[indisch] Dum Aloo Chaman – würzige Kräuterkartoffeln

Ein Rezept, ein Rezept! Nach Wochen des wenigen Kochens – und es geht auch ein bisschen so weiter – endlich wieder ein Rezept im Blog und dazu noch ein indisches fleischloses Gericht.

Natürlich habe ich nicht nur diese Speise gekocht, sondern auch noch andere, die aber nicht blogwürdig waren oder einfache Feierabendküche, wo ich die Zubereitung nicht notiert habe. Oft fehlte auch einfach die Zeit und Muße, alles aufzuschreiben und im Blog zu dokumentieren. Ihr verzeiht mir doch? ;-)

Aber dieses Knallerrezept aus Vidhu Mittals “Echt Indien vegetarisch“* wollte ich euch nicht vorenthalten. Ihr wisst ja, dass ich ein grosser Fan von indischen Gerichten mit Kartoffeln bin und wenn dann noch Bockshornklee dazu kommt, werde ich einfach schwach.… [read more]

[indisch] Cheesy Gobi Bake – Blumenkohlgratin

Mhm, irgendwie indisch und doch ohne den ganzen exotischen Schnickschnack zu kochen! Das Richtige für euch da draussen, die gerne mal indisch kochen ohne sich eine Menge an Gewürzen kaufen zu müssen.

Als ich Vidhu MittalsEcht Indien vegetarisch“* durchblätterte, fiel mir dieses Rezept direkt auf. Blumenkohl mag ich gerne, erinnert er mich doch beim Kochen mit seinem Duft an meine Oma, wo ich schon wusste, was es gibt, wenn ich nach der Schule zu ihr kam und die Haustür öffnete. Gratiniertes geht bei mir eh immer und Erdnüsse im Essen mag ich auch sehr gerne, anders als der Mann, aber er kann damit leben, wenn es nicht zu oft vorkommt. Die frische Note kommt vom Koriander. Wunderbar und gar nicht schwer, passt toll in den Sommer, der momentan leider eher ein Herbst ist.

Cheesy Gobi Bake - Blumenkohlgratin

Dazu empfiehlt Vidhu Mittal Weissbrot, das mit Koriander und Käse überbacken ist. Ich hab’s mir ganz einfach gemacht und Koriander und geriebenen Käse nach Gusto auf Toastecken gegeben und überbacken. Lecker!

Cheesy Gobi Bake - Blumenkohlgratin
Mhm, irgendwie indisch und doch ohne den ganzen exotischen Schnickschnack zu kochen! Das Richtige für euch da draussen, die gerne mal indisch kochen ohne sich eine Menge an Gewürzen kaufen zu müssen.
Autor:
Küche: indisch
Art: Hauptgericht
Portionen: 2
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 
Zutaten
  • 500 g Blumenkohl
  • 1,5 EL Butter
  • ¼ TL Knoblauch, gehackt
  • 1 EL Mehl
  • 400 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • ¼ TL Zucker
  • 25 g Käse, gerieben (Tina - eine Mischung aus Emmentaler und Gouda)
  • 2 EL Koriandergrün, gehackt
  • 2 EL Erdnüsse, grob gehackt
  • 1 TL grüne Chilipaste (Tina - eine grüne Chili, fein gehackt)
  • 50 g Cheddar, gerieben (Tina - siehe Käse oben)
  • 1 Salzkräcker, fein zerbröselt
Zubereitung
  1. Den Blumenkohl putzen und in kleine Röschen teilen. Die Blumenkohlröschen in einem Topf mit 1 L kochendem Wasser 2 Minuten garen. In ein Sieb abgiessen und abtropfen lassen. (Tina - grössere Röschen für 8 Minuten gekocht)
  2. Im Wok 1 EL butter erhitzen. Den Knoblauch und das Mehl dazugeben und bei mittlerer Hitze unter Rühren 20 Sekunden dünsten.
  3. Den Wok vom Herd nehmen und die Milch hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Den Zucker und Käse unterrühren. Den Wok wieder auf den Herd stellen und alles unter Rühren zum Kochen bringen.
  5. Dann den Herd ausstellen. Blumenkohlröschen, Koriander, Erdnüsse und Chilipaste unterrühren.
  6. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Auflaufform mit der restlichen Butter einfetten. Die Gemüsemischung darin verteilen und mit Cheddar und Kräckerbröseln bestreuen.
  7. Den Auflauf im Ofen 15-25 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und sofort servieren.

Cheesy Gobi Bake - Blumenkohlgratin

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[fleischlos] Pasta mit Tomaten-Minz-Sauce und gebratenem Feta

Gestern musste fort, was rumlag… Im Kühlschrank schlummerte noch ein Rest Koriandergrün und frische Minze, dazu ein Feta, dessen MHD danach rief, ihn endlich zu verbrauchen. Nuja, eigentlich war er schon drüber, aber nach intensivem Beschnuppern durfte er Teil unseres Abendessens werden. Die Frühlingszwiebeln wollten auch verbraucht werden.

Zusammen mit ein paar Tomaten und köstlichen handwerklich hergestellten, aber gekauften Nudeln war schnell ein tolles Mahl zubereitet. Und hätte nicht gestern jemand direkt nach dem Rezept geschrien, wäre euch dieses Rezept entgangen.

Pasta mit Tomaten-Minz-Sauce und gebratenem Feta

Innerhalb von weniger als 30 Minuten auf dem Tisch ist diese Pasta mit minziger Tomatensauce, der Feta aussen kross und innen cremig. Mhm, so lecker! Einen Hauch griechischer Aromen in Form von Heureka! von Herbaria* kam auch noch dran. Sicher kannst du auch normales Gyrosgewürz verwenden, aber die Herbaria-Gewürze sind schon klasse und sicher ihr Geld wert. Das Pankomehl gibt einen besonderen Crunch, aber du kannst es auch durch einfaches Paniermehl ersetzen.

Pasta mit Tomaten-Minz-Sauce und gebratenem Feta
Innerhalb von weniger als 30 Minuten auf dem Tisch ist diese Pasta mit minziger Tomatensauce, der Feta aussen kross und innen cremig. Mhm, so lecker!
Autor:
Küche: vegetarisch
Art: Hauptgericht
Portionen: 2
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 
Zutaten
  • 125 g Nudeln
  • Olivenöl
  • 2 Frühlingszwiebeln, in Ringen
  • 3 Tomaten, grob gehackt
  • 1 Handvoll frische Minze, gehackt
  • 1 Handvoll frisches Koriandergrün, gehackt
  • Heureka! oder Gyrosgewürz nach Gusto (siehe Hinweise oben)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 200 g Feta oder Hirtenkäse
  • 1 Ei, verkleppert
  • Mehl
  • Pankomehl oder Paniermehl
Zubereitung
  1. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
  2. Währenddessen Olivenöl in einer Sauteuse erwärmen, Frühlingszwiebeln zugeben und kurz andünsten, Tomaten zugeben und auf kleiner Hitze leicht schmelzen lassen, dann Kräuter zugeben und mit Heureka!, Salz und Pfeffer würzen. Etwas Nudelkochwasser zugeben und auf ausgeschalteter Platte stehen lassen.
  3. Feta in Mehl, dann in Ei und zuletzt in Pankomehl wälzen und gut andrücken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Feta darin unter Wenden braten, bis er aussen kross und innen nahezu weich ist.
  4. Gekochte Nudeln in die Sauce geben und damit vermischen. Dann mit dem gebratenem Feta servieren.

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[indisch vegetarisch] Tamatar ke Chawal – Tomatenreis

Meist gibt es hier als Beilage zu indischen Curries einfachen Basmati-Reis mit ein bisschen Salz und ein bisschen mehr Ghee. Oder ich backe schnell ein paar Chapatis, gerne zu Gerichten ohne viel Sauce, die man sonst über den Reis geben könnte.
Solch ein Gericht mitohne Sauce gab’s letztens auch und die Idee, statt Brot dazu ein aromatisches Reisgericht zu reichen, reifte in mir heran. Schnell mal in den Kochbuch-Neuzugang “Echt Indien vegetarisch“* von Vidhu Mittal geschaut und die Entscheidung war schnell getroffen. Tomatenreis (Tamatar = Tomate, Chawal=Reis) sollte es geben, da dafür alles im Haus war.

Tamatar ke Chawal - TomatenreisDas fein aromatische Reisgericht macht Spass mit seiner Tomatennote und dem leichten Knack durch Erdnüsse und Hülsenfrüchte. Die ideale Beilage für indische Speisen, die nicht durch ihre Sauce mit dem Aroma des Reis konkurrieren müssen, indem man den Reis zum Sauceaufnehmen benutzt.

Tamatar ke Chawal - Tomatenreis
Das fein aromatische Reisgericht macht Spass mit seiner Tomatennote und dem leichten Knack durch Erdnüsse und Hülsenfrüchte.
Autor:
Küche: indisch
Art: vegetarisch, Beilage
Portionen: 3-4
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 
Zutaten
  • 175 g Basmatireis (siehe Hinweise unten)
  • 1 EL Ghee, alternativ Butterschmalz (siehe Hinweise unten)
  • ¼ TL schwarze Senfsaat (siehe Hinweise unten)
  • ¼ TL Kreuzkümmelsaat
  • 15 Curryblätter (siehe Hinweise unten)
  • 2 TL Chana Dal - geschälte, gespaltene Kichererbsen, 2 Stunden eingeweicht (siehe Hinweise unten)
  • 2 TL Urad Dal - geschälte, gespaltene Urdbohnen, 2 Stunden eingweicht (siehe Hinweise unten)
  • 150 g Zwiebeln, fein gehackt
  • ¼ TL Curcuma
  • ¼ TL Chilipulver (siehe Hinweise unten)
  • 400 g pürierte Tomaten
  • Salz
  • 2 EL Koriandergrün, gehackt
  • 2 EL Erdnusskerne (Tina - weggelassen)
Zubereitung
  1. Den Reis waschen, in reichlich Wasser 30 Minuten einweichen und abgiessen (Tina - ohne einweichen und waschen). Den Reis anschliessend in Wasser garen, abgiessen und beiseitestellen.
  2. Das Ghee bei mittlerer Hitze in einer Pfanne zerlassen. Senfsaat, Kreuzkümmel, Curryblätter, Kichererbsen und Urdbohnen dazugeben und unter Rühren erhitzen.
  3. Die Zwiebeln dazugeben und leicht braun braten. Curcuma und Chilipulver untermischen. Das Tomatenpüree einrühren und weitergaren, bis die Flüssigkeit andickt. Die Hitze reduzieren und den Reis unterheben, mit Salz würzen. Den Koriander und die Erdnüsse unterheben und den Reis unter gelegentlichem Rühren weitere 5 Minuten garen.

Wo bekommst du die Zutaten:

  • Basmatireis von Tilda (der Beste) – indisches Lebensmittelgeschäft, bei India Store* oder bei Amazon*
  • Ghee – indisches Lebensmittelgeschäft, bei India Store* oder bei Amazon*
  • Senfsaat – indisches Lebensmittelgeschäft, bei India Store* oder bei Amazon*
  • Curryblätter – frisch im indischen Lebensmittelhandel, als schlechte Alternative getrocknet bei Amazon*
  • Chana Dal – indisches Lebensmittelgeschäft, bei India Store* oder bei Amazon*
  • Urad Dal – indisches Lebensmittelgeschäft, bei India Store* oder bei Amazon*
  • Chilipulver, ich empfehle Kashmirchili – indisches Lebensmittelgeschäft, bei India Store* oder bei Amazon*

 

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