[indisch] Chicken Cafreal – grünes Hühnercurry

Wie immer gilt – keine Bedenken bei längeren Zutatenlisten ;-)

Eigentlich ist es nämlich ganz einfach! Und meist ist es wesentlich einfacher, als die lange Liste vermuten lässt. Vor allen Dingen, wenn es keine allzu exotischen Zutaten sind, die viele im Küchenschrank haben. Zum Rantrauen habe ich aus Kumar & Suba Mahadevans From India* (deutsch – Die indische Küche) dieses Chicken Cafreal, ein portugiesisch angehauchtes grünes Curry aus Goa mitgebracht, das seinen besonderen Geschmack vom verwendeten Rum bekommt. Richtig schön grün und leicht kräuterig wird es durch Koriander und Minze, die es auch schön erfrischend werden lassen.

[indisch] Chicken Cafreal - grünes Hühnercurry

Chicken Cafreal – grünes Hühnercurry

Kein Hexenwerk und auch für Ungeübte in der indischen Küche gut zu kochen! Du schneidest die Hähnchenbrust der Länge nach in dicke Streifen, vermischst die Zutaten für die Marinade und reibst die Hähnchenstreifen damit ein. Dann lässt du sie eine Weile im Kühlschrank schlafen. Das kannst du auch schon morgens vor der Arbeit machen, wenn du es abends zubereiten willst. Dann packst du alle Zutaten für die Masalapaste in einen Mixer. Ich schreddere immer die trockenen Bestandteile zuerst, bevor ich die feuchten Zutaten zugebe. Das stellt sicher, dass die trockenen Zutaten auch tatsächlich geschreddert sind. Du brätst das Hähnchen an, gibt’s die Masalapaste hinzu und lässt das Ganze zugedeckt eine Weile köcheln, dann nimmst du den Deckel ab und reduzierst die Sauce ein bisschen. Schon bist du fertig!

Ganz einfach eigentlich, oder?

5.0 from 1 reviews
Chicken Cafreal - grünes Hühnercurry
Autor:
Küche: indisch
Art: Hauptgericht
Portionen: 2-3
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 
Zutaten
  • 1 TL Curcuma, gemahlen
  • ½ EL Ingwer, fein gehackt
  • 1 TL Knoblauch, fein gehackt
  • ½ EL Malzessig
  • 400 g Hähnchenbrust, in dicke Streifen geschnitten
  • 40 ml Pflanzenöl
  • Chili-Öl zum Garnieren
Für die Masala-Paste:
  • ½ Bund Koriandergrün, gehackt
  • ¼ Bund Minze, gehackt
  • ½ Zwiebel, gehackt
  • 2 kleine grüne Chilis, gehackt
  • 2,5 cm Ingwer, gehackt
  • ½ EL weisser Zucker
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2,5 cm Zimtstange (Tina - Cassia)
  • 6 schwarze Pfefferkörner
  • 3 Gewürznelken
  • 1 TL Kreuzkümmelsaat
  • 1,5 EL dunkler Rum
  • 1 EL Malzessig
Zubereitung
  1. Curcuma, Ingwer, Knoblauch, Essig und ¼ TL Salz vermischen, dann das Huhn damit einreiben. Eine Stunde im Kühlschrank marinieren.
  2. Für die Masalapaste alle Zutaten in einem Mixer zu einer feinen Paste verarbeiten, dabei zuerst die trockenen Zutaten zerkleinern und dann erst die feuchten Zutaten zugeben.
  3. Öl in einer schweren Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen, Hähnchen zugeben und unter Wenden braten, bis es von allen Seite goldbraun ist.
  4. Masalapaste unterrühren und für 15-20 Minuten auf kleiner Hitze zugedeckt köcheln, bis das Huhn gar ist. Dann 3 Minuten offen köcheln lassen, um die Sauce etwas zu reduzieren.
  5. Mit etwas Chili-Öl beträufelt servieren.

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[indisch] Paneer Tikka Masala – indischer Käse in würziger Sauce

Ein anglo-indischer Klassiker als vegetarische Köstlichkeit

Viele kennen Chicken Tikka Masala aus indischen Restaurants oder auch als Leibgericht der Briten. Anjum Anand hat diesen Klassiker für ihr Kochbuch “Anjums indische vegetarische Küche“* quasi vegetarisiert und mit Paneer aufgeschrieben. Zugegebenermassen eine etwas aufwendige Zubereitung, aber der Aufwand lohnt sich. Köstlicher Paneer in einer cremigen Sauce mit fein ausgewogener Süsse und Säure ist das Ergebnis. Und mal ehrlich, es gibt auch aufwendigere indische Gerichte als dies, denn es braucht auch nur knapp eine Stunde, bis es auf dem Tisch steht und sicher lauter Ahhhs und Ohhhs auslöst.

[indisch] Paneer Tikka Masala - indischer Käse in würziger Sauce

Paneer Tikka Masala – indischer Käse in würziger Sauce

Lass dich nicht abschrecken von den vielen Zutaten, so einige kommen in Marinade und Sauce gleichzeitig vor. Sieht also mehr aus als es tatsächlich ist. Auch die Zubereitung liest sich aufwendiger als sie tatsächlich ist. Du marinierst den Paneer und heizt den Ofen auf, während die Tomatensauce vor sich hin köchelt. Solange kannst du die Füsse hochlegen oder was anderes machen. Dann schiebst du den Paneer in den Ofen, köchelst du die Würztomaten zuende und streichst sie durch ein Sieb. Anschliessend holst du den Paneer wieder aus dem Ofen. Es macht nichts, wenn er ein bisschen abkühlt, denn er wird gleich in der fertigen Sauce wieder erwärmt. Final packst du alle Zutaten für die cremige Sauce zusammen, wirfst den Paneer hinein und garst das Gericht in wenigen Minuten fertig. Ein bisschen Abschmecken und schon kannst du diese köstliche Speise servieren. Am besten passt dazu übrigens Naan oder Chapati, du kannst aber auch Reis dazu reichen.

Geht doch ganz einfach, oder? ;-)

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[Best of] Meine 15 liebsten indischen Rezepte

Fast 200 indische Rezepte

Eine grosse Menge indischer Rezepte habe ich schon gepostet, imho die grösste Sammlung auf einem deutschsprachigen Blog. Wenn ihr eins wisst, was noch mehr gesammelt hat, immer her mit dem Link! Aber da ist es an der Zeit, dass ich euch meine Allzeit-Favoriten einmal kurz vorstelle.

Da unter euch auch viele Vegetarier sind, beginne ich mit den veganen und vegetarischen Rezepten und arbeite mit zu den Fleischgerichten vor. Zum Rezept kommst du über den Klick auf den Rezepttitel!

Und los geht’s:

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[indisch] Mangalorean Chicken Curry

Ein südindisches Hühnercurry auf einfache Art

Oft suche ich extra für euch indische Rezepte heraus, die ihr einfach nachkochen könnt, weil sie ohne allzu viele Gewürze auskommen und sich auch einfach zubereiten lassen. Diesmal wurde ich wieder bei Pushpesh Pant (Kochbuch auf englisch* und auf deutsch*) fündig und möchte euch nun das köstlich-cremige Hühnercurry aus der südindischen Stadt Mangalore mit ein paar Tricks vorstellen.

[indisch] Mangalorean Chicken Curry

5 Tricks und “Abkürzungen” zum Mangalorean Chicken Curry

Das cremige und pikante Chicken Curry bringt eine feine Kokosnote mit und lässt sich ganz einfach zubereiten. Falls du keinen Zugriff auf frische Kokosnuss in guter Qualität – so wie ich – hast oder dir ein paar Gewürze fehlen, kannst du die Zubereitung so auf dich anpassen:

  1. Ersetze die frische Kokosnuss durch in Wasser eingeweichte Kokosraspeln. Bei der Menge für 2 Personen nehme ich 2 EL Kokosraspel und vermische sie mit etwas Wasser.
  2. Verwende Currypulver, um Curcuma, Koriandersaat und Bockshornkleesaat zu ersetzen, falls du die Gewürze nicht zur Hand hast. Hier würde ich auf meine Menge 2 TL Currypulver verwenden.
  3. Nimm gemahlenes Chilipulver, wenn du keine getrocknete Chilis im Haus hast. Mengenmässig würde ich hier 1,5 TL Chilipulver empfehlen, je nachdem wie scharf du es magst. Bedenke, dass die Kokosprodukte aufgrund ihres Fettgehalts einiges an Schärfe schlucken. Du darfst also ruhig etwas mutig mit dem Chilipulver sein ;-)
  4. Wenn du die Hähnchenkeulen nicht auslösen magst, verwende Hähnchenbrust, die du in mundgerechte Stücke schneidest. Das habe ich auch getan, weil die Hähnchenbrust grade im Haus war.
  5. Bei akuter Faulheit und falls du eh Curry- und Chilipulver verwendest, brauchst du die Gewürze nicht anrösten. Habe ich auch nicht getan, weil es mir zeitlich nicht passte.

Natürlich schmeckt das Curry dann anders, als Pushpesh Pant es sich gedacht hat, aber das tut es sowieso, weil es auch immer auf die Qualität und Frische der verwendeten Zutaten ankommt und die ist halt in jedem Haushalt – auch in Indien – immer anders. Also fühl dich frei, dein eigenes Mangalorean Chicken Curry zu basteln ;-)

Das Gericht wird klassisch südindisch mit Reis gegessen.

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