Ich liebe ja Gurkensalate, und wenn sie einen asiatischen Touch haben, umso mehr!

Diesen Salat fand ich in “Asiatisch gut gekocht!“* (meine Rezension zum Buch findest du dort) und natürlich musste ich ihn sofort basteln. Er ähnelt dem Ajaad, kommt aber mit weniger Essig und Zucker aus, dafür wird etwas süss-säuerliche Tamarindenpaste* daran gegeben. Auf mich wirkt diese Variante ein bisschen europäischer, aber nicht unlecker.

Er ist schnell gemacht und kann zu Curries gegessen werden, die eher süsslich daher kommen. Oder du isst ihn einfach so wie ich zu Mittag. Der Mann wird nämlich nicht so richtig warm mit Gurken, daher stehen Gerichte mit Gurken eher auf meiner Mittagskarte ;-)

Thailändischer Gurkensalat

Zutaten für 4 als Beilagensalat, für 1 Person als Hauptessen:

  • 50 ml heller Reisessig (Asialaden oder bei Amazon kaufen*, alternativ durch Weissweinessig ersetzen)
  • 1 TL Tamarindenpaste (Asialaden oder bei Amazon kaufen*, alternativ weglassen)
  • 2 EL Fischsauce (Asialaden oder bei Amazon kaufen*)
  • 2 EL heller Palmzucker (Asialaden oder bei Amazon kaufen*, ersatzweise Rohrzucker)
  • Salz
  • 1 Salatgurke
  • 2 Schalotten
  • 1 kleine rote Chilischote

Zubereitung:

In einem kleinen Topf Essig mit Tamarindenpaste, Fischsauce, Zucker und 1/2 TL Salz unter Rühren aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 1 Minute köcheln lassen. Die Marinade vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Gurke waschen, trocken reiben, der Länge nach halbieren (Tina – mit einem Teelöffel entkernen) und in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Schalotten schälen, längs halbieren und quer in sehr dünne Scheiben schneiden. Chili putzen, nach Belieben entkernen, dann winzig klein würfeln.

Gurke, Schalotten und Chili in einer Schale mischen. Die Marinade darübergiessen und unterheben. Den Gurkensalat zugedeckt mindestens 30 Minuten durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit Essig und Zucker nach Belieben süss-sauer abschmecken.

 

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Quelle – Asiatisch gut gekocht!*

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Wie gestern schon in der Rezension zu “Asiatisch gut gekocht!“* versprochen, habe ich heute das Rezept für die Hähnchenbrust mit Ingwersauce nach Thai-Art für euch.

Hier bekommt man wirklich einen “Mundvoll” Thai-Aromen, die Sauce ist sehr intensiv und kann auch wunderbar zum Jasminreis gegessen werden, den man am besten dazu kocht. Durch das kurze Pochieren bleibt die Hähnchenbrust schön saftig und wird wirklich superzart. Ich bin auf jeden Fall sehr verliebt in diese Speise und dem Mann geht’s ähnlich. Das wird sicher noch öfter auf dem Tisch stehen, vielleicht auch im Sommer auf Salat, statt auf Reis. Die Sauce ist auf jeden Fall reichlich und würzig genug für ein Salätche ;-)

Zarte Hähnchenbrust mit Ingwersauce

Zutaten für 2:

  • 1 Stängel Zitronengras (Wochenmarkt, Supermarkt oder Asialaden)
  • 1 Kaffirlimettenblatt (im Asialaden im TK-Schrank, hält sich ewig auch zuhause im TK)
  • 1 (Thai-)Schalotte (oder kleine europäische Schalotten verwenden, Thai-Schalotten gibt’s im Asialaden)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Korianderwurzel (Wochenmarkthändler fragen, besser im Asialaden Koriander mit Wurzeln kaufen, Wurzeln abschneiden und Reste einfrieren, ansonsten weglassen)
  • 1 getrocknete Chilischote (Asialaden oder bei Amazon kaufen*)
  • 200 ml Hühnerbrühe
  • 250 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 kleine Frühlingszwiebel
  • 25 g Ingwer
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 1 EL Öl
  • 2,5 EL helle Sojasauce (Asialaden oder gut sortierter Supermarkt, ich empfehle diese hier*)
  • 1,5 EL Reisessig (Asialaden oder bei Amazon kaufen*, alternativ durch Weissweinessig ersetzen)
  • 1 EL Fischsauce (Asialaden oder bei Amazon kaufen*)
  • 1 TL heller Palmzucker (Asialaden oder bei Amazon kaufen*, ersatzweise Rohrzucker)
  • 2 Stängel Koriandergrün

Zubereitung:

Das Zitronengras putzen, die Limettenblätter waschen, beides grob zerkleinern. Schalotten, Knoblauch und Korianderwurzel schälen, in grobe Stücke schneiden. Alles mit der getrockneten Chilischote und der Hühnerbrühe in einen flachen Topf geben und aufkochen lassen.

Währenddessen Hähnchenfleisch kalt abbrausen und trocken tupfen. In die Brühe legen und zugedeckt bei kleiner Hitze in ca. 15 Minuten gar ziehen lassen. (Tina – 2/3 der Zeit wenden, da es etwas wenig Flüssigkeit ist)

Inzwischen für die Sauce die Frühlingzwiebel putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Ingwer schälen, sehr fein würfeln. Die frische Chilischote waschen, putzen, halbieren, entkernen (Tina – mit Kernen) und in feine Streifen schneiden.

Einen Wok oder kleinen Topf aufheizen und das Öl darin erhitzen. Frühlingszwiebel, Ingwer und Chili darin anbraten. Sojasauce, Essig, Fischsauce und Zucker einrühren. Vom Herd nehmen.

Hähnchenfleisch aus der Bühe heben. Warm halten. Die Brühe auf ca. 75 ml einkochen lassen. Nach Belieben Koriandergrün waschen, trocken schütteln und grobe Stiele entfernen. Eingekochte Brühe durch ein Sieb in den Wok oder Topf giessen. Die Ingwersauce aufkochen und abschmecken. Das Hähnchenfleisch quer in Scheiben schneiden, zum Servieren mit der heissen Sauce begiessen und mit Koriandergrün bestreut servieren.

Dazu passt thailändischer Duftreis oder Jasminreis.

 

 

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Quelle – Asiatisch gut gekocht!*

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Das ist ein lustiger Name für einen köstlichen Salat mit Huhn und Kokosmilch, den die Thais sich dafür ausgedacht haben.

Schön frisch und fein pikant kommt er daher, der “Yam Gop Gati Tian“, den ich in David Thompsons “Thai Food” (englische Version bei Amazon*, deutsche Version bei Amazon*), DER Bibel für authentische Thaiküche mit viel Wissenwertem um die Rezepte herum, gefunden habe. Denn, wenn es einen Vorsatz für’s neue Jahr gibt, ist es, dass ich mehr in meine vorhandenen Kochbücher schauen will. Diesmal hat das mit dem Vorsatz auf jeden Fall funktioniert.

Ein bisschen habe ich an den Zutaten geschraubt, weil ich keinen heiligen Basilikum zuhause habe und ausserdem war mir die Menge Hühnchen ein bisschen wenig für ein Hauptgericht. Also habe ich die Menge verdoppelt und ein bisschen experimentiert.
Die von mir verwendete Holy Basil Paste mit Chili* lässt sich übrigens angebrochen prima in Kühlschrank aufbewahren und passt zu vielen Wokgerichten im thailändischen Stil.

Und es schmeckt herrlich, wenn man ein wenig von der Kokosmilch, in der das Hühnerfleisch gekocht wurde, über den Reis gibt.

 

Yam gop gati tian

Kokos-Hühnchen-Salat

Zutaten für 2 als Hauptgericht:

  • 500 ml Kokosmilch (Tina – oder weniger, bis das Huhn bedeckt ist)
  • Prise Salz
  • 300 g Hähnchenbrustfilet ohne Haut und Knochen
  • 2-4 EL Brühe oder Wasser, wenn benötigt
  • grosszügige Prise Palmzucker (Tina – oder anderen braunen Zucker)
  • 2 EL Fischsauce
  • 1 EL Limettensaft
  • 4 Stiele Zitronengras, sehr klein geschnitten
  • 6 kleine Schalotten, in Streifen
  • 8 Kaffirlimettenblätter, fein gehackt (im Asialaden in der TK-Truhe)
  • 2 EL langer Koriander – pak chii farang (Tina – normaler Koriander)
  • 2 EL gemahlene, geröstete Erdnüsse – optional
  • Handvoll Thaibasilikum (Tina – Holy Basil Pasta von Lobo*, dafür weniger Chili im folgenden)

 Für die Paste

  • 6 getrocknete lange rote Chilis, entkernt und gegrillt (Tina – weniger, weil die oben verwendete Pasta schon reichlich Chili hat)
  • 4 Knoblauchzehen, gegrillt
  • grosse Prise Salz

Zubereitung:

Zuerst die Paste herstellen, dazu Chili mit Knoblauch und Salz in einem Mörser zu einer geschmeidigen Paste verarbeiten.
Kokosmilch mit Salz erhitzen, Huhn zugeben und sanft köcheln für 4-5 Minuten, bis es durch ist. Falls sich die Kokosmilch trennt, ein bisschen Wasser oder Brühe zugeben. Huhn aus der Kokosmilch nehmen, abkühlen und hacken.
8 EL von der Kokosmilch erneut erhitzen und die Paste (Tina – sowie die Holy Basil Paste) untermischen. Mit Palmzucker, Fischsauce und Limettensaft abschmecken. Die Sauce sollte voll, salzig, süss und sauer schmecken.
Mit allen Zutaten ausser den Erdnüssen vermischen. Erdnüsse drüber streuen, falls gewünscht.

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Schnell und einfach zu fertigende fleischlose Omelettröllchen als Vorspeise, Frühstück oder auf einem sich unter den Köstlichkeiten biegenden Tisch mit weiterem Thaifutter, habe ich heute für euch. Auch ganz schnell und einfach ;-)

Die Menge war für 4 Personen als Vorspeise vorgesehen, wir haben sie zu zweit gefrühstückt. Die Röllchen sind sehr würzig und äh… ja.. pikant, ausserdem fein salzig durch die Sojasauce. Solltet ihr Probleme mit Schärfe habt oder salzempfindlich sein, solltet ihr euch mit den Mengen für Chili, Currypaste und Sojasauce langsam an die von mir verwendeten Mengen herantasten. Für alle anderen – haut rein, lasst es euch schmecken

Khai Muan

Thailändische Omelettröllchen

Zutaten für 2:

  • 4 grosse Eier
  • 2 EL Wasser
  • 1 EL Sojasauce, hell
  • 6 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
  • 1 rote Chili, entkern und fein gehackt
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 EL grüne Currypaste
  • 1 Bund Koriandergrün, gehackt

Zubereitung:

Eier, Wasser und Sojasauce in einer Schüssel verrühren. Beiseite stellen. Frühlingszwiebeln und Chili zu einer Paste vermengen.

Die Hälfte des Öls in einer Pfanne erhitzen. Die Hälfte der Eiermischung zugiessen, durch Schwenken der Pfanne gleichmässig verteilen und ohne Rühren stocken lassen. Das fertige Omelett auf einen Teller geben und beiseite stellen. Das übrige Öl erhitzen und das zweite Omelett darin garen.

Beide Omeletts dünn mit der Frühlingszwiebel-Chilipaste und der Currypaste bestreichen und mit Koriander bestreuen. Jedes Omelett fest aufrollen, in zwei Hälften schneiden und dann jede Hälfte noch einmal diagonal halbieren. Warm servieren.

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Quelle*

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