[Mein Advent] Möhrenkeftedes mit Granatapfel-Skordalia und Möhrentabouleh am 05.12.2015

Ein Star beim Kochtreffen

So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie die Gemeinde beim griechischen Kochtreffen vor allen Dingen die Möhren-Frikadellchen inhaliert und auch den Nachschub vernichtet hatte. Und auch mir, die ich sonst Möhren in warm verweigere, weil sie mir einfach zu süss sind, gefielen die kleinen Plätzchen sehr gut. Die Skordalia mit Granatapfelsirup wurde auch sehr gelobt aufgrund ihres besonderen Aromas und auch das (die?) Möhrentabouleh fand ihre Fans.

Leider ist mir im Servierstress kein einziges Foto davon gut gelungen. Sorry! :-(

Im Rezept findest du die doppelte Menge der Skordalia, anders als im Rezept von Maria Elia in “Smashing Plates: Greek Flavors Redefined”. Ich habe einfach an meine Saucenfans gedacht, die gerne die Reste, so es denn welche geben sollte, pur auslöffeln. Übrigens die selben, vor denen ich die Ouzo-Mayonnaise gerettet habe. :-)

Möhrenkeftedes mit Granatapfel-Skordalia und Möhrentabouleh

Meine Tipps für Möhrenkeftedes mit Granatapfel-Skordalia und Möhrentabouleh

Die Masse für die Keftedes und die Skordalia kannst du prima vorbereiten, ähnlich den Salat, nur Zitronensaft und Olivenöl würde ich kurz vor dem Servieren unterrühren. Granatapfelsirup bekommst du in türkischen Geschäften oder im Feinkosthandel. Statt Toast zu entrinden, habe ich Tramezzini-Weissbrot verwendet, da das schon entrindet ist.

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[indisch] Buntes Bohnencurry

Passend zu adventlichen Fastenzeit, die jetzt beginnt

Auch vor Weihnachten gab es früher eine Fastenzeit und ich finde das einen schönen Brauch, den ich gerne für mich aufgreife. Dabei bin ich nicht sonderlich gläubig, nutze nur gerne diese alten Termine für meine Auszeit vom Fleisch. Auch wenn wir eh schon wenig Fleisch essen, ist diese Zeit für mich etwas besonderes, wo ich besonders auf mich und meinen Konsum generell achte. Und dazu gehört der bewusste Verzicht auf Fleisch. Es fühlt sich gut für mich an und es tut mir gut. Ich freue mich drauf, wieder verstärkt in vegetarischen Kochbüchern zu blättern und mir keinen Gedanken um Fleisch zu machen.

Mal sehen, vielleicht mache ich in der Zeit, die so besinnlich sein kann, etwas mehr Yoga oder fange wieder mit dem Laufen an. Die letzten paar Pfunde müssen auch noch runter.

Passend dazu habe ich euch heute ein Bohnencurry aus Südindien mitgebracht, das so lecker und vegan ist, dass man eh kein Fleisch vermissen wird. Bohnen machen es meiner Meinung nach immer leicht, auf Fleisch zu verzichten. Du hast nicht das Gefühl, nur “Grünzeug” zu essen und der Körper schreit auch nicht nach seiner Eiweissration. Vor allen Dingen nicht, wenn es zudem noch in einer köstlich würzigen Kokosmilchsauce daher kommt.

[indisch] Buntes Bohnencurry mit bebilderter Anleitung

Und so geht’s

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[indisch] Aloo Mattar Makhani – Tandoori-Kartoffeln und Erbsen mit Tomaten-Buttersauce

Hey, das macht Spass

Das mit den bebilderten Anleitungen macht mehr Spass als gedacht. So langsam fuchsen wir uns ein in Prozesse und Techniken, wie wir am besten auf den Fotos zeigen, was ich meine. Mittlerweile nehme ich auch oft selber die Kamera in die Hand, damit der “Fotosklave”, wie Harm den Mann spasseshalber nannte, auch wieder mehr mitkochen kann. So siehst du auf einem der Fotos auch mal seine Hand.

Ich hoffe, dass ich die Fotos und Rezepte so aufbereite, dass ihr auch einen echten Mehrwert davon habt. Denn ein Stück mehr Arbeit ist es schon, motiviert aber dermassen, dass ich wieder angefangen habe, ein paar eigene Rezepte zu entwickeln.

So entstand dieses Aloo (Kartoffel) Mattar (Erbsen) Makhani (Tomaten-Buttersauce), auch wieder in einer etwas moderneren Variante, wo die Kartoffeln nicht in der Sauce ertränkt und darin totgekocht werden, wie es bei vielen indischen Rezepten der Fall ist. Hier dürfen die Kartoffeln und ihre köstliche Tandoori-Würzung für sich alleine stehen.

Eine Makhani-Zubereitung gibt’s meist zu Tandoori-Hähnchen. Das Gericht ist als Butterchicken populär in der ganzen Welt. Ich habe schon einige sehr unterschiedliche Butterchicken zubereitet. Das liebste ist mir aber immer noch das Originalrezept aus dem Moti Mahal, aber auch das Paneer Makhani war hier sehr beliebt. Da lag es nahe, dass ich zu dem Aloo Mattar, das oft mit einer Tomatensauce gereicht wird, diese Makhani-Sauce zubereite, die rahmiger ist als die sonstigen Tomatensaucen und natürlich auch gehaltvoller ;-)

Das Geheimnis einer Makhani-Sauce ist der getrocknete Bockshornklee (indisch – Kasuri Methi), der eine feinwürzige Note zur Tomatensauce hinzufügt. Natürlich kann man ihn auch weglassen, aber zumindest für mich würde dann was fehlen.

[indisch] Aloo Mattar Makhani - Tandoori-Kartoffeln und Erbsen mit Tomaten-Buttersauce - bebilderte Anleitung

Anleitung mit Bildern und Tipps

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[indisch] Palak Paneer Tamatar – Käse in Spinatsauce mit Tomaten

Ein indisches Gericht mit einem modernen Dreh

Palak Paneer ist ein Klassiker in der indischen Küche, der meist mit Spinat (Palak) in einer Tomatensauce daher kommt. Die Paneerwürfel werden wie hier auch frittiert und dann in der Sauce ziehen gelassen.

Ich habe das Ganze ein wenig dekonstriert, dabei wenige Gewürze verwendet, um den zarten Babyspinat nicht zu erschlagen und die Tomaten (Tamatar) für eine frische Komponente einfach oben auf serviert. Ein wirklich tolles Gericht ist so entstanden dank der Inspiration von Atul Kochhar, der das Gericht so ähnlich in einem seiner Kochbücher erwähnte.

Eine Anleitung in Bildern ist beim Kochen auch entstanden. Das macht wirklich Spass, auch wenn der Aufwand für einen Blogbeitrag sich damit quasi verdoppelt. Ich hoffe weiterhin, dass die bebilderten Anleitungen mit Tipps zu Zutaten und Arbeitsschritten für euch hilfreich sind.

[indisch] Palak Paneer Tamatar - Käse in Spinatsauce mit Tomaten

Anleitung in Bildern mit Tipps

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