Schon vor längerem bin ich um dieses schnelle und einfache Rezept aus Rose Elliots “Vegetarisch auf die Schnelle” herumgeschlichen. Ich hatte Lust auf Salat, was nicht so häufig vorkommt bei mir. Da erinnerte ich mich an ein Rezept für Krautsalat ohne Weisskohl, der ist mir nämlich immer zu gross und zuviel, auch wenn ich bei uns auf dem Wochenmarkt auch bestimmt einen halben Kopf verkauft bekomme. Nur wusste ich nicht mehr, in welchem Kochbuch ich ihn gesehen hatte.

Weitergeholfen hat mir der Rezepte-Index (den wir auch bald mit weiteren Funktionen versehen werden), wo ich schon einen Teil meiner Kochbücher eingepflegt habe, denn ich wollte nicht die 4-5 Kochbücher, die für die Suche in Frage kamen, händisch durchsuchen. Rezept gefunden, dann ab auf den Wochenmarkt und einen hübschen Spitzkohl erstanden. Die Möhren bekam ich wie immer dazu geschenkt. Als Mayonnaise verwendete ich die gute holländische von Calve, so lecker, da lohnt sich das Selbstmachen kaum.

Und da es Hähnchenbrustfilet – auf der Haut gebraten und mit Ras el Hanout aromatisiert - dazu geben sollte, gönnte ich Rose Elliots Rezept noch ein bisschen frisches Koriandergrün und etwas Kreuzkümmelsaat. Wirklich sehr lecker und ein Rezept, mit dem ich sicher weiter experimentieren werde. Heute ist ja wieder Wochenmarkt und da springt mir bestimmt wieder ein Spitzkohl ins Körbchen.

Zutaten

  • 1/2 Spitzkohl, ca. 400 g, Strunk entfernt und in feinen Streifen
  • 1 grosse Möhre, geraspelt
  • 1 Schalotte, fein gehackt
  • 4 gehäufte EL Mayonnaiseoder halb Mayo, halb Naturjoghurt
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • (Tina – 1/2 Bund Koriandergrün, gehackt)
  • (Tina – 1 TL Kreuzkümmelsaat)

Zubereitung

Alle Zutaten miteinander gut vermischen und nach Gusto sofort servieren oder auch noch etwas ziehen lassen, der Kohl wird dann ein bisschen weicher.

Und wenn du wissen willst, welche tollen Rezepte noch in Rose Elliots Kochbuch zu finden sind, solltest du diesem Link folgen.

Weitere Rezept von Rose Elliot gibt’s auch hier im Blog:

Erbsensuppe mit Minze

Geschmorte Möhren mit Kreuzkümmel

Lasagne mit Dicken Bohnen und Ziegenkäse

 

Heute habe ich wieder ein einfaches und schnelles indisches Gericht für dich – Aloo (Kartoffel) Gobi (Kohl) Sabzi (Gemüse). Das kocht sich fast von selbst, bis auf ein bisschen Geschnippel vorab.
Du brauchst dafür nur wenige exotische Gewürze, die du einfach im Supermarkt kaufen kannst. Wenn du allerdings einen Asialaden in der Nähe hast, kauf sie lieber dort, denn das ist eine ganz andere Qualität als die Supermarktware.

Zu diesem vegetarisch-veganen würzigem Gemüse passt Basmati-Reis, gib da einfach einen grosszügigen Stich Ghee oder Butterschmalz dran. Und wenn dir da das Fleisch fehlt, mach dieses einfache Hühnercurry oder dieses simple Garnelencurry dazu.

 

Aloo Gobi Sabzi
Kartoffel-Kohl-Gemüse

Autor:
Kueche: indisch
Rezepttyp: Hauptgericht
Portionen: 2-3

Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 

Zutaten
  • 1 kleiner Spitzkohl, geviertelt und in Streifen geschnitten
  • 3 mittlere Kartoffeln, gewürfelt
  • 1 Schalotte, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Tomaten, gewürfelt
  • 2 TL Tomatenmark
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 2 EL Pflanzenöl
  • ½ TL Curcuma
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Chili-Pulver
  • ¼ TL Zucker
  • 100 g Erbsen (hier TK)
  • Koriandergrün, gehackt

Zubereitung
  1. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Kreuzkümmelsamen zugeben und leicht rösten. Knoblauch und Schalotte zugeben und ein paar Minuten anschwitzen. Kartoffeln zugeben und ca, 5 Minuten köcheln lassen. Curcuma, Kreuzkümmelpulver, Chilipulver, Zucker und Salz zugeben und köcheln lassen bis die Gewürze aromatisch duften.
  2. Tomaten, Tomatenmark und Wasser hinzufügen und wieder ein paar Minuten köcheln lassen. Den Wirsing und 125 ml Wasser zugeben und gut untermischen. Pfanne abdecken und ca. 15-20 Minuten schmoren bis die Kartoffeln durch sind. Die Erbsen zugeben und nochmal ein paar Minuten kochen. Abschmecken und mit Koriandergrün bestreut servieren.

 

 

Nach dem Grünkohl letztens muss ich doch noch einen Oma-Gedächtnisteller nachreichen, diesmal war es Spitzkohlgemüse mit Kartoffeln untereinander mit Bratwurst. Letztere aber nicht wie bei Oma aus Schweinefleisch, sondern vom glücklichen Rind von unserem Lieblingshof für Fleisch und Milchprodukte, dem Örkhof in Velbert.

Das Spitzkohljemüs ist natürlich viel schneller gekocht als der Grünkohl und schmeckt auch viel milder, auch wenn du da ein paar Räucherschinkenwürfel dranwirfst. Er verträgt auch reichlich frisch gemahlenen Pfeffer, aber pass auf, dass du seinen natürlichen Geschmack nicht zu sehr übertünchst. Aber du wirst überrascht sein, wie appetitlich und leicht Omagerichte heute schmecken können.

Die grobe Bratwurst habe ich in Mehl gewälzt und dann in einer Mischung aus Butter und Rapsöl für 10-15 Minuten gebraten. Wenn du magst, stich die Bratwurst ein paar mal leicht an, dann wird sie zwar ein bisschen trockener – ich mag das, der Mann nicht – und das Bratfett wird ein bisschen aromatisiert. So kannst du es zum Schluss über das fertige Gericht geben. Köstlich, wirklich…

 

Spitzkohljemüs

Autor:
Kueche: Rheinisch
Rezepttyp: Gemüse
Portionen: 2

Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 

Zutaten
  • 1 kleiner Spitzkohl, geviertelt und dann in dünnen Streifen
  • 400 g Kartoffeln, in Würfeln
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 200 ml Geflügelbrühe, hier selbstgemacht
  • Butterschmalz
  • 1 kleine Handvoll Räucherspeck, gewürfelt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung
  1. Butterschmalz in einem schweren Topf erhitzen, Schalotte darin kurz farblos anschwitzen. Räucherspeck dazu geben und kurz angehen lassen.
  2. Dann Spitzkohl zugeben, kurz mit anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und zugedeckt für ca. 15 Minuten sanft köcheln.
  3. Währenddessen die Kartoffeln in Salzwasser kochen, abgiessen und dann zum Gemüse geben.
  4. Kartoffeln unter das Gemüse stampfen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

 

 

 

..schnell reinhüppen und zwischen Tür und Angel mit einem Schluck leckerem Weihnachtskräutertee muss ich euch noch kurz von diesem traumhaften Wildgeflügel erzählen, bevor ich es total vergesse, weil aufgeschrieben habsch mir wieder mal nüx..

Und ab jetzt zum Mitschreiben ;-) – richtiges Rezept gibbet nüch.. Was ihr da oben seht, ist rückwärts gebratenes Rebhuhnbrustfilet, dazu Spitzkohl in Pastis-Rahm und Kartoffelstampf mit toskanischem Olivenöl.

Wir hatten den Ofen auf 70 Grad vorgeheizt, den Spitzkohl geviertelt und die Hälfte des Kopfes verwendet, eine Schalotte fein gehackt und Kartoffeln geschält und gewürfelt, ausserdem ca. 100 ml Gemüsebrühe hergestellt.

Die Filets (hier ca. 350 g) mit unserer Pfeffermischung gewürzt und in den Ofen gesteckt, bis der restliche Kram fast fertig ist.

Dann Olivenöl mit einem Stich Butter in einem Topf erwärmt, die Schalottenwürfel darin mit ein bisschen Mehl angeschwitzt, Kohlstreifen zugegeben, kurz angeschwitzt, Salz und Pfeffer dran und mit einem guten Schuss Pastis abgelöscht sowie Gemüsebrühe dran gegossen.

Zugedeckt schmoren gelassen und die Kartoffeln aufgesetzt. (Kartoffeln kochen muss ich keinem detailliert erklären, oder)

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzt, die Rebhuhnfilets gesalzt und im Butterschmalz kräftig angebraten. Innen müssten sie ja schon annähernd durch gewesen sein. Dann haben wir sie nochmal kurz im Ofen ruhen gelassen.

Einen sehr grosszügigen Esslöffel Creme Fraiche an den Kohl gegeben, nochmal aufgekocht und abgeschmeckt.

Kartoffeln abgeschüttet und mit viel fruchtigem, toskanischem Olivenöl gestampft und mit ein bisschen Fleur de Sel angerichtet, den Spitzkohl daneben (der Pastis war echt eine gute Idee) und die niedlichen Filets dazu.. Yummie..

So, die Teekanne ist jetzt, der Beitrag endlich geschrieben und ich hüpp jetzt auf den Wochenmarkt, um das Essen für heute abend zu erjagen…


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