[indisch] Köstlich gewürzte Cottage Pie

Das musste ausprobiert werden

Auch wenn ich ja Fleischersatz sehr kritisch sehe, fixte mich die indisch inspirierte Cottage Pie aus Anjums indische vegetarische Küche* sofort an. Und wie das Schicksal es wollte, sprang mich ein Paket frisches Sojahack beim letzten Alnatura-Einkauf sofort an. Nun sollte es so sein und ehrlich – schlecht war’s nicht. Wenn mich nochmal Sojahack anspringt, gibt’s das wieder. Aber nur dann ;-)

Aber du kannst auch Bohnen und/oder Linsen dafür verwenden oder einfach Hackfleisch nehmen. Fühl dich frei, so wie ich es auch tat. Denn das eigentlich vegetarische Rezept habe ich auf vegan umgestrickt. Weil’s ging ;-) Und ehrlich gesagt, bin ich noch mehr von dem Kartoffelstampf mit Hafer Cuisine und einer ordentlichen Portion schwarzem Pfeffer angefixt. Der Stampf hätte es fast nicht auf die Pie geschafft, weil ich dauernd “probieren” musste ;-)

[indisch] Köstlich gewürzter Cottagepie

Köstlich gewürzter Cottage Pie

Eigentlich ganz einfach, braucht nur ein bisschen Zeit. Kartoffeln kochen und stampfen, schnell eine Paste geschreddert, zusammen mit anderen Zutaten und Gewürzen eine Sauce herstellen, Sojahack und Erbsen dazu, ab in eine Auflaufform damit, Stampf darüberstreichen, schön verzieren – nicht mit Opas Hosentaschenkamm, nimm eine Gabel – und ab in den Ofen. Kein Hexenwerk, aber schön aromatisch und ein wunderbares wärmendes Seelenfutter!

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[vegan] Wirsing mit Zwiebeln und Brot aus dem Ofen

Wenige Zutaten, grosse Wirkung

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn wenig Zutaten ein geniales Gericht auf den Tisch bringen. Manche Dinge können so einfach sein. Und da bin ich froh, dass Hugh Fearnley-Whittingstalls Drei gute Dinge auf dem Teller: 180 genial einfache Rezepte aus dem River Cottage* neuerdings hier Unterschlupf gefunden hat. Der gute Hugh ist ein Meister der einfachen Gerichte, auch wenn sie schonmal ein bisschen Zeit benötigen. Für mich sind seine Rezepte ein schöner Ausgleich zu indischen Gewürzschlachten und komplizierten Gourmetgerichten. Oft ist es richtiges Seelenfutter, dass uns danach genüsslich das Bäuchlein reiben lässt, dabei aber nicht zu mächtig oder hochkalorisch. Wunderbar!

[vegetarisch] Wirsing mit Zwiebeln und Brot aus dem Ofen

Wirsing mit Zwiebeln und Brot aus dem Ofen

Ein schnelles Gericht ist es nicht, aber das optimale Seelenfutter und wärmend an kalten Winter- oder usseligen Frühlingstagen. Und so simpel in der Zubereitung – Zwiebeln schmoren, Wirsing blanchieren, Brot mit Öl vermischen, dann alles in eine Auflaufform schichten, Gemüsebrühe drüber giessen und im Backofen fertigstellen. Kann Kochen einfacher sein? Schneller sicher schon, aber einfacher geht’s nur mit Tütchen ;-)

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[vegan] Ale-Pie mit Pilzen und Kartoffeln

Wie aus Ale Alt wurde

Kein Ale zu kriegen hier in der Stadt. Da habe ich die Gelegenheit genutz, nochmal einen Kasten Alt zu kaufen – zum Trinken und zum Kochen! Ein bisschen davon durfte dann in diese wirklich köstliche Pie aus Vegan Love Story: tibits & Hiltl – Das Kochbuch, der man gar nicht anmerkt, dass sie vegan ist. Köstritzer wäre sicher auch gegangen, aber da ich hier in einer Altbier-Gegend wohne, lag das Gute einfach zu nah.

Lustig fand ich übrigens den Hinweis mit dem veganen Blätterteig. An den meisten Blätterteigen, die man im Supermarkt kaufen kann, ist doch eh die Butter nur dran vorbei gelaufen. An meinem Notfallpaket, dass im Tiefkühler schlummerte, übrigens auch. Mittlerweile kaufe ich nur noch frischen Blätterteig mit Butter, da war ich froh, dass ich den Blätterteig aus dem TK nun verbrauchen konnte.

 

[vegan] Ale-Pie mit Pilzen und KartoffelnAle-Pie mit Pilzen und Kartoffeln

Ich war wirklich überrascht vom angenehmen Geschmack dieser Pie. Kein Aroma stach unangenehm hervor, die Zutaten verbanden sich zu einem harmonischen Ganzen. Meine Bedenken wegen der Miso-Paste verflogen auch sehr schnell.

Das Schöne an so einer Pie, dass du nicht ewig in der Küche stehen musst. Ein bisschen Schnippeln, anbraten, weitere Zutaten dazu werfen, eine Zeit lang garen, ab in die Auflaufform, Blätterteig drüber, inzwischen den Backofen vorheizen und dann nur noch zurücklehnen und den Ofen seine Arbeit machen lassen. Ein wirklich gelassenes Gericht und so langsam verstehe ich, warum Pies so beliebt sind.

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[vegan] Fregola Sarda mit Artischocken und Chilisauce

Weil’s geht ;-)

Ein Ottolenghi-Rezept veganisieren? Kann ich! Zugegeben, es war diesmal recht einfach, denn er hat ausnahmsweise mal nicht mit Molkereiprodukten um sich geworfen in dem Rezept, das ich in Yotam Ottolenghis neuem Kochbuch Plenty more* (deutsch Vegetarische Köstlichkeiten*) fand. Ich habe einfach die Butter weggelassen.

Auch wenn ich mich momentan vegetarisch ernähre – bis auf sonntags – möchte ich versuchen, meinen Konsum von Joghurt, Sahne und co zu reduzieren. Einfach weil’s geht und weil ich mich so auf eine Entdeckungsreise begebe, die sehr spannend ist und mein Leben bereichert. Immer schön neugierig bleiben ist die Devise!

So war es auch bei der Fregola Sarda, den kleinen gerösteten Nudelkügelchen aus Sardinien. Schon lange schleiche ich um Rezepte mit dieser würzigen Pastasorte herum. Mir fehlten nur zu meinem Glück eben diese Kügelchen, die ich aber dann zufällig im italienischen Feinkostladen fand. Gekauft! Erstmal verschwanden sie in den Tiefen meiner Vorratsschränke, aber gestern waren sie fällig. Und es wird sie wieder geben auf meinem Esstisch, denn sie schmeckten wirklich gut. Mir gefällt diese – Mist, wenn einem kein deutsches Wort einfällt – chewy Konsistenz und die feinen Röstaromen.

[vegan] Fregola Sarda mit Artischocken und Chilisauce

Fregola Sarda mit Artischocken und Chilisauce

Yotam Ottolenghi verwendet in seinem Rezept frische Artischocken. Weil ich aber bequem bin und eh noch Artischockenherzen bei mir im Kälteschlaf schlummerten, habe ich diese genutzt. Das kürzt auch das ganze Rezept und die Zubereitungszeit ab. Wunderbar, so steht dieses Gericht schnell auf dem Tisch.

Du wirfst alle Zutaten für die Chilisauce in den Mixer, karamellisierst die Zwiebeln, gibst Fregola, Brühe und Artischocken dazu und lässt es vor sich hin köcheln. Runter von der Platte und noch was Ruhe gönnen, dann Essig und Mandeln unterrühren und FERTIG! Noch eben Petersilie und Chilisauce drauf und geniessen… ;-)

Weil’s vegan ist ohne Ersatzprodukte, darf das Rezept auch rüber zum Tierfreitag!

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