[Best of] Meine 15 liebsten indischen Rezepte

Fast 200 indische Rezepte

Eine grosse Menge indischer Rezepte habe ich schon gepostet, imho die grösste Sammlung auf einem deutschsprachigen Blog. Wenn ihr eins wisst, was noch mehr gesammelt hat, immer her mit dem Link! Aber da ist es an der Zeit, dass ich euch meine Allzeit-Favoriten einmal kurz vorstelle.

Da unter euch auch viele Vegetarier sind, beginne ich mit den veganen und vegetarischen Rezepten und arbeite mit zu den Fleischgerichten vor. Zum Rezept kommst du über den Klick auf den Rezepttitel!

Und los geht’s:

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[vegan] Linsen mit geschmortem Rosenkohl

Das Richtige für Linsen-Liebhaber

Ich mag wirklich gerne Linsen und andere Hülsenfrüchte und Rosenkohl geht für mich einfach immer im Winter. Daher sprang mich dieses Rezept in Hugh Fearnley-Whittingstalls neuem Kochbuch “light & easy“* (meine Rezension findet ihr dort) natürlich sofort an und schrie “Koch mich!”
Da der Mann aber nicht annähernd so ein grosser Hülsenfrüchte-Fan ist ist wie ich, erhöhte ich die Menge an Rosenkohl. Aber auch mir kam die doppelte Menge Rosenkohl sehr passend vor.
Bisher konnte mich allerdings die im Ofen geröstete Version von Rosenkohl nicht wirklich begeistern, aber nach diesem Rezept in Kombination mit der fein knoblauchigen Vinaigrette und den Linse bin ich wirklich versöhnt mit geröstetem Rosenkohl.

[vegan] Linsen mit geschmortem Rosenkohl

Linsen mit geschmortem Rosenkohl

Die erdigen Puy-Linsen harmonieren toll mit dem ofengerösteten Rosenkohl, der so ein bisschen nussig-süss wird, und der fein süss-sauren Vinaigrette mit dem zarten Knoblaucharoma. Ich hätte nicht gedacht, dass der Rosenkohl in der kurzen Zeit im Ofen wirklich gar wird, aber es hat funktioniert. Wie oben schon geschrieben, habe ich die Menge an Rosenkohl verdoppelt, was bei uns beiden sehr gut ankam. Beim nächsten Mal würde ich auch die Menge an Vinaigrette verdoppeln, weil ich doch ein kleiner Saucenfan bin.
Die Walnüsse habe ich durch angeröstete Pinienkerne ersetzt, weil Walnüsse in diesem Haushalt nicht wirklich geliebt werden. Das passte auch ganz wunderbar.

Die Linsen mit Rosenkohl sind schnell auf dem Tisch, während der Kohl im Ofen vor sich hin röstet hat man ruckzuck die Sauce zusammengerührt und die Linsen kochen sich ja quasi auch von selbst. Bestimmt ist es auch gut zum mitnehmen in einem kleinem Lunchpaket.

Sicher kann man das Gericht auch als Beilage zu Fleisch wie gebratenem Hühnchen oder einem Steak reichen. Ohne Fleischbeilage ist die Speise vegan und daher perfekt für den Tierfreitag, weil es auch ganz ohne Ersatzprodukte auskommt.
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[light & easy] Bloody-Mary-Steak mit Avocado

Schnell auf dem Tisch

Das ging ja ruckzuck… Die Sauce ist in Windeseile zusammengeklöppelt, die Avocado und Tomaten geschnitten und dann muss nur noch das Steak durch die Pfanne gejagt werden. So genial und köstlich wünsche ich mir die schnelle Küche! Dieses irre Rezept mit der würzigen Tomatensauce fand ich in Hugh Fearnley-Whittingstalls  “light & easy“* (meine Rezension findest du hier).

Auch wenn ich nicht der grosse Avocado-Fan bin, schmeckte mir das Gericht sehr gut und es wird wohl noch öfter in Variationen auf den Tisch kommen, denn für das schnelle Kochen nach Feierabend ist es wirklich ideal.[light & easy] Bloody-Mary-Steak mit Avocado

Bloody-Mary-Steak mit Avocado

Eine tolle Idee, eine pikante Tomatensauce zu Steak und Avocado zu reichen! Die feine Säurenote passt wunderbar zu den Tomaten und der cremigen Avocado, auch das in Streifen geschnittene saftige Steak harmoniert richtig gut mit der Sauce. Ich habe statt des Rump- oder Lendensteak das kleine Filet von der Hüfte verwendet – das ist der kleine Teil einer kompletten Rinderhüfte, erkennbar an der kleinen Sehne, die sich durch das Fleischstück zieht. Leider war das Fleisch wohl noch etwas unter Zimmertemperatur, so dass das Stück nach dem Braten wie im Rezept beschrieben eine zu niedrige Kerntemperatur hatte. Nach ein bisschen Ruhen im 80 Grad warmen Ofen, wo ich auch immer die Teller vorwärme, und kurzem Nachbraten in der Pfanne war es aber sehr gut.

Frau muss sich halt nur zu helfen wissen ;-)… [read more]

[altdeutsche Küche] Schwarzweisser Pudding

Was süsses hintendrauf

Beim altdeutschen Kochtreffen durfte natürlich eine Süssspeise nicht fehlen. Wir entschieden uns für den Schwarzweissen Pudding einer Dresdener Hausfrau aus “Allgemeines illustriertes Kochbuch für die deutsche Küche von deutschen Hausfrauen unter Mitwirkung hervorragender Autoritäten d. Koch- und Backkunst” aus dem Jahr 1904.

Mit schwarz-weiss ist sicher die helle Füllung im Kontrast zur doch recht dunklen Decke aus eingeweichtem Zwieback gemeint, der doch kräftig im Ofen bräunt. Ich fand das Rezept sehr urig und spannend aufgrund der Pflaumenmus-Quarkmasse und dem Zwiebackmantel. Kerstin kannte das Rezept tatsächlich so ähnlich aus ihrer Familie. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass man das in den letzten Jahrzehnten tatsächlich noch so zubereitet hat.

[altdeutsche Küche] Schwarzweisser Pudding

Der schwarzweisse Pudding

Sicher kann man die Dessert auch als süsse Hauptspeise geniessen, so war es wohl damals auch gedacht und die Mengen passen wirklich auch für 10 Personen als Hauptgang. Du kannst eine Frucht- oder Vanillesauce dazu servieren, das macht das Gericht bestimmt noch besser. Der “Pudding” schmeckt schön fluffig und nicht allzu süss, mächtig ist er aber trotzdem.

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