Das erste Rezept des Fingerfood-Kochevents ist dieses hier für die köstlichen Krebs-Papaya-Röllchen.

Simpel in der Zubereitung, aber effektvoll im Geschmack, machen die Röllchen so richtig Spass. Aussen schön kross mit einer knackigen Füllung, fein kräuterig und leicht süsslich. Dazu passt der sauer-würzige Dip wunderbar. Wirklich einer der Hits des Kochtreffens.

 

Krebs-Papaya-Röllchen mit Chilidip

Zutaten für 20:

Für die Röllchen:

  • 2 Frühlingszwiebeln, fein gewürfelt
  • 2 Möhren, fein gewürfelt
  • 125 g gegartes Krebsfleisch, zerkleinert
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Papaya, fein gewürfelt
  • 1/2 Bund Minze, gehackt
  • 1/2 Bund Koriander, gehackt
  • 10 Filoteigblätter, halbiert
  • 500 ml Frittieröl

Für den Chilidip:

  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Austernsauce
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 EL Reisessig
  • 1 frische rote Chilischote, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt

Zubereitung:

Röllchen - Aus den Zutaten eine Füllung herstellen, dann die halbierten Filoteigblätter auslegen und die Füllung darauf verteilen und die schmalen Enden umschlagen. Die Filoblätter von der langen Seite her zusammenrollen. Das Öl in einem grossen Topf erhitzen und die Röllchen darin knusprig ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Dip - Für den Dip den Zucker in 2 EL kochendem Wasser auflösen und mit Austernsauce, Limettensaft und Essig verrühren. Chili und Knoblauch unter den Dip rühren und zu den Röllchen servieren.

 

Hui, war das wuselig am Samstag!

Vierzehn Menschen in Küche und Wohnung, die hungrig kochen wollen, sind schon eine Herausforderung ;-) Aber wir haben es gut gemeistert.
Pannen passieren ja immer und solange sie sich in Grenzen halten, kann man prima damit leben.

Das nächte Event – Frühlingsküche “Jung und knackig” wird auf jeden Fall kuscheliger.

Aber tolle Sachen haben wir auf den Tisch gebracht, lecker war alles. Eindeutiger Sieger des Tages ist ein Teil des Desserts gewesen, aber auch der Avocado-Perlhuhn-Salat, die Wan Tans, die Pilze und und das Krebs-Papaya-Röllchen hatten Fans.

Das haben wir gekocht:

Dessert

  • Kiwi-Maracuja-Meringen
  • Kristalllutscher mit Berberitzen, Pistazien und Sesam – Lolly

Rezepte habe ich in den nächsten Tagen für euch!

 

Es gibt noch freie Plätze beim Fingerfood-Kochevent am 12.04. hier in Ratingen!

Wenn du Lust hast, mit ein paar geselligen Kochverrückten den Nachmittag zu verbringen und feine Leckereien mit guten Zutaten zu kochen, meld dich doch einfach bei mir im Kommentar oder per Mail.

Wir beissen nicht und du musst auch kein Kochprofi sein, um mitkochen zu können. ;-)

Gestartet wird um 14 Uhr, Kosten werden sich auf 30/35 Euro belaufen.

Das steht auf dem Plan:

  • Jakobsmuschel / Grapefruit / Koriander
  • Melone mit Schafskäse, Estragon und Limone – Lolly
  • Salat von Avocados und Perlhuhn mit Himbeergelee
  • Rote-Bete-Bouillon fest-flüssig mit Wasabi
  • Gerollte Petersilienfrittatine mit Olivenricotta
  • Champignon mit Kräuterbutter, Estragon und Chili – Lolly
  • Mini-Paprika mit Orzo, Rucola und Pinienkernen – Lolly
  • Ora King Lachs, Erbsen, Pilze, Beurre Blanc
  • Wan Tan mit Koriander, Minze und Bergamotte – Lolly
  • Krebs-Papaya-Röllchen mit Chilidip

Dessert

  • Kiwi-Maracuja-Meringen
  • Kristalllutscher mit Berberitzen, Pistazien und Sesam – Lolly

 

 

 

Ha, mein erster selbstgemachter Tofu! Aufgrund einiger Schwierigkeiten bei der Zubereitung möchte ich dir aber noch nicht mehr dazu erzählen. Aber ich werde weiter experimentieren und bald berichten.

Für meine Premiere hatte ich mir ein feines, einfaches Tofu-Gericht aus Sichuan, einer chinesischen Provinz ausgesucht – den Fischduft-Tofu. Es heisst nicht etwa so, weil es nach Fisch riecht, sondern eher, weil es mit Zutaten gekocht wird, die für eine bestimmte Fischzubereitung verwendet werden.

Hier hatte ich ein solches Gericht schon mal mit Auberginen verbloggt. Wir mögen diese Aromen sehr gerne, sodass die Entscheidung für diese aromatische Zubereitung leicht fiel. Und ein Rezept aus Fuchsia DunlopsLand of Plenty“* ist eigentlich auch schon ein Garant für’s Gelingen.

Die Speise vereinigt salzig mit süss, dazu kommen knackige Gemüse wie reichlich Frühlingszwiebel, Ingwer und Knoblauch sowie der frittierte Tofu, aussen etwas crunchy und innen wunderbar zart. Dazu eine grosszügige (asiatische) Portion Duftreis und man is(s)t im Himmel.
Das ist eine schnelle Zubereitung, der Tofu ist ruckzuck frittiert und mit den anderen Zutaten in den Wok geworfen. Laut Fuchsia Dunlop gibt es auch schon frittierten Tofu zu kaufen, habe ich aber in Deutschland noch nicht gesehen.

Yu Xiang Dou Fu

Fischduft-Tofu

Zutaten für 2:

  •  Erdnussöl
  • 3 TL Ingwer, fein gehackt
  • 3 TL Knoblauch, fein gehackt
  • 3 Frühlingszwiebeln, weisse Enden nur, in steilem Winkel zu “Pferdeohren” geschnitten
  • 2 EL eingelegte Chilipaste, alternativ Sambal Oelek* (Tina – Chili-Bohnen-Paste*)
  • 250 g frittierter Tofu, alternativ festen Tofu in 1 x 2,5 cm grossen Stücken selbst frittieren, bis er aussen goldbraun und innen noch weich und hell ist
  • 180 ml Geflügelbrühe, alternativ Gemüsebrühe für fleischlose Zubereitung
  • 2 TL leichte Sojasauce (Asialaden oder bei Amazon kaufen*)
  • 1 TL Zucker
  • 1/4 TL Salz

Zubereitung:

Etwas 3 EL Erdnussöl in einem Wok auf grosser Hitze erhitzen, bis es raucht. Dann Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebel und Chilipaste zugeben und für 1 Minuten unter Rühren braten, bis das Öl rot und sehr duftend ist. Aufpassen, dass man die Gemüse nicht verbrennt,´und die Hitze notfalls runterschalten.

Tofu und Brühe zugeben, zum Kochen bringen und mit Sojasauce, Zucker und Salz würzen. Gut vermischen und und Hitze runterschalten. Für 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren kochen, bis die meiste Flüssigkeit verdunstet ist.

Die Tofustücke auf eine Servierplatte geben und das Gemüse darüber geben. Kalt oder warm servieren.

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