Zum sonnigen Maifeiertag, der auch unser Jahrestag ist, habe ich die Zucchinisuppe mit Minze vom Kochevent für dich. Und ich mag es kaum glauben, es ist wieder ein Rezepte aus Jamie Olivers Kochbuch “Zu Gast bei Jamie: Die besten Rezepte aus dem Königreich”
Da konnte ich mit Händen und Füssen gegen wehren, aber gegen Jamie-Rezepte beim britisch-irischen Kochtreffen konnte selbst ich nichts ausrichten
Das ist eine leckere rustikale Suppe, für eine feinere Konsistenz würde ich sie beim nächsten Mal durch ein Sieb streichen und ausserdem die Minze später zugeben. So war sie nur noch zu ahnen. Wir haben weniger Brühe verwendet, was der Suppe auch gut tat.
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Zucchinisuppe mit Minze
eine leckere rustikale Suppe
Autor: Tina
Kueche: britisch
Rezepttyp: Suppe
Portionen: 10 als Vorspeise
Vorbereitungszeit:
Kochzeit:
Gesamtzeit:
Zutaten
1 Bund Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
1kg Zucchini, in Scheiben geschnitten
Olivenöl
1 Stückchen Butter
Salz
Pfeffer
1 Zitrone (Saft und abgeriebene Schale)
8 Stängel frische Minze
1,5 l Hühnerbrühe (Tina – 1 l)
5 EL Sauerrahm
150g Cheddar, gerieben
Zubereitung
Frühlingszwiebeln und Zucchini in Öl und etwas Butter anschwitzen und mit Zitronenschale, Salz, Pfeffer und Minze von 4 Stängeln abschmecken. 40 Minuten unter Rühren schmoren lassen.
Mit Brühe aufgießen, 3 EL Sauerrahm, Käse und Zitronensaft zufügen und erneut abschmecken. Mit dem Stabmixer pürieren.
Auf dem Teller mit restlichem Sauerrahm, Minze und evtl. Olivenöl garnieren
Die Wahl fiel auf Samloh Mah Chu Kroung Sat Goh Chia Mui Traguan, was auch immer das heisst In deutsch nennt man es einfach würzige Rindersuppe mit Wasserspinat und Tamarinde. Da ich noch Rindergulasch im TK hatte, der weg musste, entschied ich mich für dieses Gericht. Eigentlich wird es mit Rinderfilet zubereitet, ich habe stattdessen einfach das Gulaschfleisch in etwas Brühe vorgekocht, damit es schön weich ist.
Zutatentechnisch stellt es selbst mich vor Herausfordungen, denn Prahok, eine Paste aus fermentiertem Fisch, ist auch in den vielen asiatischen Geschäften, die ich kenne, wohl nicht zu bekommen.Sie ist noch intensiver als thailändische Garnelenpaste “Kapi”, welche ich dann als Ersatz reichlich verwendet habe. Als Chilipaste habe ich indonesisches Sambal Oelek verwendet und die Zitronengraspaste habe ich selbstgemacht, dank einem Vorrat an exotischen Wurzeln in meinem Tiefkühlschrank war das kein grosses Problem.
Belohnt wurden wir mit einer zitronig-frischen und würzig-säuerlichen Suppe, die ein bisschen Süsse mitbrachte. Durch die grosszügige Zugabe von Garnelenpaste bekam die Suppe eine leicht fischige Note, die erstaunlich gut passt.Ich sollte mich doch nochmal durch “Kambodschanische kreative Küche – Von Wasserlilien und Khmer-Currys“, diesmal mit Post-its bewaffnet, durcharbeiten. Und natürlich suche ich weiter nach Prahok, vielleicht werde ich beim nächsten Den Haag Besuch in den dortigen Asiamärkten fündig. Es kommt auf jeden Fall auf meine “Fahndungsliste für seltene Zutaten“, die ich immer mit mir rumtrage.
Die Zitronengraspaste habe ich wie gesagt nach einem Rezept aus dem Buch selbstgemacht: 100 g Zitronengrasstiele mit 1/2 EL Galgant, 1 EL frischer Curcuma, 3 Kaffirlimettenblätter, 2 Knoblauchzehen, 1/2 EL Krachai/Fingerwurz miteinander mörsern bzw. im Mixer zu einer Paste zerkleinern. Die Paste hält sich angeblich nur kurze Zeit im Kühlschrank, ich habe die Reste eingefroren und bin gespannt auf die nächste Verwendung.
Wir aßen dazu wie empfohlen Jasminreis.
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5.0 from 1 reviews
Samloh Mah Chu Kroung Sat Goh Chia Mui Traguan
Würzige Rindersuppe mit Wasserspinat und Tamarinde
Autor: Tina
Kueche: kambodschanisch
Rezepttyp: Suppe
Portionen: 4
Vorbereitungszeit:
Kochzeit:
Gesamtzeit:
Zutaten
4 EL Sonnenblumenöl
6 EL Zitronengraspaste (siehe oben)
2 EL Chilipaste (Tina – Sambal Oelek)
1 TL Prahok (Tina – 1,5 TL Garnelenpaste Kapi)
2 EL Palmzucker
600 g Rinderfilet, in 1 cm breiten Streifen (Tina – 500 g Gulaschfleisch, in wenig Brühe weichgeschmort)
2 Handvoll Curryblätter, gegrillt, bis sie leicht braun und trocken werden (habe ich nicht getan, daher ist die Suppe etwas grüner)
1 EL Fischsauce
2 EL Tamarindenpaste
1,2 l Rinderbrühe
200 g Wasserspinat, in 2 cm langen Stücken
Salz
4 Kaffirlimettenblätter zum Garnieren
rote Chilis, in Streifen, zum Garnieren
Zubereitung
Das Öl in einem Topf erhitzen und Zitronengraspaste, Chilipaste, Prahok und Palmzucker hineingeben und anbraten, bis die Mischung aromatisch duftet. Rindfleisch und Curryblätter zugeben und eine weiter Minute braten.
Fischsauce, Tamarindenpaste und Brühe zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz würzen.
Wasserspinat zugeben und sofort auf vier Suppenschälchen verteilt, mit Chili und Kaffirlimettenblättern gerniert, servieren. Vor dem Servieren nicht erneut aufkochen.
Zuasammen mit gedämpftem Jasminreis ist diese Suppe eine wunderbare Khmer-Mittagsmahzeit
Gnirf, da hatte ich gestern abend eine so nette Idee, was ich dir zu der Suppe erzählen wollte. Aber wie so oft, fällt es mir heute nicht mehr ein. Ich sollte wirklich dann aufstehen und direkt darüber schreiben, als nochmal drüber zu schlafen. Sowas ärgert mich meist kollossal, denn die anscheinend besten Ideen, Texte und co. habe ich beim Sinnieren im Bett. Es gibt leider auch keine Möglichkeit, mir Zettel und Stift neben das Bett zu legen. Eh ich meine Brille Marke “Glasbaustein” gefunden habe, bin ich komplett wach. Wenn ich das Licht anmache, der Mann auch….
Egal, hier kommt nun die Suppe von unserer kleinen thailändischenKochsession am Samstag. Wir hatten uns für Tom (Kochen) Yam (Vermischen) Gung (Garnelen) entschieden, eine leichte sauer-scharfe Suppe mit Garnelen und Pilzen. Oft findet man sie mit Champignons, das Rezept aus “Thai Street Food” sieht Reisstrohpilze (Het Fang) oder Austernpilze vor. Nach samstäglichem Aufsuchen von drei Asialäden, davon einer thailändisch, ein anderer eher chinesisch und ein weiter koreanisch-japanisch, hatten wir keine frischen Reisstrohpilze bekommen, die unsere erste Wahl gewesen wären. Wir verwendeten stattdessen braune Champignons. Gestern haben die Suppe erneut gekocht, weil sie so köstlich war und da wir hübschere Fotos davon haben wollten. Dafür hatte ich beim Pilzhändler m.V. kleine, junge Austernpilze gekauft. Im direkten Vergleich gefiel mir die Variante mit den Champis besser. Aber ich gebe die Suche nach Reisstrohpilzen nicht auf und werde das sicher auch nochmal probieren, wenn ich fündig geworden bin.
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Tom Yam Gung
sauer-scharfe Garnelensuppe
Autor: Tina
Kueche: Thai
Rezepttyp: Suppe
Portionen: 4
Vorbereitungszeit:
Kochzeit:
Gesamtzeit:
Zutaten
250 g Garnelen
1 l Wasser
1 EL Chilipaste (Nam Prik Pao – Asialaden)
3 EL Limettensaft
4 Zitronengrasstängel, aufgeschlitzt
6 Scheiben Galgant
8 Kaffirlimettenbrlätter
2 Schalotten, in Ringen
2 Knoblauchzehen
2 EL Fischsauce. nach Bedarf mehr
1 Handvoll Reisstrohpilze, kleine Austernpilze oder geschnittene Champignons
2-4 Chilis, nach Gusto entkernt
1 Handvoll Kirschtomaten, halbiert
1 Handvoll Koriandergrün, gehackt
2 Frühlingszwiebeln, in Ringen
Zubereitung
Rote Chilipaste mit Limettensaft vermischen und beiseite stellen.
Wasser erhitzen, Zitronengras, Galgant, Kaffirlimettenblätter, Schalotten, Knoblauchzehen und Fischsauce zugeben und aufkochen. Pilze zugeben.
Nach zwei Minuten die Garnelen zugeben. Wenn diese sich rot färben, sind sie gar.
Den Topf vom Herd ziehen und Chilis sowie Tomaten zugeben.
Einen Teelöffel Chili-Limetten-Mischung in jede Suppenschale geben, mit der Suppe übergiessen und mit Koriandergrün und Frühlingszwiebel bestreut servieren.
Sehr beliebt beim Kochevent Winterküche war diese Selleriesuppe, deren Rezept ich mir bei einfach köstlich mitgenommen habe.
Die krossen und würzigen Kartoffelwürfel passen wirklich gut auf diese cremige Suppe, die Koriandersahne gibt ihr etwas frisches und selbst Sellerie-Nichtmöger waren positiv überrascht.
Die Paprika habe ich weggelassen, dafür ein bisschen Tasmanischen Bergpfeffer drüber gemahlen. An den Kartoffelwürfelchen war Pimentan de la Vera dulce statt Piment d’Espelette.
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Selleriesuppe mit Kartoffelwürfeln und Koriandersahne
Cremige Suppe mit knusprigen Kartoffelwürfeln
Autor: Tina
Kueche: europäisch
Rezepttyp: Suppe
Portionen: 12 im Rahmen eines Mehrgängers
Vorbereitungszeit:
Kochzeit:
Gesamtzeit:
Zutaten
1500 g Knollensellerie
300 g Kartoffeln
4 Schalotten
1 TL Korianderkörner
40 g Butter
2 EL Öl
4 Lorbeerblätter
1 l Gemüsebrühe
1 l Milch
Salz, schwarzer Pfeffer
200 ml Schlagsahne
12 Stiele Koriandergrün
—KARTOFFELWÜRFEL
360 g Kartoffeln
40 g Butter
4 EL Öl
Pimenton de la Vera dulce
Salz
Tasmanischer Bergpfeffer, frisch gemahlen
Zubereitung
Für die Suppe Sellerie und Kartoffeln schälen und in 2 cm große Würfel schneiden. Feingewürfelte Schalotten in Butter und Öl glasig dünsten, Gemüsewürfel Lorbeer und zerstoßenen Koriander dazugeben und durchschwitzen lassen. Mit Brühe und Milch ablöschen und aufkochen lassen. Salzen, pfeffern und etwa 35 min. garköcheln lassen.
Sahne steif schlagen und die Hälfte davon mit feingewiegtem Koriander mischen, kalt stellen.
Für die Kartoffelwürfel die Kartoffeln schälen und in ½ cm große Würfelchen schneiden. In Butter und Öl etwa 10 min. knusprig braun braten. Salzen und mit Pimenton de la Vera dulce kräftig abschmecken.
Suppe ohne Lorbeerblätter fein pürieren, nochmals erhitzen und die zweite Sahnehälfte unterheben, nachwürzen.
Suppe in Teller füllen, Koriandersahne darüber klecksen und mit Kartoffelwürfeln bestreuen. Bergpfeffer darüber mahlen und servieren
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