Mönsch, ich bin ja richtig fleissig ;-) Hier findest du den Rezeptindex für asiatische Küche allgemein, also Rezepte, die nicht Thai oder indisch sind.Es waren allerdings auch weniger als gedacht.

Jetzt aber schnell zum Dessert vom Kochevent, denn das war richtig lecker und überzeugte sogar Dessertmuffel, auch wenn die Karamellsauce wie erwartet klatschsüss war.. Oder vielleicht grade deshalb ;-)

Das verwendete Weissbrot war Sandwichtoast und für die Whiskysahne entschieden sich die Ziehungsbeauftragten Kerstin, Julia und meinereiner für 1 aus 49 und damit für den Dimple, der auf Umwegen vor Jahren in unser Whiskyregal gelangt ist. Aber auch ein Cardhu funzt bestimmt richtig  gut. Hauptsache, du nimmst nicht ein Torfmonster dafür, das kannst wirklich besser danach trinken.

Du kannst den Pudding auch ohne Sauce im Gläschen servieren, wir fanden es hier netter, den Pudding zu stürzen, damit die Gläschen nicht in der Sauce stehen. ;-)

Bread and Butter Pudding mit Karamellsoße und Whiskysahne (Menge für 10 Personen im Menue)

Für den Pudding:

  • 200g entsteinte Datteln
  • ½ TL Natron
  • 75g Butter
  • 6 Scheiben Weißbrot ohne Rinde
  • 6 Eigelbe
  • 1 Vanillestange
  • 75g Zucker
  • 500 ml Creme Double

Die Dattel zusammen mit dem Natron mit heißem Wasser übergießen und warten bis sie weich sind.
Das Brot buttern und abwechselnd mit den Datteln in Gläschen schichten. Unterste und oberste Schicht sollte Brot sein.

Eigelbe, Vanille und Zucker verrühren. Double Cream erhitzen und unterrühren. Über die Brotscheiben gießen. 20 Minuten ziehen lassen.

Gläschen im Wasserbad bei 175 Grad im Ofen 16-20 Minuten backen.

 Für die Karamellsauce:

  • 100 g Butter
  • 150g dunkler Zucker
  • 150ml Sahne

Zutaten zusammen einkochen lassen.

 

Für die Sahne:

  • 150g Sahne
  • 2,5 cl Whisky
  • Rohrzucker oder dunkler Zuckerrohrsirup

Die Sahne mit allen Zutaten steif schlagen.

Quellen: Sauce – eigen, Sahne – Jamie Oliver, Pudding – The graphic foodie

 

Zu allererst: Ich habe an meinem “About” ein bisschen gefeilt, es gibt jetzt auch übergangsweise ein Bild der Autorin. Neugierige sollten hier klicken


Eins der beliebtesten Gerichte beim Kochevent war die Hähnchenleberpastete. Der Mann fiebert schon der nächsten Gelegenheit sie zu kochen entgegen. Kerstin hat über die Jahre wirklich ein tolles Rezept entwickelt. Schön cremig und geschmackvoll kommt die Chicken-Liver-Paté daher. Im Gegensatz zu Kerstins Rezept haben wir die Leber flambiert und dazu Cognac statt Sherry verwendet. Zum “Versiegeln” der Paté haben wir ein bisschen flüssige, geklärte Butter mit Thymian aromatisiert und zum Abschluss vor dem Kälteschlaf darüber gegeben.

Dazu gab’s einfach köstliches Olivenöl-Brot vom Biobäcker und spontan die Zwiebelmarmelade aus dem Vorrat (der ich auch mal ein neues Posting schenken könnte ;-) )

Und hier kommt nun Kerstins Rezept:

 

Chicken-Liver-Paté
Cremige, schmackhafte Hähnchenleberpastete

Autor:
Kueche: britisch, irisch
Rezepttyp: Vorspeise, Snack
Portionen: 12 als Vorspeise

Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 

Zutaten
  • 500 g Hähnchenleber
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Zehe Knoblauch, fein gewürfelt
  • Alkohol zum Ablöschen (z.B. Brandy, Sherry)
  • Salz
  • Pfeffer
  • ½ TL Senfpulver
  • etwas Muskatnuss
  • 220g Butter

Zubereitung
  1. Die Hähnchenleber putzen und in Stückchen schneiden.
  2. In etwas Butter die Zwiebel anbraten, später Knoblauch und Leber hinzufügen.
  3. Wenn alles gar ist mit Alkohol ablöschen, mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Senfpulver abschmecken.
  4. Im Mixer pürieren, leicht abkühlen, erneut mit der Butter zusammen pürieren
  5. Terrinenform mit Frischhaltefolie auskleiden. Masse einfüllen und kühl stellen.

 

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Vorab in eigener Sache für die Feedleser: Ich habe den Feed umgestellt, er wird jetzt in der nächsten Woche verkürzt ausgeliefert. Eigentlich will ich nur was ausprobieren und hoffe, Ihr bleibt mir treu in der Zeit.

Da musste schon dieses Kochevent kommen, dass ich hier ein Jamie-Rezept veröffentliche. Hier ist nämlich Jamie-freie Zone, trotz zweier Freundinnen, die imho alle Bücher von ihm haben.

Das Rezept für die leckeren Yorkies mit der wahnsinnig tollen Räucherforellencreme ist aus Jamie Olivers Buch “Zu Gast bei Jamie: Die besten Rezepte aus dem Königreich, den WasserBrunnenkressesalat haben wir in dem wunderschönen Kochbuch “A Year at Avoca: Cooking for Ireland” gefunden, das Kerstin von einem Irland-Trip mitgebracht hat.
Das war eine feine Vorspeise, die nahezu alle Teilnehmer begeisterte. Und wie einfach solche Yorkies zuzubereiten sind, hat mich sehr verwundert. Bisher habe ich die Aktion mit dem heissen Fett gescheut. Lustig ist auch, wenn man noch schnell ein paar andere Rezepte zu Rate zieht, weil irgendwie muss da doch Backpulver rein, die müssen doch aufgehen, und dann erstaunt festzustellen “Nö, kommt kein Treibmittel dran”. Noch erstaunter hockten wir dann abwechselnd vor der Backofentür, um den Yorkies beim Explodieren Aufgehen zuzuschauen.

Die Verwirrung über Wasserkresse oder Brunnenkresse im Vorfeld war auch lustig. Ich bestellt beim Gemüsemann m.V. Brunnenkresse, die dann anscheinend doch zu grossblättrig war. Aber so richtig haben wir die Unterschiede wohl nicht recherchieren können, wollen, müssen, weil egal – war lecker ;-)

Das säuerliche Dressing vom Salat kommt übrigens sehr gut gegen die fettigen Yorkies mit der fettigen Creme an, ähnlich wie die senfige Note der Brunnenkresse.

Die Forelle kam frisch von Kerstins Vater geräuchert ins Haus und war ein Traum, mal abgesehen davon, dass sie mir erstmal die Bude vollstank. Die Forelle ist eh einer meiner liebsten Süsswasserfische, erinnere ich mich doch gerne an die Forellen aus der Fischzucht in der Eifel, die meine Mutter briet und die wir dann nur mit Zitrone beträufelt aßen. Leider habe ich sie so schon lange nicht mehr gegessen. Aber meine neue Liebe sind eh die Räucherforellen von Kerstins Vater, die in frisch einfach der Hammer sind. Ich glaube aber nicht, dass er uns das Rezept verrät ;-)

Gut, dass mir gestern noch eingefallen ist, dass die liebe Peggy in diesem Jahr ein Süsswasserfisch-Event ausgerufen hat. Da reiche ich die traumhafte Forelle doch direkt ein.


 

Zur Forelle zitiere ich mal die Wikipedia:

Die Forelle (Salmo trutta) ist eine Fischart aus der Gattung Salmo in der Familie der Lachsfische (Salmonidae). Sie kommt im Atlantik, in der Nord- und Ostsee, von Spanien bis Island und Westrussland vor, sowie in vielen angrenzenden Flüssen und Seen Europas. Vom Menschen wurde die Art zudem im Rest Europas, in Nord- und Südamerika, Afrika, Südasien und Australien eingeführt. Nach der Lebensweise werden drei Formen unterschieden: die anadrom wandernde Meerforelle sowie die zeitlebens im Süßwasser verbleibenden Formen der Seeforelle und Bachforelle. Forellen sind beliebte Sportfische, Meerforellen werden auch mit Treibnetzen bejagt oder als Beifang wirtschaftlich genutzt.

Es lohnt sich wirklich, mal nach einer Forellenzucht in der Nähe Ausschau zu halten und wirklich frisch geräucherte oder auch fangfrische Exemplare zum Braten zu kaufen. Es muss nicht immer Fisch aus dem Meer sein, der unter fragwürdigen Bedingungen gefischt wurde.

Und so sieht eine herrliche frisch geräucherte Forelle aus, kein Vergleich – auch geschmacklich – mit der Supermarktware. Lecker, sehr lecker!

Wasserkresse-Salat mit Yorkshire Pudding und Räucherforellencreme nach Jamie Oliver und Avoca (Mengen für 10 Personen als Vorspeise)

Für die Räucherforellencreme:

  • 200 g Creme Fraiche
  • Meerrettich
  • 1 Zitrone
  • 1 Bund Schnittlauch, in Röllchen geschnitten
  • Salz und Pfeffer
  • 2 geräucherte Forellen

Frischkäse, Meerrettich, die abgeriebene Schale einer Zitrone, den Saft der halben Zitrone und den Großteil des Schnittlauchs verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
Forelle in Filets lösen und grob zerpflücken. Mit einem Spatel vorsichtig unter die Creme rühren.

 Für die Yorkshire Pudding:

  • Pflanzenöl
  • 3 Eier
  • 150g Mehl
  • 150ml Milch
  • Salz, Pfeffer

Backofen auf 240 Grad vorheizen. Öl in flache Muffinformen – hier ein Muffinblech mit 12 Mulden -  füllen, so dass der Boden leicht bedeckt ist. Form für 10-15 Minuten in den Ofen stellen bis das Öl raucht.
Teig aus Eiern, Mehl und Milch anmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Teig zügig fast bis zum Rand in das heiße Fett füllen und 12 Minuten backen bis die Yorkies  goldbraun und aufgegangen sind.

Wasserkresse-Salat:

  • 250g Wasserkresse
  • 100ml Olivenöl
  • 30ml Cidre Essig
  • 1,5 EL körniger Senf
  • etwas Honig oder Zucker, Salz und Pfeffer

 Aus den Zutaten ein Dressing rühren und über der Wasserkresse verteilen.

 

 

 

 

Am Samstag trafen sich wieder 10 Kochverrückte in unserer Küche, diesmal um mehr oder minder Klassiker der britischen und irischen Küche zu kochen. Es war wie so oft ein tolles, launiges Treffen mit einigen kulinarischen Überraschungen. Die Küche auf den Inseln da drüben ist doch nicht so schlecht wie ihr Ruf.

Und das haben wir alles gekocht:

  • WasserBrunnenkresse-Salat mit Yorkshire-Pudding und Räucherforellencreme
  • Zucchinisuppe mit Minze
  • Chicken-Liver-Paté
  • Sundayroast (Dry Aged!) mit Pastinaken und Kartoffel-Topinambur-Püree mit Lorbeeröl
  • Bread and Butter Pudding mit Karamellsauce und Whiskysahne

Boah, war das lecker… Und wider Erwarten ist alles aufgegessen worden. Ich hatte bei den Mengen meine Zweifel ;-)

Meine Favoriten waren die Paté, die Beilagen vom Hauptgang und die Yorkies mit der Creme von selbstgeräucherten Forellen. Wir hatten Glück und bekamen Dry Aged Beef, da der Metzger sich im Datum vertan hatte und das Fleisch, was für uns bestimmt war, bis Samstag im Reifekühlschrank gelagert hat. Das Fleisch war dann auch das meistfotografierte Objekt ;-) Ich kann mit den Fotos ganze Alben füllen.
Beliebt war auch der Nachtisch mit der Whiskysahne, die einen gut aus den Schuhen hauen konnte.

Ich möchte mich herzlich mich bei Kerstin bedanken, die dieses Treffen mit mir zusammen geplant hat und mit ihrem Wissen über die “Inselküche” sowie einigen eigenen Rezepten massgeblich zum Gelingen des Treffens beigetragen hat.

In den nächsten Tagen gibt’s wie immer die Rezepte auch für euch!

 

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