Gurken-Basilikum-Minze-Ketchup

Heute am Sonntag habe ich noch schnell das Rezept für den dort erwähnten Gurkenketchup für dich.

Dieser Gurkenketchup ist ein wirklich frischer, angenehm milder Ketchup, den ich schon auf überbackenem Toast mit Schinken ausprobiert habe. In den nächsten Tagen wird er beim Grillen ausprobiert, ich bin sehr gespannt. Die Gurkennote ist erstaunlich passend und der Basilikum gibt dem Ganzen einen mediterranen Touch, durch die Minze kann ich ihn mir auch sehr gut zu orientalisch angehauchtem Grillgut vorstellen.

Wie beim vorherigen Ketchup aus der Beef 16 musste ich hier auch die Zuckermenge erhöhen. Probier einfach für dich aus, wie es dir besser schmeckt. Und natürlich habe ich wieder die doppelte Menge produziert, soll sich ja auch lohnen.


Gurken-Basilikum-Minze-Ketchup
Frischer, angenehm milder Ketchup in grün ;-)
Autor:
Art: Sauce
Portionen: ca.1,1 l
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 
Zutaten
  • 4 Schalotten, fein gehackt
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Salatgurken, in Stücken
  • 200 g Pimientos (milde, grüne Pfefferschoten), entkernt und in Stücken
  • 4 EL brauner Rohrzucker (Tina - doppelte Menge)
  • 180 ml Weißweinessig
  • 2 Stück Bio-Zitronenschale
  • 2 Lorbeerblatt
  • 10 Pimentkörner
  • 6 Gewürznelken
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 kleine Bund Minze
  • 2 Bund Basilikum
  • 80 ml Olivenöl
Zubereitung
  1. Zucker in einem Topf karamellisieren. Schalotten, Knoblauch, Pimientos und Gurke zugeben und kurz dünsten.
  2. Mit Essig ablöschen und Zitronenschale, Lorbeerblatt, Piment und Gewürznelken zugeben. Mit Meersalz und Pfeffer würzen, gut verrühren und bei schwacher Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen und über Nacht kühl stellen und ziehen lassen.
  3. (Tina - nochmal aufkochen)
  4. Lorbeerblatt aus dem Ketchup entfernen. Minze und Basilikum verlesen, abspülen, trocken tupfen und grob schneiden. Kräuter, Ketchup und Olivenöl in einen Mixer geben und fein pürieren. Nochmals abschmecken

Weitere Ketchuprezepte:

Noch mehr Ketchup

Hier sind dieses Jahr wirklich Ketchupfestspiele. Die letzten milden Tage habe ich genutzt, um zwei neue Sorten zu kochen. Heute stelle ich dir den Gewürzketchup vor, in den nächsten Tagen folgt dann der Gurkenketchup.

Das Foto und das nächste ist eins der ersten, die ich mit der Instagram-App geknipst habe. Dadurch, dass ein Tablet hier eingezogen ist, bin ich jetzt auch dort vertreten. Wenn du wissen willst, was ich da an Fotos verbreite, solltest du mir folgen. Da geht’s lang!

Der Gewürzketchup ist fein würzig und ein bisschen scharf, allerdings war er mir etwas zu sauer, sodass ich noch Zucker nachgegeben habe. Dabei bin ich doch eher auf der sauren Seite des Geschmacks.
Ansonsten ist das wirklich eine stimmige Rezeptur und ich bin froh, dass ich direkt die doppelte Menge gemacht habe, damit ich viel davon verschenken kann. Eigentlich weiss ich nämlich nie, was ich alles damit anstellen soll, für mich ist eher die Herstellung das Abenteuer. Freunde, Familie und Nageltanten freut’s hoffentlich, dass sie das eine oder andere Gläschen geschenkt bekommen. Gleich werden auch wieder Gläser dieser Ketchupproduktion weiter gegeben.

Gewürzketchup
fein würziger, leicht scharfer Ketchup
Autor:
Art: Saucen
Portionen: 1,5 l
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 
Zutaten
  • 60 g frischer Ingwer, fein gehackt
  • 4 Schalotten, fein gehackt
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 rote Chilis, fein gehackt
  • 1 kg Tomaten, geviertelt
  • 6 EL brauner Rohrzucker (Tina - doppelte Menge)
  • 200 ml Weißweinessig
  • Schale von 2 Bio-Zitronen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 8 Pimentkörner
  • 4 Stück Sternanis
  • 2 Zimtstangen
  • 2 TL Fenchelsamen
  • 4 EL Tomatenmark
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 40 ml Olivenöl
Zubereitung
  1. Zucker in einem Topf karamellisieren. Ingwer, Schalotten, Knoblauch und Tomaten zugeben und kurz andünsten.
  2. Mit Essig ablöschen und Zitronenschale, Chili, Lorbeerblatt, Piment, Sternanis, Zimtstange, Fenchelsamen und Tomatenmark zugeben. Mit Meersalz und Pfeffer würzen, verrühren und bei
  3. schwacher Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen.
  4. Vom Herd nehmen, über Nacht kühl stellen und ziehen lassen.
  5. (Tina - nochmal aufkochen)
  6. Zimtstange und Lorbeerblatt aus dem Ketchup entfernen. Ketchup und Olivenöl in einen Mixer geben und fein pürieren

 

Rezeptquelle: Beef 16

 

Yummie! Umami-Ketchup!

Nach dem köstlichen Bananenketchup letztens habe ich jetzt eine tolle neue Geschmacksrichtung für dich – Umami!

Umami ist japanisch und heisst übersetzt fleischig, herzhaft, wohlschmeckend. Es bezeichnet den sogenannten fünften Geschmack, der oft durch Glutamat ausgelöst wird. Zum Glück braucht man für diesen Geschmack nicht zwingend das weisse Pulver aus der Chemieküche, genannt Mononatriumglutamat, E 621 und folgende oder Ajinomoto. Auch Lebensmittel ohne zugesetztes künstliches Glutamat bringen einiges an natürlichem Glutamat mit, wie z.B. Parmesan, Tomaten, Fleisch, Würzsaucen wie Sojasauce und Fischsauce, Hefeextrakt und sogar Muttermilch.

Dieser Ketchup vereint den Wohlgeschmack – umami – und die geschmacksverstärkende Wirkung von Tomaten, Sojasauce, Fischsauce und Garnelenpaste. Letztere bekommst du in gutsortierten Asialäden. Nicht erschrecken, Garnelenpaste riecht noch ungewohnter als Fischsauce und wahrscheinlich bin ich eine der wenigen Europäer, die diesen Geruch gerne mögen, weil er mir doch viel Geschmack verspricht.

Der Mann mag diesen Ketchup sehr gern und er probierte ihn mit selbst mariniertem Schweinenacken vom Grill. Er war blitzverliebt und findet ihn etwas besser als den Bananenketchup. Wer weiss, vielleicht ist das so ein Mädchending, dieser Bananenketchup, und der Umamiketchup ist was für Jungs… Für mehr Power! (Denke eigentlich nur ich dabei an Tim Taylor – Video-Link)

5.0 from 2 reviews
Umami-Ketchup
Würziges Ketchup
Autor:
Art: Sauce
Portionen: 600 ml
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 
Zutaten
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 150 g Schalotten, gehackt
  • 2 grosse milde rote Chilis, gehackt
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 EL helle Sojasauce
  • 1,5 TL dunkle Sojasauce
  • 1 TL Garnelenpaste
  • ¾ TL Salz
  • 800 g Dosentomaten
  • 120 ml Reisessig oder anderer milder Essig
  • 115 g Palmzucker oder anderen braunen Zucker
Zubereitung
  1. Öl in einem Topf erhitzen, Schalotten anschwitzen, bis sie weich sind. Chilis zugeben und ebenfalls anschwitzen.
  2. Fischsauce, beide Sojasaucen, Garnelenpaste und Salz zugeben und kurz aufwallen lassen.
  3. Tomaten, Essig und Zucker zugeben, dann für eine Stunde sanft köcheln lassen. Es müsste jetzt leicht eingedickt sein.
  4. Von der Platte nehmen und pürieren, dann abschmecken. Notfalls noch etwas reduzieren lassen oder Wasser zugeben bis zur gewünschten Konsistenz.
  5. Warm in Gläser abfüllen und kühl stellen.

Rezeptquelle

Liebe auf den ersten Löffel – Bananenketchup

Ich war ja schon angefixt, als ich diesen Ketchup als Kaufprodukt in einem Asialaden m.V. gesehen und gekauft hatte, aber selbstgemacht schlägt der den Geschmack vom Chemieprodukt um Längen. Das solltest du auf jeden Fall ausprobieren. Geht auch ganz einfach und schnell und du wirst mit einem würzigen Ketchup für deine Wurst, Burger und weitere Grillsachen belohnt. Richtig gut finde ich, dass dieses Ketchup mit sehr wenig zugesetztem Zucker auskommt. Für mich ist er auch noch leckerer als der Rharbarberketchup, der letztes Jahr die Runde machte.

Dieser Bananenketchup ist eine philipinische Spezialität, die aus der Not geboren wurde. Man liebte dort nämlich den amerikanischen Ketchup, nur hatte man nach dem Zweiten Weltkrieg einen Mangel an Tomaten, sodass eine Frau ein Rezept mit dem entwickelte, was man im Überfluss hatte: Bananen. Nun hatten die Philipinos eine neuen Liebe, die sie in die Welt tragen. Wo ein Philipino ist, kann Bananenketchup nicht weit sein ;-)

Ich habe Annatto-Samen dafür verwendet, die werden oft zum Färben vom Lebensmitteln verwendet und das nicht nur in Südostasien. Wenn du hier Cheddar kaufst oder auch viele andere Käse, sind die nicht natürlich so gefärbt, sondern man hat ihnen einen Hauch Annatto gegönnt. Du bekommst die Samen in vietnamesischen Asialäden, aber auch bei eher mexikanisch orientierten Läden, aber du kannst sie sicher auch weglassen, am Geschmack macht das nix.
Bei der Schärfe entscheide nach deinem Gusto, der Ketchup soll schon pikant bis scharf sein. Ich habe 2 kleine gemeine Thaichilis mit Kernen verwendet, für eine pikante, leicht scharfe Note reicht uns das. Der Zucker war ein dunkelbrauner, klebriger Fairtrade-Zucker von Tate Lyle, der sehr karamellig, fast malzig daher kommt. Du kannst auch jeden anderen dunklen Zucker verwenden.

 


Bananenketchup
Würzig-pikanter Ketchup mit einem Bananendreh
Autor:
Küche: philipinisch
Art: Sauce
Portionen: ca. 600 ml
Vorbereitungszeit: 
Kochzeit: 
Gesamtzeit: 
Zutaten
  • 2 EL Pflanzenöl, am besten Carotino
  • 1 TL Annattosamen (optional)
  • 2 kleine Schalotten, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gewürfelt
  • 2 rote Thaichilis, gehackt (nach Gusto)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 reife Bananen, zermatscht
  • 120 ml Rotweinessig oder anderer milder Essig
  • 120 ml Wasser
  • 2 EL brauner Zucker
  • ½ TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 Nelken
  • ⅛ TL Meersalz
  • 1 TL helle Sojasauce
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL mildes Paprikapulver (optional zum Färben)
  • Chilipulver, falls zu mild
Zubereitung
  1. Öl und Annatto in einem Topf erhitzen und für 5 Minuten braten, bis die Samen ihre Farbe abgegeben und fast schwarz sind. Dann die Samen mit einem Schaumlöffel entfernen.
  2. Schalotte und Knoblauch zugeben und glasig anschwitzen, dann Tomatenmark zugeben und gut unterrühren, bis die Mischung orange-rot aussieht.
  3. Bananenmus zugeben und gut verrühren, dann restliche Zutaten mit Ausnahme des Paprika zugeben. Zum Kochen bringen und halb zugedeckt für 20 Minuten köcheln.
  4. Nelken und Lorbeer entnehmen, dann gründlich pürieren. Falls der Ketchup zu dünn ist, noch etwas einkochen, falls zu dick, etwas Wasser zugeben.
  5. Abschmecken mit Salz, Zucker, Chilipulver und Essig, je nachdem ob es salziger, schärfer, süsser oder saurer sein soll
  6. Für die Farbe noch etwas Paprikapulver zugeben

 

Rezeptquelle