[indisch] Ande Aalu Rase wale – Eiercurry mit Kartoffeln

Mal wieder ein Gericht, das für mich kulinarische Liebe auf den ersten Blick war. Die Kombination von indischen Aromen mit Kartoffeln ist für mich einfach unschlagbar. Dazu noch Resteverwertung – die bunten Eier von Ostern mussten weg – und alles ist gut.

Einfach und schnell zu machen ist dieses Curry und solltest du nicht alle Einzelgewürze im Haus haben, gib einfach Currypulver in selber Menge zu. Schmeckt bestimmt nicht schlechter!

Das Curry schmeckt wirklich köstlich, würzig und ein bisschen scharf. Dazu knackige Kartoffeln und hartgekochte Eier, das alles in tomatiger Sauce. Ein Träumchen!

Neeta Saluja empfiehlt in ihrem Kochbuch “Six Spices: A Simple Concept of Indian Cooking“* dazu Chapatis, wir haben es mit Reis (Basmati mit Ghee <3 )gegessen.

 

 

Ande Aalu Rase wale

Eiercurry mit Kartoffeln

Zutaten für 2:

  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • 1/4 TL Ingwer, fein gehackt
  • 1/4 TL Knoblauch, fein gehackt
  • 1/8 TL rotes Chilipulver
  • 1/8 TL Curcuma, gemahlen
  • 1/2 TL Koriandersaat, gemahlen
  • 250 g Kartoffeln, in Würfeln
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 Tomate, gehackt
  • 1/2 TL Salz oder nach Geschmack
  • 240 ml Wasser
  • 3 Eier, hartgekocht und gepellt
  • 1/4 TL Garam Masala
  • 1 EL Koriandergrün, gehackt

Zubereitung:

Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch in einem Mixer pürieren. Dann Chili, Curcuma und Koriander zugeben und für 10 Minuten sich setzen lassen.

Öl in einer schweren Pfanne erhitzen, Zwiebelmischung zugeben und auf mittlerer Hitze unter Rühren braten, bis die Mischung goldbraun ist.

Tomaten zugeben und unter Rühren köcheln, bis sich das Öl absetzt.

Kartoffeln und Salz zugeben. Gut vermischen, so dass alle Kartoffelstücke gut mit der Sauce (Masala) benetzt sind. Wasser zugeben und zugedeckt auf mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren für 10 Minuten köcheln.

Zum Kochen bringen, Eier zugeben und auf kleiner Hitze köcheln, bis die Kartoffeln gar sind und die Sauce zur gewünschten Konsistenz eingedickt ist.

Mit Garam Masala und Koriandergrün bestreut servieren.

 

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[indisch vegetarisch] Matar Paneer Rase wala

Heute habe ich ein einfach herzustellendes Gericht mit indischem Frischkäse und Erbsen für dich.

Den Frischkäse kannst du im indischen Lebensmittelgeschäft kaufen oder auch prima selber machen. Bei Julias GermanAbendbrot findest du eine Anleitung zum selbstgemachten Paneer.

Ansonsten brauchst du aber nicht wirklich viele exotische Zutaten und ganz ehrlich, pack statt der trockenen Gewürze einfach Currypulver in der selben Menge rein. Schmeckt anders, aber bestimmt nicht schlechter.

Ich weiss ja nicht, wie es dir geht, aber ich liebe indische Gerichte mit Erbsen, ähnlich wie Kartoffel- und Blumenkohl-Curries rangieren Erbsen-Curries bei mir ganz weit oben. Am liebsten natürlich miteinander kombiniert, aber auch mit anderen Zutaten passt es mir meist bestens.

Dieses Käse-Erbsen-Curry ist mild würzig und schön cremig mit einer leichten Tomatennote, passt prima zu Basmatireis, den ich gerne mit etwas Ghee vermischt geniesse.

Das Rezept stammt übrigens aus “Six Spices: A Simple Concept of Indian Cooking“*, das ich dir wärmstens empfehlen kann.

Matar Paneer Rase wala

Käse-Erbsen-Curry

Zutaten für 2:

  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 cm Ingwer, fein gehackt
  • 200 ml Wasser
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1/4 TL Curcuma (alternativ selbe Menge Currypulver)
  • 1/2 TL Koriandersaat, gemahlen (alternativ selbe Menge Currypulver)
  • 1/8 TL Chilipulver (alternativ selbe Menge Currypulver)
  • 100 g Erbsen (TK)
  • 1/2 Salz
  • 60 ml Tomatenpüree
  • 2 EL saure Sahne oder Creme legere
  • 3/4 TL Zucker
  • 200 g Paneer, in 1 cm Würfeln
  • 2 EL Koriandergrün, gehackt

Zubereitung:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer mit 1 EL Wasser in einem Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten.

Öl in einer schweren Pfanne erhitzen, Zwiebelpaste zugeben und unter Rühren anbraten, bis die Paste goldbraun ist. Nach Bedarf etwas Wasser zugeben, damit die Paste nicht verbrennt.

Curcuma, Koriander und Chilipulver unterrühren, dann etwas Wasser zugeben, bis es eine geschmeidige Sauce wird.

Erbsen und Salz zugeben und kurz köcheln, dann Tomatenpüree zugeben und Hitze herunterschalten. Für 10 Minuten simmern lassen, dann saure Sahne und Zucker zugeben und für weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Paneerwürfel zugeben und gut mit der Sauce (Masala) vermischen. Restliches Wasser unterrühren und auf kleiner Hitze für weitere 10 Minuten köcheln.

Abschmecken und mit Koriandergrün bestreut servieren.

 

 

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[indisch] Dhingri Dulma – Paneer mit Paprika und Pilzen

Der Rest des gekauften Paneers fand seine endgültige Bestimmung in diesem Rezept. Ab jetzt wird Paneer selbstgemacht! Ich werde berichten.

Das Rezept mit den drei P – Paneer, Pilze und Paprika – aus dem Awadh im Norden Indiens fand ich in meiner Bibel für indisches Essen “India: The Cookbook“* von Pushpesh Pant. Fruchtig und eher mild in der Schärfe schmeckt es fast unindisch. Sicher liegt das an den verwendeten Paprika, wir entschieden uns für ein oranges Exemplar. Pushpesh Pant nimmt in seinem Rezept rote, grüne und gelbe. Die grüne Paprika bringt sicher eine etwas herbere Note mit, aber da eine Person in diesem Haushalt (meinereiner) mit grünen Paprika auf Kriegsfuss steht und die orangen Paprika uns (den Mann) auf dem Wochenmarkt so anlachte, musste die halt mit.

Die Gewürze sind fein abgestimmt, die leichte, eher spitze Chilischärfe harmoniert wunderbar mit den wärmenden Pfeffer. Ein Hauch Kardamom und Nelke, der aromatische schwarze Kreuzkümmel – nicht zu verwechseln mit Schwarzkümmel – und eine gute Menge Ingwer machen die Speise schön rund.

Und wenn du den Paneer mit festem Tofu ersetzt, ist das Dhingri Dulma sogar vegan. Leicht ist es auf jeden Fall!

Dazu aßen wir türkisches Fladenbrot, weil’s da war und weg musste. Du kannst sicher auch Basmatireis oder indisches Fladenbrot dazu geniessen.

Dhingri Dulma

Paneer mit Paprika und Pilzen

Zutaten für 2:

  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1/2 TL schwarze Kreuzkümmelsaat (indisches Geschäft oder bei Amazon kaufen*)
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
  • 2 TL Ingwerpaste oder entsprechende Menge selber pürieren
  • 2 TL Knoblauchpaste oder entsprechende Menge selber pürieren
  • 1/2TL Chilipulver (Kashmirchili ist am besten – indischer Lebensmittelhandel oder bei Amazon kaufen*)
  • 250 g Tomaten, gehackt
  • 100 g weisse Champignons, in Scheiben
  • 1/2 grüne Paprika, entkernt und in feinen Scheiben (Tina – 1 orange Paprika)
  • 1/2 rote Paprika, entkernt und in feinen Scheiben (Tina – weggelassen)
  • 1/2 gelbe Paprika, entkernt und in feinen Scheiben (Tina – weggelassen)
  • 225 g Paneer, in 1 cm Würfeln (indischer Käse – erhältlich im indischen Lebensmittelgeschäft)
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer, geröstet und gemahlen
  • 1 grosszügige Prise Kardamom, gemahlen
  • 1 grosszügige Prise Nelken, gemahlen
  • 1 grosszügige Prise Bockshornkleesaat, gemahlen (Reformhaus, Bioladen, Indialaden oder bei Amazon kaufen*)
  • 1 grosszügige Prise Kala Namak (schwarzes Salz – indischer Lebensmittelhandel oder bei Amazon kaufen* – oder ersetzen durch normales Salz, dann aber weniger)
  • 1,5 cm Ingwer, in Julienne geschnitten
  • Salz
  • Koriandergrün zum Servieren

Zubereitung:

Öl in einer schweren Pfanne erhitzen, schwarze Kreuzkümmelsaat zugeben und unter Rühren anbraten, bis sie zu springen beginnen. Dann Frühlingszwiebeln zugeben und für 1-2 Minuten unter Rühren anbraten. Knoblauch- und Ingwerpaste zugeben und für 10 Sekunden rührend anbraten, dann Chilipulver unterrühren. Tomaten zugeben und für 2-3 Minuten rührbraten.

Champignons zugeben und für 3-4 Minuten unter Rühren anbraten. Paprika zugeben und für 1 Minute rührbraten. Paneer zugeben und salzen, für 1 Minuten rühren braten, dann den Pfeffer und die anderen Gewürze zugeben sowie die Ingwerstreifen. Gut unterrühren, von der Platte nehmen, abschmecken und mit Koriandergrün bestreut servieren.

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[indisch] Palak Paneer

Dadurch, dass ich mich momentan fleischlos ernähre – bis auf die Sonntagsausnahmen, die ich aber auch zu vermeiden versuche – kommen hier oft indische, vegetarische Gerichte auf den Tisch. Meist mit Paneer, dem indischen Käse, weil davon noch einiges im Kühlschrank schlummerte. Muss sich ja auch lohnen, wenn ich extra für die indischen und asiatischen Einkäufe nach Düsseldorf fahre.

Jetzt ist er bald aufgebraucht und dann werde ich nochmal versuchen ihn selber zu machen. Hab ich ja Noemi versprochen ;-) Ihr werdet’s erfahren.

Natürlich muss auch bei den Paneergerichten ein Klassiker wie diese Spinatspeise dabei sein. Sehr schnell zubereitet, kann dieses Palak (Spinat) Paneer (indischer Käse) in einer halben Stunde auf dem Tisch stehen. Ein bisschen erinnerte der Spinat an das Tiefkühlprodukt mit dem Blubb, nur besser und würziger. Der Mann hätte es aber gerne tomatiger gehabt. Mal sehen, ob ich mit dem letzten Rest gekauftem Paneer ein Tamatar (Tomate) Palak Paneer bastele.

Dazu passt einfach weisser Basmati-Reis oder auch indische Fladenbrote.

Dieses Rezept hier ist aus Camellia Panjabis wunderbarem Kochbuch “Indische Currys. Die 50 besten Originalrezepte aus allen Teilen des Landes“*, woraus schon einige Rezepte Einzug hier in Blog genommen haben – guckstu da.

Palak Paneer

Spinat mit indischem Käse

Zutaten für 2:

  • 150 g Paneer (erhältlich im indischen Lebensmittelgeschäft)
  • 250 g frischer Spinat
  • 2 grüne Chilis, keingehackt
  • 1/2 TL Ingwer, fein gehackt
  • 2 EL Öl
  • 1 Prise Bockshornkleesamen (Reformhaus, Bioladen, Indialaden oder bei Amazon kaufen*)
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1/4 TL Kreuzkümmelsaat
  • 2 Tomaten, püriert (Tina – grob gehackt)
  • (Tina -Salz)

Zubereitung:

Den Spinat mit Chilies, Ingwer und einer Prise Salz – bei frischem Spinat einige Tropfen Wasser zufügen – ohne Deckel garen, damit er nicht seine schöne Farbe verliert (Salz trägt ebenso dazu bei, dass er seine Farbe erhält). Den Spinat abkühlen lassen und im Mixer pürieren.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bockshornkleesamen darin 30 Sekunden anbraten. Die Zwiebel zugeben und mit leichter Farbe anschwitzen. Knoblauch und Kreuzkümmel unterrühren, nach 30 Sekunden
die Tomaten zufügen und etwa 5 Minuten schmoren lassen.

Wenn die Flüssigkeit vollständig verkocht ist, vorsichtig den Quark unterrühren. Den pürierten Spinat zugeben, einige Minuten köcheln lassen und servieren.

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