Da hat er mich wieder erwischt, der Herr Ottolenghi. Eigentlich suchte ich nur nach einer Resteverwertung für Granatapfelkerne, die noch im Kühlschrank schlummerten. Frag mich bitte nicht nach einer einfachen Methode, wie man die Kerne aus dem Apfel bekommt, denn ich habe keine und stehe meditierender- und kernprokelnderweise in der Küche und sinniere vor mich hin Ähnliches übrigens bei dicken Bohnen…
Dieses tolle Rezept ist aus “Jerusalem” von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi. das letztens auch auf deutsch erschienen ist und das ich sehr mag, wie alle Ottolenghi-Bücher. Und auch in “Jerusalem” findet man viele vegetarische Gerichte wie dieser geröstete Blumenkohl, der so einfach herzustellen ist. Er braucht halt nur Zeit, aber nicht viele Arbeitsschritte und besondere Zutaten. Du wirst belohnt mit würzigem Blumenkohl-Geschmack, knackigen Nüssen, einem leicht bittersüssen Dressing und einer frischen Note von Staudensellerie und Granatapfel. Wenn du es nicht fleischlos magst, brate dir noch eine Merguez oder auch Salsicca dazu, wie es der Mann getan hat.
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4.5 from 2 reviews
Gerösteter Blumenkohl mit Granatapfel und Haselnüssen
Aromatischer Blumenkohl mit Granatapfel und Haselnüssen
Autor: Tina
Kueche: mediterran
Rezepttyp: Salat
Portionen: 2-3
Vorbereitungszeit:
Kochzeit:
Gesamtzeit:
Zutaten
1 mittlerer blumenkohl, in kleine Röschen zerteilt
5 EL Olivenöl
1 Stengel Staudensellerie (ca. 70 g), in dünnen Streifen
30 g Haselnüsse
10 g Blattpetersilie, von den Stielen gezupft
50 g Granatapfelkerne
⅓ TL Zimt, gemahlen
⅓ TL Piment, gemahlen
1 EL Sherryessig (Tina: Champagneressig)
1,5 TL Ahornsirup
Salz
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Zubereitung
Ofen auf 220 Grad vorheizen.
Blumenkohl mit 3 EL Olivenöl, ½ TL Salz und schwarzem Pfeffer vermischen. In einer feuerfesten Form ausbreiten und im Ofen für 25-35 Minuten rösten, bis er goldbraun ist. Dann in eine Schüssel geben und leicht abkühlen lassen.
Ofentemperatur auf 170 Grad fallen lassen, dann die Haselnüsse im Ofen für 17 Minuten zugedeckt mit Backpapier backen. Herausnehmen, ein bisschen abkühlen lassen und grob hacken.
Dann alles miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Zimmertemperatur servieren.
Indische Küche kann so einfach und so lecker sein. Das fällt ihr leichter als ein hübsches Aussehen, aber dieses vegetarische Gobi (Blumenkohl) Masala (mit Gewürzen) gibt sich alle Mühe, ansprechend daher zu kommen.
Ideal für ein kleines, indisches Essen auch für Fleischosaurier mit ein bisschen Basmati-Reis, unter den ich diesmal ein paar Erbsen und etwas Kreuzkümmelsaat gemischt habe. Das würzige, angenehm scharfe Curry lässt wirklich kein Fleisch vermissen. Und auch wenn du Blumenkohl nicht so magst, wird er dir als Masala bestimmt schmecken.
Für mich ist Blumenkohl neben Kartoffeln und Erbsen das liebst Gemüse in der indischen Küche, dementsprechend viele Gerichte mit diesen Zutaten findest du auch in meinem Blog. Und heute kommt ein weiteres dazu, das auch noch schnell und einfach zubereitet ist-
5.0 from 1 reviews
Gobi Masala
Würziges Blumenkohlcurry
Autor: Tina
Kueche: indisch
Rezepttyp: Curry
Portionen: 2-3
Vorbereitungszeit:
Kochzeit:
Gesamtzeit:
Zutaten
1 EL Pflanzenöl
½ TL schwarzer Kreuzkümmel, alternativ Kreuzkümmel
1 cm Zimtstange
2 Nelken
1 grüne Kardamomkapsel
1 grüne Chili, fein gehackt
1 mittlerer Blumenkohl, in kleinen Röschen
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
½ TL Knoblauchpaste, alternativ selbe Menge frischer, pürierter Knoblauch
½ TL Ingwerpaste, alternativ selbe Menge frischer, pürierter Ingwer
2 Tomaten, gehackt
1 TL (Kashmir-)Chilipulver
¼ TL Garam Masala
½ TL Koriander, gemahlen
60 ml Sahne
1 TL getrocknetes Bockshornkleegrün (Kasuri Methi), alternativ weglassen
Salz
Zubereitung
Die Blumenkohlröschen in Salzwasser kochen, bis er gar, aber nicht zu weich ist.
Öl in einer schweren Pfanne erhitzen, schwarzen Kreuzkümmel, Zimt, Nelken und Kardamom zufügen und anbraten, bis sie aromatisch riechen. Dann grüne Chili, Knoblauch, Ingwer und Zwiebel zugeben und anschwitzen, bis sie goldbraun sind.
Tomaten, Chilipulver, Garam Masala und Koriander zugeben und für 5 Minuten köcheln. 60 ml Wasser zugeben und für ein paar Minuten köcheln, dann salzen.
Sahne zugeben und ein paar Minuten zu einer cremigen Sauce köcheln.
Blumenkohl und Bockshornkleegrün gut unterrühren, kurz zum Kochen bringen, dann servieren.
Ein weiteres einfaches und bis auf die Curryblätter ein “zutatenfreundliches” Gericht hatte ich für Bad Honnef, wo wir zu über 30 Mann gekocht und gegessen haben, ausgesucht – dieses Cauliflower (Blumenkohl) Keerai (grünes Blattgemüse) Thenga (Kokos) Paal (Milch) aus Kerala in Südindien.
Dieses vegane/vegetarische Gericht von Raghavan Iyer aus seinem Kochbuch 660 Curries hatte ich hier schonmal vorgestellt, möchte aber nun die Gelegenheit nutzen, ihm ein besser Bild zu spendieren. Ausserdem ist es eigentlich auch viel zu lecker, als dass es irgendwo in den hinteren Reihen verschwinden sollte.
Es ist auch wirklich einfach (lass die Curryblätter weg, wenn du keine bekommst) gemacht und wenn du es etwas zu lange köcheln lässt und der Blumenkohl zerfällt, sag dir einfach “Dat is indisch, dat mutt so!”
Cauliflower Keerai Thenga Paal
Blumenkohl mit Spinat in Kokosmilch
Autor: Tina
Rezepttyp: Hauptgericht
Portionen: 2-3
Vorbereitungszeit:
Kochzeit:
Gesamtzeit:
Zutaten
2 EL Rapsöl
1 TL Senfsaat
1 TL Kreuzkümmelsaat
500 g Blumenkohl, in kleinen Röschen
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Dose Kokosmilch, 400 ml
2 TL Meersalz
1 TL schwarze Pfefferkörner, grob gemörsert
12 Curryblätter
450 g TK-Blattspinat, aufgetaut
1 grosse Tomate, gehackt
Zubereitung
Das Rapsöl in einem Topf erhitzen, Senfsaat zugeben und so lange braten bis die Senfsaat aufgehört hat zu springen. Kreuzkümmel zugeben und braten bis die Saat rot-braun ist und riecht.
Den Blumenkohl zugeben und anbraten, dann den Knoblauch zufügen und auch anbraten. Die Kokosmilch unterrühren, Salz, Pfeffer und Curryblätter zufügen. Auf mittlerer Hitze zugedeckt und unter gelegentlichem Rühren kochen bis der Blumenkohl bissfest ist.
Den Spinat und die Tomaten zufügen und weiter köcheln bis Tomate und Spinat warm sind und der Blumenkohl leicht zerfällt.
Momentan kämpfe ich mit leichter Blogunlust. Nun wird im Hause Foodina auch seit einer Woche kohlehydrat- und fettarm gekocht, damit ein paar Pfunde purzeln. Da fällt es schon schwerer, über die köstlichen Dinge zu schreiben, die wir vorher gekocht haben.
Diesen Monat ist beim Cookbook of Colors die Farbe Gelb dran und im Gärtnerblog wird Blumenkohl verlangt. Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich das Rezept bei beiden Events einreiche. Wenn nicht, könnt ihr mich beim nächsten Zusammentreffen teeren und federn.
Und wäre ich damit nicht zum ersten Ma(h)l von Zorra und Nata zu spät gewesen, hätte das auch noch für die DREI gereicht. Nuja, wer zuspät kommt, den bestraft das Leben..
Genug geblafaselt, jetzt wird gegessen. Und zwar ein schmackhaftes Aloo (Kartoffeln) Gobi (Blumenkohl) Masala (in Gewürzen), das auch gut zuzubereiten ist, wenn man nicht den Schrank voller Gewürze hat.
Ich liebe ja vegetarische, indische Gerichte mit Kartoffeln, auch in Verbindung mit Blumenkohl begeistern mich diese Gerichte immer von neuem. Getoppt werden indische Kartoffelgerichte für mich eigentlich nur, wenn Erbsen verwendet werden. Dann werde ich schwach. Nicht umsonst finden sich soviele Kartoffel- und Erbsen Rezepte im indischen Rezept-Index
Zutatentipps für Aloo Gobi Masala: Ingwer- und Knoblauchpaste findet man im asiatischen Lebensmittelgeschäft, aber auch oft in der Exoten-Abteilung vom Supermarkt, man kann aber auch frisch Ingwer und Knoblauch in der passenden Menge pürieren. Korianderpulver, Chilipulver, Curcuma, Garam Masala und Kreuzkümmelsaat bekommst du im gutsortierten Gewürzhandel, Supermarkt und co, besser sind allerdings die Gewürze aus Asialäden. Ansonsten kannst du das hier auch einfach durch eine Currymischung deiner Wahl ersetzen. Asafoetida gibt’s beim Asialaden in gelben oder weissen Plastikdosen. Achtung, das stinkt furchtbar, lass dich nicht abschrecken. Du kannst es aber auch weglassen, wie auch das getrocknete Bockshornkleegrün (Kasuri Methi), was du beim indischen Geschäft bekommst
5.0 from 1 reviews
Aloo Gobi Masala
indische Blumenkohl mit Kartoffeln und Gewürzen
Autor: Tina
Rezepttyp: Hauptgericht, Beilage
Portionen: 3
Vorbereitungszeit:
Kochzeit:
Gesamtzeit:
Zutaten
1 kleiner Blumenkohl, in kleine Röschen zerteilt
2 grosse Kartoffeln, in Würfeln
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 grosse Tomaten, gehackt
1 TL Ingwerpaste
1 TL Knoblauchpaste
1 TL Chilipulver – Schärfeintolerante nehmen weniger
1 TL Koriander, gemahlen
1 TL Garam Masala
½ TL Curcuma, gemahlen
Salz
Öl
1 TL Kreuzkümmelsaat
1 MSP Asafoetida
2 TL getrocknetes Bockshornkleegrün
Koriandergrün, gehackt
Zubereitung
Kartoffeln und Blumenkohl in kochendem Salzwasser für ca. 8 Minuten nahezu gar kochen.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Asafoetida und Kreuzkümmelsaat zugeben und kurz anrösten, dann Zwiebeln sowieTomaten zugeben und für ein paar Minuten anschwitzen. Ingwer- und Knoblauchpaste zugeben und weitere 3 Minuten unter Rühren braten.
Alle Gewürze zugeben, ausserdem Kartoffeln und Blumenkohl unterühren. Ca. 100 ml Wasser zugeben
Zugedeckt für ca. 15 Minuten auf mittlerer Hitze kochen, bis alles weich, aber nicht zerkocht ist.
Bockshornkleegrün unterrühren und mit Koriandergrün bestreut servieren
Notizen
Zutatentipps für Aloo Gobi Masala:
Ingwer- und Knoblauchpaste findet man im asiatischen Lebensmittelgeschäft, aber auch oft in der Exoten-Abteilung vom Supermarkt, man kann aber auch frisch Ingwer und Knoblauch in der passenden Menge pürieren. Korianderpulver, Chilipulver, Curcuma, Garam Masala und Kreuzkümmelsaat bekommst du im gutsortierten Gewürzhandel, Supermarkt und co, besser sind allerdings die Gewürze aus Asialäden. Ansonsten kannst du das hier auch einfach durch eine Currymischung deiner Wahl ersetzen. Asafoetida gibt’s beim Asialaden in gelben oder weissen Plastikdosen. Achtung, das stinkt furchtbar, lass dich nicht abschrecken. Du kannst es aber auch weglassen, wie auch das getrocknete Bockshornkleegrün (Kasuri Methi), was du beim indischen Geschäft bekommst
2.2.6
Hier geht’s zu Uwes gelben Rezepten beim Cookbook of Colors:
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