Eine weitere, einfache Variante von “Man nehme ein Huhn und ein Beil” (Episode 1 und Nr. 2) habe ich mit diesem Murg Rezhala bei Pushpesh Pant (englische und imho bessere Ausgabe und deutsche Übersetzung) gefunden. Er wiederum hat das Rezept aus Bengalen im Nordosten Indiens mitgebracht.
Eine sehr grüne und frische Abwandlung dieses Gerichtes haben wir schon vor längerem hier gekocht und vorgestellt. Es unterscheidet sich doch stark von Pushpesh Pants Version, ich vermute, dass wir hier die Alltagsversion vorliegen haben.
Es kommt mit wenigen Zutaten aus und ich bin immer wieder verblüfft, wie schnell man beim Zubereiten auch bei so wenig speziellen Zutaten schon in der Küche steht und schnuppert und genau weiss, dass da was indisches auf dem Herd steht. Der Mann vermutete, dass es hier die Verbindung von unseren süss assoziierten Weihnachtsgewürzen wie Kardamom und Zimt und anderen herzhaften Zutaten ist, die uns sofort an indisches Essen denken lässt.
Hier ist die Kombination von säuerlichem, konzentriertem Joghurt mit einem Hauch Zucker und Kardamom sowie Zimt – für herzhafte Gerichte verwende ich gerne den Cassiazimt – zum gehackten Hähnchenfleisch, die mich sehr begeistert hat. Der aromatische Safran rundet das alles wunderbar ab und die kleinen, gemeinen grünen Chilis sorgen für die Schärfekicks zwischendurch. Wir haben sie ausnahmsweise gemäss Rezept entkernt, denn 6 grüne Chilis mit Kernen in der Schärfe, die du beim indischen Laden kaufen kannst, sind selbst uns zuviel
Dazu hatten wir einfachen Basmatireis (Tilda, nichts anderes) mit Ghee und Salz… So mag ich ihn am liebsten!

- 1 grosse Prise Safranfäden
- 125 ml lauwarme Milch
- 200 g Hühnerfleisch, gehackt
- 1 EL Ingwerpaste, alternativ selbe Menge frisch pürierter Ingwer
- 2 TL Knoblauchpaste, alternativ selbe Menge frisch pürierter Knoblauch
- 5 grüne Kardamomkapseln, angestossen
- 1 Stück (Cassia-)Zimt, ca. 5 cm lang
- 250 ml Joghurt (KEIN Lightprodukt)
- 100 ml Pflanzenöl (Tina – wesentlich weniger, ca. 30-40 ml)
- 6 grüne Chilis, halbiert und entkernt
- 1 TL Zucker
- Salz
- Safran in eine Schüssel geben und mit der warmen Milch einweichen.
- Eine grosse schwere Pfanne auf mittlere Hitze stellen und alle Zutaten mit Ausnahme der Chilis und der Safranmilch hineingeben. Gut vermischen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt für 15 Minuten kochen.
- Dann unbedeckt bei grösserer Hitze köcheln, bis nahezu alle Flüssigkeit fort ist und das Öl sich an der Oberfläche absetzt.
- Safranmilch und Chilis zugeben und zugedeckt weitere 2 Minuten köcheln, dann heiss servieren.
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Gebt dem Maharaja Futter in Form von indischen Gerichten, am liebsten vegetarisch – das ist aber kein Muss – die ihr kocht und in euren Blogs vorstellt. Ihr habt Zeit bis zum 30.06., euren Blogbeitrag oder auch mehrere (nicht aus dem Archiv) hier in den Kommentaren zu verlinken. Ich werde die Rezepte sammeln, nach dem 30.06. vorstellen und darüber abstimmen lassen. Den drei beliebtesten Rezepten winken folgende Gewinne:








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