[Kochtreffen] Kastanien-Tagliatelle mit Wildpilzen

Das zweite Gericht beim Pasta-Kochtreffen

Für viele Gäste war es die erste Begegnung mit Kastanienmehl, aber bestimmt nicht die letzte. Wir waren sehr begeistert von Aroma und Konsistenz der Kastanien-Tagliatelle. Das Rezept stammt aus dem Klassiker Made in Italy – italienisch kochen mit Giorgio Locatelli* und überzeugte auf ganzer Linie.
Aromatische Pilze – ich entschied mich für Kräuterseitlinge, braune Champignons, Austernpilze und mehrheitlich Shiitake – mit feinen Kräutern harmonierten wunderbar mit den leicht nussigen Nudeln.

[Kochtreffen] Kastanien-Tagliatelle mit Wildpilzen

Kastanien-Tagliatelle mit Wildpilzen

Eigentlich ganz einfach zu fertigen, diese Tagliatelle. Natürlich muss der Teig geknetet und gewalzt werden, aber dann geht es ganz schnell. In Streifen schneiden und ab ins Wasser. Vorher noch fix die Sauce zubereitet und schon kann die Pasta genossen werden.
Eine schöne Vorspeise bei einem italienischen Menue oder auch als einzelnes Gericht!

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[Kochtreffen] Rote-Bete-Ravioli mit Mohn und Pecorino

Kochtreffen – wir basteln Pasta

Am Samstag habe ich wieder mit einer Horde Kochverrückter leckere Sachen gekocht. Diesmal fertigten wir unter Anleitung meiner Kochfreundin Julia feine Nudelsorten mit verschiedenen Mehlen – Kastanienmehl, Teffmehl und Buchweizenmehl standen auf dem Plan sowie die klassischen Pastamehle Tipo 00 und Hartweizengriess. Sogar ein Pasta-Dessert haben wir uns ausgesucht – fies und fettig, aber sooo köstlich. Ich habe ja eine Schwäche für Fettgebäck, seien es Berliner oder Quarkbällchen. Süsses aus der Fritte geht für mich immer!

Es war reiner Zufall, dass Julia und ich uns in der Menge von ca. 40 Rezeptvorschlägen vegetarische Gerichte aussuchten. Erst als man darauf hinwies, fiel es uns auch auf. Nuja, passt halt zu meiner Fastenzeit, wo ich eh an 6 Tagen in der Woche auf Fleisch verzichte.

Das stand auf dem Plan:

  • Rote-Bete-Ravioli mit Mohn und Pecorino
  • Kastanien-Tagliatelle mit Pilzen
  • Trofie.. äh.. Orecchiette aus Teff-Mehl mit Kräuter-Walnuss-Pesto
  • Überbackene Buchweizennudeln mit Kartoffeln, Wirsing und Fontina
  • Crostoli mit Cheesecake-Eis und Erdbeersauce

Natürlich geht auch mal was schief, diesmal waren es die Trofie, die zu viel zu dicken Orecchiette wurden. Daher erspare ich dir das Rezept, den Rest habe ich in den nächsten Tagen für dich!

Los geht’s mit den

Rote-Bete-Ravioli mit Mohn und Pecorino

Rote-Bete-Ravioli mit Mohn und Pecorino

Ein tolles Rezept aus Pasta – eine Kunst*! Und einer der Stars unseres kleinen Kochtreffens. Der Teig war gut zu fertigen, ausgerollt wurde mit einer Nudelmaschine und die Füllung war wirklich begeisternd. Die Rote Bete war noch ein wenig stückig und sorgte so auch für einen schönen Biss. Der Mohn harmonierte wunderbar mit der Roten Bete und dem Pecorino. Als Deko und für etwas frisches Grün gaben wir etwas Portulak, den ich morgens auf dem Wochenmarkt entdeckte, über die fertige Pasta.

Ein sehr stimmiges und hübsches Gericht, das auch recht einfach zu fertigen ist.

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[vegan] Fregola Sarda mit Artischocken und Chilisauce

Weil’s geht ;-)

Ein Ottolenghi-Rezept veganisieren? Kann ich! Zugegeben, es war diesmal recht einfach, denn er hat ausnahmsweise mal nicht mit Molkereiprodukten um sich geworfen in dem Rezept, das ich in Yotam Ottolenghis neuem Kochbuch Plenty more* (deutsch Vegetarische Köstlichkeiten*) fand. Ich habe einfach die Butter weggelassen.

Auch wenn ich mich momentan vegetarisch ernähre – bis auf sonntags – möchte ich versuchen, meinen Konsum von Joghurt, Sahne und co zu reduzieren. Einfach weil’s geht und weil ich mich so auf eine Entdeckungsreise begebe, die sehr spannend ist und mein Leben bereichert. Immer schön neugierig bleiben ist die Devise!

So war es auch bei der Fregola Sarda, den kleinen gerösteten Nudelkügelchen aus Sardinien. Schon lange schleiche ich um Rezepte mit dieser würzigen Pastasorte herum. Mir fehlten nur zu meinem Glück eben diese Kügelchen, die ich aber dann zufällig im italienischen Feinkostladen fand. Gekauft! Erstmal verschwanden sie in den Tiefen meiner Vorratsschränke, aber gestern waren sie fällig. Und es wird sie wieder geben auf meinem Esstisch, denn sie schmeckten wirklich gut. Mir gefällt diese – Mist, wenn einem kein deutsches Wort einfällt – chewy Konsistenz und die feinen Röstaromen.

[vegan] Fregola Sarda mit Artischocken und Chilisauce

Fregola Sarda mit Artischocken und Chilisauce

Yotam Ottolenghi verwendet in seinem Rezept frische Artischocken. Weil ich aber bequem bin und eh noch Artischockenherzen bei mir im Kälteschlaf schlummerten, habe ich diese genutzt. Das kürzt auch das ganze Rezept und die Zubereitungszeit ab. Wunderbar, so steht dieses Gericht schnell auf dem Tisch.

Du wirfst alle Zutaten für die Chilisauce in den Mixer, karamellisierst die Zwiebeln, gibst Fregola, Brühe und Artischocken dazu und lässt es vor sich hin köcheln. Runter von der Platte und noch was Ruhe gönnen, dann Essig und Mandeln unterrühren und FERTIG! Noch eben Petersilie und Chilisauce drauf und geniessen… ;-)

Weil’s vegan ist ohne Ersatzprodukte, darf das Rezept auch rüber zum Tierfreitag!

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[immer schon vegan] Rishta bi adds – Linsen mit Nudeln und karamellisierten Zwiebeln

Ich mag Gerichte, die vom Ursprung her vegan sind

Und genau solche Gerichte findet man in Katharina Seisers Immer schon vegan*, ein Kochbuch, über das ich mich bannig gefreut habe und das direkt bei Erscheinen im Januar hier einziehen musste. Denn, wie ihr bestimmt wisst, stehe ich Ersatzprodukten wie Tofuwürstchen und co sehr skeptisch gegenüber. Mir schmeckt das einfach nicht und passt auch nicht zu meiner sonstigen Ernährung, wo ich hochverarbeitete Lebensmittel wie eben auch diese Fleischersatzprodukte zu vermeiden versuche.

Aber ich liebe die Gerichte aus aller Herren Länder, die schon seit Generationen vegan zubereitet werden, entweder aus religiösen Gründen wie bei vielen Indern wie den Jain oder einfach, weil nicht genug Fleisch da ist und es auch keine Tradition gibt, Milchprodukte zu essen. Auch wenn aus mir in diesem Leben kein Veganer mehr wird, esse ich gerne fleischlos und ersetze auch gerne Milchprodukte durch pflanzliche Alternativen. Ganz ohne Sahne, Butter und Eier geht es bei mir trotzdem nicht. Und auch auf Fleisch möchte ich nicht ganz verzichten, reduziere aber schon seit ein paar Jahren den Konsum, nicht nur die Anzahl an Mahlzeiten mit Fleisch, sondern auch die Fleischmenge pro Mahlzeit, was sicher auch mit meiner Gewichtsabnahme und den damit verbundenen kleineren Portionen zusammenhängt.

Katharina Seisers neues Kochbuch, dass sich ganz undogmatisch und ohne Gesundheitsaposteltum mit veganer Küche vor allen Dingen auf der Genussebene beschäftigt, passt natürlich wunderbar zu dieser Entwicklung und meiner Vorliebe für authentische Länderküche. Wer ähnlich tickt wie ich sollte sich unbedingt dieses Kochbuch zulegen!

[immer schon vegan] Linsen mit Nudeln und karamellisierten Zwiebeln

Rishta bi adds – Linsen mit Nudeln und karamellisierten Zwiebeln

Aus dem Libanon und aus Syrien stammt diese Speise, wo die Nudeln zusammen mit den Linsen gegart werden. So simpel, so gut, ähnlich wie die karamellisierten Zwiebeln, die in einer Pfanne parallel dazu geschmort werden, bis sie schön dunkel und fein süss sind. Dann musst du nur noch ein paar Kräuter hacken und alles mit ein paar Gewürzen und einem grosszügigen Spritzer Zitronensaft zusammenmischen. Ein wärmendes Wintergericht mit den süssen Zwiebeln und den erdigen Linsen, aber nicht zu schwer und auch leicht erfrischend durch Kräuter und Zitronensaft. Perfekt!

Die Bandnudeln habe ich übrigens durch Rumfort-Nudeln ersetzt, denn da lag noch eine angebrochene Packung Ppura-Nudeln mit genau der richtigen Menge für dieses Gericht. Und statt Zwiebeln wanderten Schalotten in die Pfanne, einfach weil sie da waren ;-)

Natürlich wandert auch dieses Rezept zum Tierfreitag, Kathas Sammelstelle für vegane Gerichte ohne Ersatzprodukte!

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