontinent seit Ewigkeiten gekocht wird. Da ist ein Blick über den Tellerrand gar nicht so schlecht. Und schliesslich haben sich die britische und indische Küche ja auch gegenseitig inspiriert – in der Kolonialzeit wie auch heute.

Und da sprangen mich diese Portobellos mit den kräuterigen Croutons und dem leichten Dressing förmlich an. Das Schöne an dem Rezept ist, dass man was weglassen oder andere Kompenenten dazugeben kann, je nachdem ob man es als Vorspeise oder als Hauptgericht serviert. Oder die Croutons, die wirklich sehr lecker waren, zu einem ganz anderen Gericht kombiniert. Der Dip wird ebenso auch noch zu anderen Gelegenheiten auf dem Tisch kommen und sei es nur als Brotaufstrich, dafür eignet er sich nämlich hervorragend.

[indisch] Würzige Portobellos mit cremigem Zitronendressing

Würzige Portobellos mit cremigem Zitronendressing

Die Zutatenliste sieht mal wieder schlimmer aus, als sie eigentlich ist. Im Endeffekt ist die Mahlzeit schnell zubereitet. Dressing zusammenrühren, Marinade ebenso, Pilze damit einreiben und marinineren. Inzwischen schnell die Croutons durch die Pfanne gejagt und den Dip angerührt. Portobellos in den Ofen und kurz garen, dann kannst du schon alles schön anrichten.

Belohnt wirst du mit würzigen, fleischigen Pilzen, einer zitronigen, erfrischenden Sauce und krossen Croutons, die eine feine Kräuter-Knoblauch-Note mitbringen! Der Dip ist dann das Tüpfelchen auf dem i.

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[vegan] Ale-Pie mit Pilzen und Kartoffeln

Wie aus Ale Alt wurde

Kein Ale zu kriegen hier in der Stadt. Da habe ich die Gelegenheit genutz, nochmal einen Kasten Alt zu kaufen – zum Trinken und zum Kochen! Ein bisschen davon durfte dann in diese wirklich köstliche Pie aus Vegan Love Story: tibits & Hiltl – Das Kochbuch, der man gar nicht anmerkt, dass sie vegan ist. Köstritzer wäre sicher auch gegangen, aber da ich hier in einer Altbier-Gegend wohne, lag das Gute einfach zu nah.

Lustig fand ich übrigens den Hinweis mit dem veganen Blätterteig. An den meisten Blätterteigen, die man im Supermarkt kaufen kann, ist doch eh die Butter nur dran vorbei gelaufen. An meinem Notfallpaket, dass im Tiefkühler schlummerte, übrigens auch. Mittlerweile kaufe ich nur noch frischen Blätterteig mit Butter, da war ich froh, dass ich den Blätterteig aus dem TK nun verbrauchen konnte.

 

[vegan] Ale-Pie mit Pilzen und KartoffelnAle-Pie mit Pilzen und Kartoffeln

Ich war wirklich überrascht vom angenehmen Geschmack dieser Pie. Kein Aroma stach unangenehm hervor, die Zutaten verbanden sich zu einem harmonischen Ganzen. Meine Bedenken wegen der Miso-Paste verflogen auch sehr schnell.

Das Schöne an so einer Pie, dass du nicht ewig in der Küche stehen musst. Ein bisschen Schnippeln, anbraten, weitere Zutaten dazu werfen, eine Zeit lang garen, ab in die Auflaufform, Blätterteig drüber, inzwischen den Backofen vorheizen und dann nur noch zurücklehnen und den Ofen seine Arbeit machen lassen. Ein wirklich gelassenes Gericht und so langsam verstehe ich, warum Pies so beliebt sind.

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[Fingerfood] Champignon mit Kräuterbutter, Estragon und Chili

So, Ostern gut überstanden? Keine Fressnarkose mehr und keinen Eierflash bekommen?

Ich habe am Karfreitag meinen ersten Fisch seit langem genossen und darf jetzt auch wieder Fleisch essen, werde aber meinen Konsum weiter einschränken. Es gibt doch sooooviele leckere fleischlose Gerichte.

Dann mach ich mal weiter mit den Rezepten von unserem grossen Fingerfood-Kochevent, diesmal wieder ein Rezept aus Hubertus Tzschirners “Lollies & Cones: Fingerfood 3.0“*

Sieht übrigens komplizierter aus, als es tatsächlich ist, nur ein Grobmotoriker sollte man nicht sein. ;-) Der würzige Pilz harmoniert richtig gut mit der zitronigen Estragonbutter und als Highlight empfand ich die chön charfe Chili on top, die im Mund feine bitzelte.

Man kann auch andere Gemüse verwenden, die Champignons fand ich aber schon grosses Kino. Nur sollte man aufpassen, dass die Pilze oder anderes Gemüse nur noch zimmerwarm sind, sonst läuft die Butter davon und das wäre echt schade.

Wir haben hier kleine Holzgäbelchen zum Spiessen verwendet, es geht aber auch mit normalen Gabeln oder auch Pieksern.

Reste der Estragonbutter schlummern auch noch im Kühlschrank und wartet auf das nächste Steak. Passt auch prima!

Champignon mit Kräuterbutter, Estragon und Chili

Zutaten für 16:

Für den Champignon:

  • 8 Champignons
  • 1/4 TL Meersalz
  • 1 TL heller Balsamico
  • 15 g Butter
  • 1/2 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 1 Zweig Estragon
  • Olivenöl zum Braten

Für die Estragonbutter:

  • 1/4 Bund Kerbel
  • 3 Zweige Estragon
  • 4 EL weiche Butter
  • 1 Prise Meersalz
  • 1/4 Limone (Abrieb und Saft)
  • Olivenöl zum Frittieren

Zum Anrichten:

  • 1 kleine rote Thaichili

Zubereitung:

Champignon - Die Champignons putzen und längs in Scheiben (Tina – halbieren) schneiden. Dabei mittig durch den Stiel schneiden. sodass die Schnittfläche durchgehend gerade ist. In einer Pfanne etwas Olivenöl mit dem Meersalz erhitzen und die Pilzscheiben drin kurz und knackig von beiden Seiten anbraten. Mit dem Essig ablöschen und die Butter, den zerdrückten Knoblauch sowie den Estragon zugeben. Alles für etwa 1 Minuten weiterbraten. die Pilze aus der Pfanne nehmen und auf Spiesse oder Gabeln stecken.
Estragonbutter - Kerbel und Estragon waschen und trocken schütteln. Die Estragonblätter abzupfen. In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und 8 (Tina – 16) schöne Estragonblätter darin frittieren. Bis zum Anrichten auf Küchenpapier abtropfen lassen. die Kerbelblättchen ebenfalls abzupfen und mit den übrigen Estragonblättern sehr fein schneiden. Die Butter mit Meersalz, Abrieb und Saft der Limone mit einem Handrührgerät leicht aufschlagen. Die Kräuter mit der Butter mischen, nochmals abschmecken und wieder leicht aufschlagen. Die Butter in einen Spritzbeutel mit einer Tülle mit einem Durchmesser von 1,5 cm füllen und zu einem Strand oder zu einer Wurst auf eine ausgebreitete Klarsichtfolie spritzen. Mit der Klarsichtfolie einrollen und im Kühlschrank bis zum Anrichten kalt stellen.
Anrichten - Die Thaichili längs halbieren, entkernen, mit warmem Wasser ausspülen und längs in sehr feine Streifen schneiden. Feine längliche Stücke aus der Kräuterbutter schneiden. Die Pilzlollies mit Estragonbutter, frittiertem Estragon und Chilistreifen garnieren und sofort servieren.

 

 

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