[chinesisch] Jiang Zhi Jiang Dou – grüne Bohnen in Ingwersauce

Wieder mal mit Freunden gekocht

Diesmal wünschte sich die Meute chinesisch, ganz besonders Gerichte aus der Szechuanküche sollten auf den Tisch kommen. Schnell waren ein paar Rezepte geplant und spezielle Wünsche wie “Rotgeschmortes” und “Fischduftgerichte” natürlich berücksichtigt. Auch ein Ma Po Dou Fu musste wieder sein..

Und das gab’s:
- Vegetarisches Ma Po Dou Fu
- Fu Zhu Shao Niu Rou – rotgeschmortes Rindfleisch mit Tofu-”Bambus”
- Rou Mo Qie Zi – Hangzhou Auberginen
- Jiang Zhi Jiang Dou – grüne Bohnen in Ingwersauce
- Yu Xiang Ji Si – Fischduft-Hähnchen

Ganz stark war das Ma Po Dou Fu, auch die, die es noch nicht kannten, waren direkt angefixt. So kann man Menschen zu Tofufreunden machen.
Das rot geschmorte Rindfleisch überraschte vor allen Dinge mit der getrockneten Tofuhaut. Wir waren skeptisch, aber dann voll begeistert.
Das Fischduft-Hähnchen war ein kaltes Gericht mit gekochter und gezupfter Hähnchenbrust. Und danach war auch den Verfechtern von “Hähnchen schneiden, nicht zupfen” klar, warum ich auf dem Zupfen bestanden habe. Sooo gut!
Auch die Auberginen, die wir statt mit Schweinehack mit Tofuhack zubereiteten, und die grünen Bohnen in Ingwersauce fanden ihre Fans.

Ein rundum gelungener Nachmittag mit tollen Gästen, viel Spass und köstlichem Essen!

Die Rezepte veröffentliche ich in den nächsten Tagen.

[chinesisch] Jiang Zhi Jiang Dou - grüne Bohnen in Ingwersauce

Jiang Zhi Jiang Dou – grüne Bohnen in Ingwersauce

Als erstes Rezept stelle ich dir heute die schnell gemachten grünen Bohnen in Ingwersauce vor. Gefunden in der Bibel der Szechuanküche, Fuchsia Dunlops Land of Plenty: A Treasury of Authentic Sichuan Cooking*, musste dieses Gericht, das kalt gegessen wird, natürlich mit auf den Tisch.

Du kannst die Bohnen und die Sauce getrennt Stunden vorher herstellen und zum Servieren einfach die Ingwersauce mit der feinen Note von geröstetem Sesamöl und der säuerlichen Frische vom schwarzen Essig über die Bohnen geben.

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[indisch] Curry mit Blumenkohl und Kichererbsen

Der Hugh kann auch indisch

Ich ärgere mich immer wieder, wenn ich sehe, was in manchen Kochbüchern als (indisches) Curry bezeichnet wird. Da werden ein paar Zutaten zusammengeworfen, Currypulver dran gepackt und dann bekommt das Kind den Namen “Curry mit irgendwas”

Bei den meisten indischen Curries wird zuerst mit Gewürzen, meist Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer und des öfteren auch Tomaten eine Saucenbasis hergestellt, worin die restlichen Zutaten fertig gegart werden. Als Finish wird oft auch Garam Masala zugegeben, was das Gericht aromatisch abrundet. Ähnlich die thailändischen Curries, auch hier werden erst die Gewürze, meist in Form einer Paste angebraten und dann mit Kokosmilch und/oder Brühe eine Sauce zubereitet.

Da war ich sehr glücklich, dass ich in Hugh Fearnley-Whittingstalls Täglich vegetarisch – Die schönsten Rezepte aus dem River Cottage* ein echtes Curry fand, das nicht irgendwie europäisiert ist. Da merkt man die Nähe der Inselbewohner zur indischen Küche.

Natürlich musste ich das Rezept direkt ausprobieren, schon alleine weil der Blumenkohl eine meiner liebsten Gemüse für indische Zubereitungen ist. Und Kichererbsen kommen eh zu selten auf unseren Tisch.

Das Ergebnis war ein nahrhaftes und aromatisch ausgewogenes Gericht, das nicht für Hüftgold sorgt – ausser man isst noch gehaltvolles Paratha, ein Brot aus blättrigem Teig, der immer wieder ausgerollt,  mit Ghee bestrichen und gefaltet wird, oder andere eher fettige Beilagen dazu.

[indisch] Curry mit Blumenkohl und Kichererbsen

Curry mit Blumenkohl und Kichererbsen

Ganz einfach – Blumenkohl kochen, dann Masala herstellen aus Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Gewürzen, daraus die Sauce zubereiten mit den Dosentomaten, Kichererbsen und Blumenkohl dazu. Mit etwas Wasserzugabe fertig garen, abschmecken mit Garam Masala und Koriandergrün und zu Basmatireis oder Naan servieren. Köstlich!

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[indisch] Köstlich gewürzte Cottage Pie

Das musste ausprobiert werden

Auch wenn ich ja Fleischersatz sehr kritisch sehe, fixte mich die indisch inspirierte Cottage Pie aus Anjums indische vegetarische Küche* sofort an. Und wie das Schicksal es wollte, sprang mich ein Paket frisches Sojahack beim letzten Alnatura-Einkauf sofort an. Nun sollte es so sein und ehrlich – schlecht war’s nicht. Wenn mich nochmal Sojahack anspringt, gibt’s das wieder. Aber nur dann ;-)

Aber du kannst auch Bohnen und/oder Linsen dafür verwenden oder einfach Hackfleisch nehmen. Fühl dich frei, so wie ich es auch tat. Denn das eigentlich vegetarische Rezept habe ich auf vegan umgestrickt. Weil’s ging ;-) Und ehrlich gesagt, bin ich noch mehr von dem Kartoffelstampf mit Hafer Cuisine und einer ordentlichen Portion schwarzem Pfeffer angefixt. Der Stampf hätte es fast nicht auf die Pie geschafft, weil ich dauernd “probieren” musste ;-)

[indisch] Köstlich gewürzter Cottagepie

Köstlich gewürzter Cottage Pie

Eigentlich ganz einfach, braucht nur ein bisschen Zeit. Kartoffeln kochen und stampfen, schnell eine Paste geschreddert, zusammen mit anderen Zutaten und Gewürzen eine Sauce herstellen, Sojahack und Erbsen dazu, ab in eine Auflaufform damit, Stampf darüberstreichen, schön verzieren – nicht mit Opas Hosentaschenkamm, nimm eine Gabel – und ab in den Ofen. Kein Hexenwerk, aber schön aromatisch und ein wunderbares wärmendes Seelenfutter!

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[vegan] Wirsing mit Zwiebeln und Brot aus dem Ofen

Wenige Zutaten, grosse Wirkung

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn wenig Zutaten ein geniales Gericht auf den Tisch bringen. Manche Dinge können so einfach sein. Und da bin ich froh, dass Hugh Fearnley-Whittingstalls Drei gute Dinge auf dem Teller: 180 genial einfache Rezepte aus dem River Cottage* neuerdings hier Unterschlupf gefunden hat. Der gute Hugh ist ein Meister der einfachen Gerichte, auch wenn sie schonmal ein bisschen Zeit benötigen. Für mich sind seine Rezepte ein schöner Ausgleich zu indischen Gewürzschlachten und komplizierten Gourmetgerichten. Oft ist es richtiges Seelenfutter, dass uns danach genüsslich das Bäuchlein reiben lässt, dabei aber nicht zu mächtig oder hochkalorisch. Wunderbar!

[vegetarisch] Wirsing mit Zwiebeln und Brot aus dem Ofen

Wirsing mit Zwiebeln und Brot aus dem Ofen

Ein schnelles Gericht ist es nicht, aber das optimale Seelenfutter und wärmend an kalten Winter- oder usseligen Frühlingstagen. Und so simpel in der Zubereitung – Zwiebeln schmoren, Wirsing blanchieren, Brot mit Öl vermischen, dann alles in eine Auflaufform schichten, Gemüsebrühe drüber giessen und im Backofen fertigstellen. Kann Kochen einfacher sein? Schneller sicher schon, aber einfacher geht’s nur mit Tütchen ;-)

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