Als Dessert beim Kochtreffen habe ich ein einfaches, frisches und nicht zu süsses Eis mit irgendwas dabei gesucht. Fündig wurd ich in Shane’s kitchen von Shane McMahon.

Schnell das Rezept für Ingwersirup gesucht und bei Bushcooks Rezepten bei einem grossen Kochforum gelandet. Na, das ist doch eine sichere Bank, wo sie Shane doch auch persönlich kennt. Beim Kochevent ging’s dann ganz schnell und es lässt sich alles gut vorbereiten, den Sirup hatte ich schon Tage vorher wie folgt hergestellt:

  • 150 g Ingwer, fein gerieben
  • 200 g Zucker, hier Rohrzucker
  • 2 Zitronen, die Schale und der Saft
  • 375 ml Wasser

Wasser, Ingwer, Zitronenschale und Zucker aufkochen, ständig rühren, damit sich der Zucker auflöst. Ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Zitronensaft dazugeben und den Sirup durch ein Sieb abgießen. Dabei die Masse durch das Sieb streichen, bis keine Flüssigkeit mehr kommt. Sirup in eine Flasche geben und kalt stellen.

 

Sauerrahmeis und marinierte Erdbeeren mit Basilikum
Frisches Eis mit feinen Erdbeeren

Autor:
Kueche: europäisch
Rezepttyp: Dessert
Portionen: 10 im Rahmen eines Menues

Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 

Zutaten
  • —FÜR DAS EIS:
  • 500 g Sauerrahm
  • Saft von 6 Limetten
  • 1 EL Milchpulver
  • 2 EL Creme fraiche
  • 150 ml Ingwersirup
  • 3 gehäufte EL Puderzucker
  • —FÜR DIE ERDBEEREN:
  • 750 g Erdbeeren, halbiert
  • 3 EL Puderzucker
  • 1 Vanilleschote, das Mark davon
  • 6 EL Ingwersirup
  • Saft von 1 Limette
  • 1 Bund Basilikum, abgezupft

Zubereitung
  1. Für das Eis: Sämtliche Zutaten sorgfältig verrühren und durch ein Sieb passieren, damit keine Klümpchen ins Eis geraten. In der Eismaschine fertigstellen.
  2. Für die Erdbeeren: Das Vanillemark mit Ingwersirup und dem Limettensaft vermischen und vorsichtig unter die Erdbeeren heben. Mit Basilikumblättern anrichten.

 

 

Mönsch, ich bin ja richtig fleissig ;-) Hier findest du den Rezeptindex für asiatische Küche allgemein, also Rezepte, die nicht Thai oder indisch sind.Es waren allerdings auch weniger als gedacht.

Jetzt aber schnell zum Dessert vom Kochevent, denn das war richtig lecker und überzeugte sogar Dessertmuffel, auch wenn die Karamellsauce wie erwartet klatschsüss war.. Oder vielleicht grade deshalb ;-)

Das verwendete Weissbrot war Sandwichtoast und für die Whiskysahne entschieden sich die Ziehungsbeauftragten Kerstin, Julia und meinereiner für 1 aus 49 und damit für den Dimple, der auf Umwegen vor Jahren in unser Whiskyregal gelangt ist. Aber auch ein Cardhu funzt bestimmt richtig  gut. Hauptsache, du nimmst nicht ein Torfmonster dafür, das kannst wirklich besser danach trinken.

Du kannst den Pudding auch ohne Sauce im Gläschen servieren, wir fanden es hier netter, den Pudding zu stürzen, damit die Gläschen nicht in der Sauce stehen. ;-)

Bread and Butter Pudding mit Karamellsoße und Whiskysahne (Menge für 10 Personen im Menue)

Für den Pudding:

  • 200g entsteinte Datteln
  • ½ TL Natron
  • 75g Butter
  • 6 Scheiben Weißbrot ohne Rinde
  • 6 Eigelbe
  • 1 Vanillestange
  • 75g Zucker
  • 500 ml Creme Double

Die Dattel zusammen mit dem Natron mit heißem Wasser übergießen und warten bis sie weich sind.
Das Brot buttern und abwechselnd mit den Datteln in Gläschen schichten. Unterste und oberste Schicht sollte Brot sein.

Eigelbe, Vanille und Zucker verrühren. Double Cream erhitzen und unterrühren. Über die Brotscheiben gießen. 20 Minuten ziehen lassen.

Gläschen im Wasserbad bei 175 Grad im Ofen 16-20 Minuten backen.

 Für die Karamellsauce:

  • 100 g Butter
  • 150g dunkler Zucker
  • 150ml Sahne

Zutaten zusammen einkochen lassen.

 

Für die Sahne:

  • 150g Sahne
  • 2,5 cl Whisky
  • Rohrzucker oder dunkler Zuckerrohrsirup

Die Sahne mit allen Zutaten steif schlagen.

Quellen: Sauce – eigen, Sahne – Jamie Oliver, Pudding – The graphic foodie

 

Wie schön, wenn einem morgens der Rechner abraucht, wo frau doch möglichst früh vom Dessert beim Kochtreffen schreiben will. Jetzt bastelt er schon seit Stunden sein Raid neu und ich bin froh, dass er mittlerweile annähernd bedienbar ist.

Da nutze ich schnell die Chance, dir diesen leckeren Pudding namens Malabi vorzustellen, den ich das erste Mal in der Kurve, einem jüdischen Restaurant in Düsseldorf gegessen habe. Dazu hatten wir Kompott aus getrockneten Früchten (beide Rezepte aus Janna Gurs “Die neue israelische Küche”) und tolle, klatschsüsse Mandelzigarren aus dem wundervollen Buch “Saffron Shores – Jewish Cooking of the Southern Mediterranean” von Joyce Goldstein.

Bei den Zigarren haben die Mengen nicht so ganz hingehauen, es war zuviel Füllung für die Menge an Filoteig. Wenn du das nachbasteln möchtest, nimm am besten nur die Hälfte oder dreiviertel der Füllung. Das wird wohl reichen.
Der Pudding hat uns sehr überzeugt, er ist nicht zu süss und kann gut mit anderen Toppings bedeckt werden. Zu Ostern werden wir wohl die Variante mit Himbeersirup und Pistazien versuchen. Eigentlich soll er übrigens ganz weiss sein, aber mangels weissem Zucker (aber um die 10 Sorten Palmzucker, brauner Zucker usw. ;-) ) in diesem Haushalt hat er eine schöne cremige Farbe erhalten.

Malabi

Zutaten

  • 1 l Milch
  • 75 g Speisestärke
  • 1 EL Rosenwasser
  • 240 ml Schlagsahne
  • 100 g Zucker

Zubereitung

In einer Schüssel eine Tasse Milch mit Stärke und Rosenwasser verrühren, bis die Stärke sich vollständig aufgelöst hat.

Die restliche Milch mit Sahne und Zucker erhitzen. Wenn sie zu köcheln beginnt, die aufgelöste Stärke hinzufügen und unter Rühren auf kleiner Flamme 2-3 Minuten köcheln lassen, bis die Mischung eindickt.

Vom Herd nehmen und in kleine Servierschälchen giessen. Mit Klarsichtfolie abdecken, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

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Kompott aus getrockneten Früchten

Zutaten

  • 1 Tasse getrocknete Aprikosen
  • 1 Tasse Trockenpflaumen
  • ½ Tasse getrocknete Apfelringe
  • ¾ Tasse Rosinen
  • ½ Tasse Zucker
  • 1 Zimtstange
  • ½ Zitrone

Zubereitung

Alle Zutaten in einen grossen Topf geben. Wasser bis zur doppelten Höhe der Früchte dazugiessen.

Aufkochen, die Hitze reduzieren und 30 Minuten köcheln lassen. Abschmecken uund nach Geschmack mehr Zucker zugeben.

Abkühlen lassen und gut gekühlt servieren.

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Mandelzigarren

Zutaten

  • —FÜLLUNG:
  • 300 g Mandeln ohne Haut, blanchiert
  • 150 g Zucker
  • ½ TL getrockneter Ingwer, gemahlen
  • ½ TL Nelken, gemahlen
  • ½ TL Ceylon-Zimt, gemahlen
  • 1 Eigelb
  • ½ EL Orangenblütenwasser
  •  ½ Eiweiss, bei Bedarf
  • —ZIGARREN:
  • 10 Blätter Filoteig 30×30 cm
  • ½ Eiweiss, leicht verschlagen
  • 100 g Butter, geschmolzen

Zubereitung

Für die Füllung Mandeln mit Zucker in Teilmengen in Mixer grob zerkleinern. Gewürze, Eigelb und Orangenwasser zugeben. Wenn die Masse zu trocken sein sollte, etwas Eiweiss zugeben. 10 Bällchen aus der Paste formen und beiseite stellen.

Jeweils ein Filoteigblatt mit Butter einstreichen, dann längs dritteln, die Lagen übereinander legen. Ein Mandelbällchen zu einer Zigarre formen, auf den Filoteig legen, die Seiten einschlagen und zu einer Zigarre rollen, das Ende mit Eiweiss bestreichen und gut andrücken. Mit den anderen Zigarren ebenso verfahren.

Ofen  auf 180 Grad vorheizen, die Zigarren auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für ca. 30 Minuten backen.

 

Und jetzt gibt es beim Kochevent Winterküche noch was Süsses hintendrauf. Fenchel und Orange passen ja bekannterweise gut zusammen und da das tolle Fencheleis aus Oskar Martis “Winter in der Küche” schon gesetzt war, ich dazu etwas Gebackenes haben wollte, lag ein Orangencrumble echt nahe.

Es passte einfach super, ein bisschen Orange kam in Form von ein Saft der marinierten Filets noch an das Eis vor dem Abfüllen in die Eismaschine und das Fenchelgrün kam oben drauf, statt in die Eismasse. Ich hatte auch extra Fenchel mit “hübschem Grün” bei meinem Lieblingsmarkthändler und Lebensretter, aber das ist eine andere Geschichte, bestellt.


Fencheleis und Orangencrumble
Feines Eis mit süsses Backwerk

Autor:
Kueche: europäisch
Rezepttyp: Desser
Portionen: 10

Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 

Zutaten
  • —FÜR DAS EIS:
  • 30 ml Milch
  • 20 ml Sahne
  • 80 g Fenchel, in feinen Würfeln
  • 1 MSP Anis, gemahlen
  • 130 g Zucker
  • 2 Eier
  • 4 Eigelb
  • 2 Sträusschen Fenchelgrün
  • (Tina: 30 ml Saft von den marinierten Orangen)
  • —FÜR DEN CRUMBLE:
  • 6 Orangen
  • 225 g Zucker
  • 3 cl Orangenlikör
  • 225 g Mehl
  • 225 g Mandeln, fein gehackt
  • 1 ½ TL Zimt, gemahlen
  • 150 g kalte Butter
  • Butter zum Einfetten
  • Zucker zum Ausstreuen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
  1. DAS EIS – Milch und Sahne mit den Fenchelwürfelchen und dem Anispulver aufkochen. Zucker und Eier glattrühren.
  2. Das gekochte Fenchelgemisch unter ständigem Rühren in die Eimasse einlaufen lassen. Auf dem Wasserbad zur Rose abziehen.
  3. Nun alles durch ein feines Sieb passieren, damit die geronnenen Eiweissteilchen entfernt werden.
  4. Abkühlen lassen, das feingehackte Fenchelgrün beigeben, in der Maschine gefrieren. (Tina – Orangensaft zugeben, gefrieren lassen und mit Fenchelgrün bestreut servieren)
  5. DER CRUMBLE – Orangen schälen und dabei Hautreste entfernen, die Filets aus den Trennhäuten schneiden. Mit 75 g Zucker bestreuen, mit dem Likör beträufeln und zugedeckt 20 Minuten ziehen lassen.
  6. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Mehl mit Mandeln, Zimt und restlichem Zucker mischen. Butter in Flöckchen hinzufügen und alles mit den Fingern zu Streuseln vermischen.
  7. Etwa ein Drittel der Streusel in eine flache, gut gefettete und mit Zucker ausgestreute Form geben. Die Orangenfilets darauf anrichten, den Saft darüberträufeln und die übrigen Streusel darauf verteilen. Sofort auf der mittleren Schiene im heissen Ofen 25-30 Minuten goldbraun backen.
  8. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

 


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