Jetzt aber schnell mit dem letzten Rezept von unserem grossen Kochevent, schliesslich ist übermorgen der Urlaub vorbei und es warten schöne neue Rezepte darauf, für euch gebloggt zu werden.

Ein süsser, kleiner, aber aromatischer Abschluss sollte es sein. Da lagen die süssen Aromatomaten aus Tomate aus der Collection Rolf Heyne sehr nahe, dazu gesellte sich ein Gin aus unserer Spirituosensammlung – ein Kanadischer Gin namens Ungava, mehr dazu findest du unter Ginspiration.

Die meisten Teilnehmer wurden bei den Aromen ein bisschen an Weihnachten erinnert, wir dachten eher an indisches Essen, aber das ist wohl die Konditionierung der letzten Jahre schuld ;-) Die Nüsse in den Tomaten brachten einen schönen Knack mit, die Orange lieferte Zitrusaromen und der Ingwer machte das Ganze rund.

Wir haben die Tomatenmenge nahezu verdreifacht und die Menge der Füllung aber beibehalten und doch hatten wir noch Füllung über, die sich eine Naschkatze für den sonntäglichen Strudel mitnahm.

Zutaten für 10 Personen:

  • 2 Birnen (ca. 250 g), geschält, entkernt und klein gewürfelt
  • 100 g frische Ananas, geschält. vom Strunk befreit und klein gewürfelt
  • 50 g grüne Pistazienkerne, grob gehackt
  • 50 g Mandelblättchen, grob gehackt
  • 1 EL Butter
  • 2 EL brauner Rohrzucker
  • 1/2 Orange, fein geriebene Schale und Saft davon
  • 1 TL Rosinen
  • 1/2 TL Ingwer, fein gerieben
  • 1 MSP Gewürznelke, gemahlen
  • 1 MSP Zimt, fein gemahlen
  • 1/2 TL Anissaat
  • 1 Vanillestange, das Mark davon und die ausgekratzte Schote
  • 1 Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 30 kleine reife Tomaten, hier Honigtomaten
  • 2 EL Butterflocken
  • etwas Puderzucker
  • frische Minze zum Bestreuen

 

Zubereitung

Ananas und Birne vermengen

1 EL Butter in einer Pfanne zerlassen. Den Zucker darin leicht karamellisieren, dann die Birnen- und Ananaswürfel sowie die Pistazien und Mandeln zugeben, schwenken und 2-3 Minuten karamellisieren.

Die gerieben Orangenschale darüberstreuen und den Orangensaft zugeben.

Die Rosinen, den Ingwer, Nelke, Zimt und Anis zugeben, alles gut durchmengen und weitere 1-2 Minuten köcheln lassen.

Vanille zur Fruchtfüllung geben, pfeffern und die Pfanne vom Herd nehmen.

Von den Tomaten oben einen Deckel abschneiden. Die Tomaten mithilfe eines Teelöffels aushöhlen und die Füllung hineingeben.

Die Tomaten in eine Auflaufform setzen, mit den Butterflocken und dem Zucker bestreuen. Die ausgekratzte Vanilleschote in die Form geben. Die Tomaten im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene 8-10 Minuten überbacken.

Die Tomaten auf 8 Tellern anrichten und mit dem Bratensaft übergiessen, dann mit frischer Minze dekorieren.

 

 

Ich wusste schon bevor ich Heikes Lobhudelei über Yotam Ottolenghis neues Kochbuch “Jerusalem” las, dass ich es haben muss. So wurden des Mannes Eltern verpflichtet, mir zum Geburtstag dieses Kochbuch zu schenken. Aber trotz der Freude darüber lag es doch noch ein paar Tage hier herum, bis letzte Woche endlich der Knoten platzte und wir ein tolles Lammgericht daraus kochten.

Dieses eigentlich tunesische Gericht war das zweite Rezept, das wir aus dem neuen Kochbuch kochten.  Aber da ein paar neugierige Nasen auf das Rezept in deutsch warten, ziehe ich es eben vor.

Auch wenn ich sonst nicht so der Paprikafan bin, hat mir diese Shakshuka richtig gut geschmeckt. Ein schnell gemachtes Gericht mit wenigen Handgriffen und einfachen Zutaten.

Ottolenghi verwendet im Originalrezept 4 Eier und 4 Eigelb,  wir haben nur die ganzen Eier verwendet und die Eigelbe weggelassen. So reichte es mit ein bisschen Brot (unser Biobäcker hat leckeres Stangenbrot mit Olivenöl) und Joghurt für zwei. Mit den Eigelb dazu kann man auch 3-4 Personen satt machen. Wir hatten noch Reste von Koriandergrün und Minze, der Mann hat sich ein bisschen davon über das fertige Gericht gegeben und war sehr begeistert davon. Beim nächsten Mal sind die Kräuter dann wohl gesetzt :-) )


5.0 from 2 reviews

Shakshuka
würziges Gericht mit Eiern, Paprika und Tomaten

Autor:
Kueche: vegetarisch
Rezepttyp: Hauptgericht
Portionen: 3-4

Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 

Zutaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Harissa
  • 2 TL Tomatenmark
  • 2 grosse Paprika (insgesamt ca. 300 g) in ½ cm Würfeln
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 5 grosse, sehr reife Tomaten (insgesamt ca. 800 g), gehackt
  • 4 Eier
  • 4 Eigelbe
  • Salz
  • dicker Joghurt

Zubereitung
  1. Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen, Harissa, Tomatenmark, Paprika, Knoblauch, Kreuzkümmel und ¾ TL Salz darin anschwitzen.
  2. Unter rühren für ca. 8 Minuten auf mittlerer Hitze braten, bis die Paprika ein bisschen weicher sind.
  3. Tomaten zugeben und für 10 Minuten köcheln, bis eine dicke Sauce entstanden ist.
  4. Nun 8 kleine Kuhlen in die Sauce machen und in jede vorsichtig je ein Ei bzw. Eigelb geben, so dass die Dotter nicht kaputtgehen.
  5. Für 8-10 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Eiweiss gestockt ist, aber die Eigelbe noch leicht flüssig sind.
  6. Von der Platte nehmen und für ein paar Minuten ruhen lassen, dann servieren

 

 

Eins der Highlights des BBQ-Treffens war auf jeden Fall das Flanksteak, das wir alle wohl noch nie gegessen hatten und die Süsskartoffeln mit Zimtbutter haben auch alle überrascht. Das schmeckt sogar ;-)

Leider leiden die Fotos sehr unter der Uhrzeit und dem bescheidenen Licht. Man möge es mir nachsehen.

 

Flanksteak:

2 Flanksteaks
Salz, Pfeffer

Flanksteak 2 min bei starker Hitze grillen, dann um 90 Grad drehen. Nach 2 min wenden. Nach weiteren 2 min noch mal um 90 Grad drehen und nach noch mal 2 Minuten von der Hitze nehmen (insgesamt maximal 8 Minuten). Auf einen Bereich des Grills ohne Kohle legen bis das Fleisch eine Kerntemperatur von 53 Grad erreicht hat. Dünn aufschneiden.

 

 

BBQ Sauce:

1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Tasse Ketchup oder passierte Tomaten
3 EL Worcester-Sauce
¼ Tasse Zitronensaft
¼ Tasse Apfelessig
½ Tasse braunen Zucker
2 TL Senfpulver oder Senf
1 EL Tabasco
1 TL Selleriesalz
2 TL Raucharoma oder Hickorysalz
1 TL Cayenne-Pfeffer
1 TL Chili oder scharfen Paprika
evtl. 2 EL Melasse

 

Zwiebeln und Knoblauch sehr fein hacken. Alle Zutaten erhitzen und auf gewünschte Konsistenz einkochen. O.g. Mengen sind nur Circa-Angaben.


Süßkartoffeln mit Zimtbutter

11 Süßkaroffeln
1 Paket Butter
Zitronensaft
2 EL Ahornsirup
2 TL Zimt

 

Kartoffeln für 40-60 Minuten in die Kohlenglut legen, bis sie außen schwarz und innen gar sind.

Alternativ: Kartoffeln 10-15 Minuten kochen, in Alufolie wickeln und auf dem Rost zu Ende garen.

Butter mit etwas Zitronensaft schaumig schlagen. Mit Ahornsirup und Zimt mischen.

 

Grilltomaten

11 Tomaten
12 Knoblauchzehen
6 EL Olivenöl
100g Parmesan
4 EL Thymian, gehackt

 

Knoblauch in schmale Scheiben schneiden und mit dem Olivenöl in einer Pfanne kurz rösten. Erkalten lassen.

Tomaten halbieren und mit der Schnittseite nach unten 3-5 Minuten über direkter Hitze grillen (evtl. mit Holzspänen für Raucharoma). Umdrehen und die Knoblauch-Öl-Mischung darüber verteilen. Weitere 3-5 Minuten grillen. Tomaten vom Grill nehmen und sofort Parmesan darüber reiben und mit Thymian bestreuen (geht auch schon nach dem Umdrehen auf dem Grill).

 

Rezeptquelle Flank und BBQ-Sauce: Kerstin

Rezeptquelle Süsskartoffel mit Zimtbutter und Grilltomate: Barbecue von Steven Raichlen

 

 

Das ging ja schnell…. Und einfach…

Schon gefühlte Ewigkeiten liegen die Conchiglioni in unserem Küchenschrank und werden auch gerne ob der sperrigen Packung auch gerne durch selbigen geschoben… Von einer Ecke zu anderen und doch immer irgendwie im Weg – früher oder später. Zeitweise bin ich auch drum herum geschlichen und habe sie argwöhnig beäugt, in Gedanken schon einfach mit Tomatensauce gekocht und nicht gefüllt, wie ich es eigentlich vorhatte. Bin ich doch eher die Grobmotorikerin (siehe Kreatopita) und der Pfannenmeister ist auch nicht wirklich mit viel Geduld gesegnet.

Dieser Tage habe ich mich dann endlich getraut und was echt Feines zusammengebastelt. Demnächst bestimmt auch als Vorspeise oder Amuse in diesem Theater… ;-)

Zutaten

  • 16 Conchiglioni
  • 1 Bund Lauchzwiebeln, nur das Weisse, in feinen Ringen
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • 125 g Ricotta
  • 100 g saure Sahne
  • 3 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 100 g Rohschinken, in 16 kleine Scheiben geschnitten
  • 2 Tomaten, ohne Kerne,  in feinen Würfeln
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.

Pasta nach Packungsanweisung kochen.

Die Hälfte der Lauchzwiebeln mit den Tomaten und Olivenöl vermischen.

Parmesan mit Ricotta und Eiern verquirlen sowie kräftig salzen und pfeffern. Restliche Lauchzwiebeln dazugeben.

Passende Auflaufformen (hier Lasagneformen) mit Butter einreiben und die Käsemasse einfüllen. Die Muschelnudeln jeweils mit Tomatenmischung sowie einem Schinkenscheibchen füllen und auf die Käsemasse setzen.

Dann im Ofen für ca. 18 Minuten backen, bis die Käsemasse gestockt ist. Falls noch Tomatenmischung übrig sein sollte, kann man die nach dem Backen noch darüber streuen. In der Auflaufform servieren.

Und weil das wirklich einfach und schnell ging (und auch Grobmotoriker und Geduldsucher das schaffen ;-) ), ist das mein Beitrag für die Cucina Rapida von Man kann’s essen

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

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