Irgendwie ist diese Sau der schnellsten und einfachsten Bearnaise der Welt schon durch Foodbloggersdorf gejagt worden. Und klar, dass sie da auch bei mir vorbeikommt. ;-)

Ich habe das Rezept von Datenhamster verwendet, Varianten davon findet ihr bei kitchenroach, Zorra, Chili und Ciabatta sowie auf Barbaras Spielwiese und bestimmt noch weiteren Blogs, die ich jetzt übersehen habe…

Und sie haben alle nicht zuviel versprochen, denn sie geht wirklich superschnell und narrensicher. Wirklich sehr lecker ist sie noch dazu. Der Pfannenmeister hätte sie gerne am nächsten Tag direkt nochmal genossen…

Und da wir neben Koriander- auch Estragonjunks sind, haben wir direkt ein ganzes Bund Estragon drangehauen ;-) Soll sich ja lohnen…

Dazu hatten wir ein Bürgermeisterstück und Bratdrillinge aus der Eisenpfanne. Sehr fein das alles…

Zutaten

  • 150 g Butter
  • 2 EL Quark
  • 2 Eigelb
  • 1 TL Senf, selbstgemacht
  • ½ Limette, den Saft
  • 1 Bund Estragon
  • Meersalz
  • Rohrzucker

Zubereitung

In einem schmalen, hohen Gefäß (Metall oder Porzellan, bei mir hat’s auch mit gutem Plastik gefunzt) den Quark, Eigelbe, Senf und den Limettensaft hineingeben. Den Estragon abstreifen und fein hacken. Butter in einem Topf auf dem Herd sprudelnd zum Kochen bringen.

Währenddessen die Quarkmischung mit dem Pürierstab auf höchster Stufe aufmixen, dann die kochende Butter zugiessen und dabei weitermixen, bis sich eine Emulsion bildet. Estragon zugeben und mit Salz und Zucker abschmecken.


 

Da hat der Pfannenmeister was schönes aufgestöbert, als er einfach mal bei Susa von und zu Monambelles ;-) nach leckeren griechischen Rezepten gesucht hat. Ich konnte mich auch nicht wirklich dagegen wehren, obwohl ich Trockenfrüchte nicht unbedingt mag.

Lamm ausgefroren, Trockenpflaumen hatte ich noch da (der Pfannenmeister will ja schon länger was damit machen, ich hab mich bisher nur erfolgreich gewehrt) und dann schnell zum türkischen Lebensmittelhändler meines Vertrauens gehüpft, um den Filoteig zu besorgen. Leider gab’s dort nur grosse Filo-Lappen, mit denen man die ganze halbe Küche auskleiden kann. Da ich der absolute Filo-Noob bin, war das doch ein grösseres Gebastel. Wenn ihr Löcher und Risse in Filoteig haben wollt – gebt ihn mir… ;-) Ich kann das richtig gut… *nick*

Den griechischen Kefalotyri hatten wir uns schon ein paar Tage vorher beim griechischen Supermarkt in Düsseldorf besorgt, damit wir ihn nicht immer durch Parmesan ersetzen müssen.

Ich hoffe, dass Susa noch weitere tolle Familienrezepte von Tante Ivi aus Kefallonia mitbringt. Das war nämlich sehr lecker, sogar mit den Pflaumen..

Zutaten

  • 500 g Lammhüfte, in Würfeln
  • 1 mittelgrosse Zwiebel
  • 1 Ei
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 60 g Kefalotyri, gerieben (alternativ Parmesan)
  • 80 g getrocknete Pflaumen
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1/2 Paket Filoteig

Zubereitung

Lammwürfel in einem großen Topf knapp mit Wasser bedecken und 30 Minuten schmoren. Am Ende der Garzeit sollten ca. 100 ml Brühe übrig sein. Fleisch aus der Brühe heben und beides zur Seite stellen.

Eine halbe Zwiebel in der Küchenmaschine pürieren, die andere Hälfte fein hacken.

In einem Topf bei mittlerer Temperatur Olivenöl und Butter erhitzen und die gehackte Zwiebel und den Knoblauch darin anschwitzen.

Die Eier mit einer Gabel verquirlen, zu den Zwiebeln geben und den Topf vom Herd ziehen. Die Flüssigkeit sollte leicht stocken, aber nicht zu trocken werden. Sollte dies der Fall sein, etwas Milch dazu geben. Die Eimasse mit dem Zwiebelpüree, dem Fleisch, den getrockneten Pflaumen und dem geriebenen Käse mischen.

Eine Auflaufform mit viel Öl ausschwenken und das erste Teigblatt einlegen, so das es über die Ränder lappt. Mit drei weiteren Teigblättern ebenso verfahren, dabei jedes Blatt großzügig mit Öl einpinseln. Die Fleischmischung in die Form gießen und mit der Brühe aufgießen. Die überlappenden Teigblätter über die Füllung klappen und gut verschliessen, dabei jedes einzelne wieder mit Öl einpinseln.

Im Ofen bei 200 Grad ca. 60-75 Minuten backen, bis die Füllung gestockt und der Teig knusprig und goldbraun ist.

Übriggebliebene Filoteigblätter kann man prima zerreissen (siehe oben – bin ich richtig gut drin), mit ein bisschen Olivenöl und Salz in der Pfanne schwenken und als Chips knabbern… Lecker…

 

Während ich am Dienstagmorgen nach einer Idee für unser Abendessen suchte, fiel mir der aktuelle Beitrag von Mestolo in die Finger. Da wusste ich, was ich abends kochen wollte. Schnell auf den Wochenmarkt und Rosmarin gekauft. Den Pfannenmeister musste ich zum Glück nicht zu dem Gericht überreden, liebt er doch den Rosmarin sehr.

Für uns Omnivoren haben wir noch ein paar Baconstreifen in die Pfanne gehauen – für mich hätte es das aber nicht unbedingt gebraucht. Der Risotto ist so lecker und würzig, da vermisse ich Fleisch eher nicht… ;-)

Mangels Gruyère habe ich alten Gouda gerieben und untergerührt. Aber auch ohne Gruyère könnte das wie bei den Mestolos zu einem unserer Lieblingsrisottos werden. Und die Reste am nächsten Tag waren nochmal so lecker… *schwärm*

Zutaten

3 mittelgroße Kartoffeln, in kleinen Würfeln

3 TL Rosmarin, frisch gehackt

700 ml Gemüsebrühe

180 g Risottoreis – hier Carnaroli

1 Zwiebel, fein gehackt

1 guter Schuss Weisswein

1 – 2 EL Butter

Olivenöl

Salz

Pfeffer

5 EL alter Gouda, frisch gerieben

Zubereitung

Die Kartoffeln in einer Pfanne mit dem gehackten Rosmarin ohne Farbe zu nehmen garen.

Die Zwiebel in einem anderen Topf in Olivenöl anschwitzen. Den Reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen. Den Wein angießen und alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Die Gemüsebrühe nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben. Immer wenn die Flüssigkeit vom Reis fast aufgesogen ist, weitere Brühe nachgießen, bis der Reis gar ist. Gegen Ende der Kochzeit die Rosmarinkartoffeln unterheben.

Nochmals mit etwas Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss den geriebenen Gouda und die Butter unterrühren.

Danach kurz mit geschlossenem Deckel noch ruhen lassen. Einmal umrühren und servieren.

Wir wünschen Euch einen schönen und recht stressfreien Heiligen Abend…

 

Diesmal haben wir ein Rezept aus einem indischen Blog nachgekocht. Indische Gerichte mit Rosenkohl hatte ich bis dato noch nie gesehen.

Leider ist mir das Kootu Podi, die Gewürzmischung für diese Art Gerichte, ein bisschen angebrannt, so dass es nicht ganz so toll aussieht wie bei Priya

Dazu hatten wir Pfannen-Naan und Kashmiri Kofte – Lammhackbällchen in würziger Sauce…

Zutaten

20 Rosenkohlköpfchen

250 g Toor Dal

1 TL Curcuma

Messerspitze Asafoetida

8 EL Kootu Podi

12 TL Jaggery/brauner Zucker

Topping

2 TL Ghee

1 TL Senfsaat

1 TL Kreuzkümmelsaat

1 TL Urad Dal

Kootu Podi

2 EL Channa Dal

4 EL Urad Dal

4 TL Koriandersaat

2 TL schwarze Pfefferkörner

10 getrocknete rote Chilis

12 Curryblätter

2 EL Kokosraspeln

2 EL Rapsöl

Zubereitung

Toor Dal waschen bis das Wasser klar bleibt, dann mit dem Curcuma und Asafoetida in Wasser weich kochen. Verhältnis Dal zu Wasser 1:2

Rosenkohl putzen und kochen, so dass er aber noch nicht ganz durch ist.

In einer schweren Pfanne das Rapsöl für das Kootu Podi erhitzen. Channa Dal zugeben und kurz ganz wenig Farbe nehmen lassen. Dann den Rest für’s Kootu Podi mit Ausnahme der Kokosraspeln zugeben. Auf kleiner Hitze rösten bis alles einheitlich braun ist. Pfanne vom Herd nehmen und die Kokosraspeln unterrühren. Abkühlen lassen und dann im Mixer zerkleinern.

Wenn das Dal gekocht ist, den Rosenkohl, das Kootu Podi, Jaggery, Salz und knapp 500 ml Wasser zugeben. Auf mittlerer Hitze für 15 Minuten kochen.

Für das Topping Ghee in einer Pfanne erhitzen und Kreuzkümmel, Senf und Urad Dal anrösten. Dann über das Gericht geben.

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