Frühjahrs-Treffen – Limetten-Joghurt-Parfait

Und hier kommt noch schnell das Dessert-Rezept vom Kochtreffen – wir haben ein Limetten-Joghurt-Parfait zubereitet, dazu hatten wir Estragon-Erdbeeren nach diesem Rezept.

Die Kombination war toll, beides auch schnell gemacht und das Parfait war wunderbar leicht und erfrischend. Genau der richtige Abschluss des Menues. Nur der Foodfoto-Gott war uns nicht mehr hold, lag vielleicht auch an der vorgerückten Stunde und dem Vinho Verde, den wir reichlich ausschenkten ;-)


Limetten-Joghurt-Parfait
ein leichtes Dessert, schnell gemacht und erfrischend
Autor:
Art: Dessert
Portionen: 8
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 
Zutaten
  • 4 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 200 g Naturjoghurt
  • Saft von 2 Limetten
  • Schale von 1 Limette
  • 250 g Sahne
Zubereitung
  1. Für das Parfait die Eigelbe und den Zucker in einer Schüssel sehr schaumig schlagen. Den Joghurt und den Limettensaft sowie Limettenschale dazugeben und unterrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben. Eine rechteckige Form mit Frischhaltefolie auslegen, die Parfaitmasse hineinfüllen und für ein paar Stunden in das Tiefkühlfach stellen.
Notizen
Die angegebene Zeit ist die Zeit, die es mindestens im TK braucht

 

Und nun ab ins wohl verdiente Wochenende! Ich wünsche euch ein schönes ebensolches… ;-)

Frühjahrs-Treffen – der Hauptgang

Lammhüfte sousvide nach zweifachzucker (am besten dort vorbeischauen, hier gibt’s nur die Kurzform des Rezepts), Kartoffel-Galette nach Chili und Ciabatta und dicke Bohnen mit Erbsen und Minze

Ein toller Hauptgang, der alle begeisterte – auch die, die dem Sousvide-Garen eher skeptisch gegenüber standen. Auch die dicken Bohnen kamen bei allen Teilnehmern des Kochtreffens gut an, nachdem sie denn mal aus ihren puscheligen Jäckchen und dem Häutchen befreit waren.

Die Rezepte sind auf 8 Personen im Rahmen eines Mehrgängers abgemessen ;-)

 

Lammhüfte sousvide

Zutaten
1 kg Lammhüften

100 g Salz
100 g Zucker
Kräuter - hier frischer Lorbeer (5-6), getrockneter Thymian (1 EL), getrockneter Oregano (1 EL), 1 Zweig frischer Rosmarin

Zubereitung
Haut auf dem Fettdeckel entfernen.

Lake aus 1 L Wasser, Salz, Zucker und Kräutern herstellen. Fleisch für etwa eine Stunde darin im Kühlschrank einlegen. Dann vakuumieren (ohne Lake ;-) ).
Im Wasserbad bei knapp über 60 Grad für eine Stunde oder auch eineinhalb vergessen.
Aus der Folie holen, abtupfen und in einer Pfanne mit etwas Fett rundherum anbraten. Aufschneiden und servieren.

 

Kartoffel-Galette mit Zwiebeln

 Zutaten
1 TL Kümmel

6 EL Butter, geschmolzen
1 TL Salz
½ TL Pfeffer
1000 Gramm Festkochende Kartoffeln mit dünner Schale, in dünn Scheiben
2 Schalotten, in Streifen

 

Zubereitung
Den Kümmel in einem kleinen Topf etwa 1 Minute rösten, dann im Mörser zerkleinern.
Die gehobelten Kartoffeln in einer Schüssel mit 3 EL Butter sowie Salz, Pfeffer und Kümmel gut vermischen.
Die Zwiebeln in einer weiteren Schüssel ebenfalls mit 2 EL Butter und etwas Salz vermischen.
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Fläche der Galette buttern.
Die Kartoffeln “frei Schnauze” auf dem Papier aufschichten, dabei den Durchmesser der einzelnen Schichten nach oben hin verringern. Bei dieser Version bekommt man einen flacheren Kuchen mit deutlich größerem Knusperanteil, die äußersten Stücke ähneln von der Konsistenz her Kartoffelchips.
Man kann auch kleine individuelle Galettes schichten, Backdauer dann evtl. anpassen.
Das Blech für 45 Minuten auf die mittlere Schiene schieben, dann falls notwenig die Oberfläche nochmals mit Butter bepinseln und für weitere 5-10 Minuten backen, bis die Kartoffeln schön gebräunt und knusprig sind.
Die Kartoffel-Galette auf eine Platte gleiten lassen und servieren.

 

Dicke Bohnen, Erbsen und Minze

 Zutaten
1 kg Erbsen in Schote (ergibt ca. 500 g Erbsen)

3 k dicke Bohnen in Schote (ergibt ca. 500 g dicke Bohnen)
150 g Butter, hier Büffelmilchbutter
1 Bund Frühlingszwiebeln, in Ringen
100 ml Hühnerbrühe
2 Handvoll Minze
Salz, Pfeffer

 

Zubereitung
Erbsen und dicke Bohnen aus den Schoten holen. Die dicken Bohnen dann mit heissem Wasser übergiessen und zwei Minuten ziehen lassen. Sie lassen sich dann unkompliziert aus ihren Häutchen drücken.

Die Hälfte der Butter in einem Topf erhitzen, Frühlingszwiebeln darin anschwitzen, bis sie weich sind. Bohnen zugeben und mit Brühe ablöschen. Dann für 5 Minuten köcheln. Erbsen zugeben und salzen sowie pfeffern. Weitere 5 Minuten köcheln, dann Minze und restliche Butter unterrühren. Servieren.

 

Das gab’s Ostern 2012

Ach, ich hänge ja wirklich hinterher. Aber heute konnte ich das erste Mal wieder einigermassen schlafen, sodass ihr jetzt schauen könnt, was wir Ostern Leckeres für unsere Lieben gekocht haben.

Für Thomas Vater koche ich ja immer gerne Suppen, weil er sie so gerne isst. Hier bei der Safran-Kokos-Suppe mit Spinat war ich mir sicher, dass er sich sehr über den Spinat darin freuen wird. Leider hatte ich nicht auf der Rechnung, dass er nicht so der Ingwerfreund ist. Wissen wir das jetzt auch ;-)

Als Hauptgang gab es den ersten grünen Spargel, leider nur französischer, aber allemal besser als der mexikanische, der sonst auf dem Wochenmarkt angeboten wurde. Den Spargel habe ich in Olivenöl mit ein bisschen Gemüsebrühe sautiert und mit altem Balsamico gewürzt. Das iberische Duroc-Filet haben wir mit ein bisschen Zitronenthymian auf 63 Grad für 3 Stunden Sousvide gegart und dann scharf angebraten. Die Kartoffeln habe ich mit einem gekräuterten Olivenöl gestampft und ein bisschen Gremolata hatte ich noch über, die passte sehr gut ins Pü…

Die Sauce zum Spargel war eine Beurre Blanc, die ich wie folgt mache:

100 g Schalotten farblos in bisschen Butter anschwitzen,
mit 200 ml Weisswein ablöschen und nahezu ganz einkochen lassen,
dann 350 ml Geflügelfond oder Gemüsebrühe (hier mit Gemüsebrühe ausgekochte Spargelabschnitte) zugeben.
Auf die Hälfte einkochen lassen,
durch ein Sieb kippen,
dabei die Schalotten gut ausdrücken.
200 g kalte Butter in Stücken nach und nach unter die Sauce mixen.
Ggfs. mit Salz, Pfeffer abschmecken.
Beiseite oder warm stellen, nicht mehr kochen lassen.

Insgesamt war das der beliebteste Gang. Thomas Mutter hat sich noch den Stampf mit der Beurre Blanc gemischt und war sehr begeistert. Über Kalorien und Fette brauchst bei so einem Essen aber besser nicht nachdenken und daher war als Dessert auch ein leichter Fruchtsalat geplant.

Das Häppchen Papayasalat mit Ananasminze und grünem Pfeffer war genau richtig nach dem mächtigen Hauptgang und kam auch gut an. Aber die Verarbeitung von glitschigen, reifen Tropenfrüchten überlasse ich demnächst besser jemand anders, meine Flüche waren imho nicht jugendfrei ;-)


Papayasalat mit Minze und grünem Pfeffer

Als Teil des Desserts beim Veggie-Kochtreffen gab es diesen fruchtig-frischen Papayasalat aus dem Yogakochbuch. Er passte sehr gut zur Crème brûlée, die mit einer feinen Limettennote daherkam.

Ich kann mir diesen Salat auch gut als leichten und gut vorzubereitenden Sommer-Nachtisch zum Grillen und co vorstellen. Wir werden es ausprobieren, wenn Schwiegis die Grillsaison eingeläutet haben ;-)


Papayasalat mit Minze und grünem Pfeffer
fruchtig-frisches Sommer-Dessert
Autor:
Art: Dessert
Portionen: 3-4
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 
Zutaten
  • 1-2 reife Papayas (ca. 400 g Fruchtfleisch), geschält, entkernt und gewürfelt
  • 2 Bio-Limetten, von einer die Schale
  • 1 EL (Akazien)Honig
  • ½ TL grüner Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 MSP gemahlene Vanille
  • 4 Stängel Minze, gehackt (ein paar Blättchen für Deko beiseite halten)
Zubereitung
  1. Drei EL Limettensaft mit Honig, Pfeffer, Limettenschale und Vanille vermischen.
  2. Papayawürfel mit der Limettenmarinade vermischen und zugedeckt mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, dabei ab und zu vorsichtig umrühren.
  3. Mit der gehackten Minze vermischen, anrichten und mit den Minzblättern dekorieren, dann servieren.